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WAGNER TempSpray-H126 - 1 Sicherheitsvorschriften zur Verwendung des Heizschlauches; Flammpunkt; Explosionsschutz; Explosions- und Brandgefahr Beim Spritzen durch Zündquellen

WAGNER TempSpray-H126
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TempSpray-H326 / -H226 / -H126/ -H426
1.8 HOCHDRUCKSCHLAUCH
SICHERHEITSHINWEIS
Eine elektrostatische Auadung von Spritzpistole und Hoch-
druckschlauch wird über den Hochdruckschlauch abgeleitet.
Deshalb muss der elektrische Widerstand zwischen den Ar-
maturen des Hochdruckschlauchs gleich oder kleiner 1 Mega-
ohm betragen.
Beim TempSpray - H126 darf dieser Widerstand nicht größer
als 2 Ohm sein.
1.4 ELEKTROSTATISCHE AUFLADUNG
FUNKEN ODER FLAMMENBILDUNG
Bedingt durch die Strömungsgeschwindig-
keit des Beschichtungsstos im Schlauch
kann es unter Umständen am Gerät zu elek-
trostatischen Auadungen kommen.
Diese können bei Entladung Funken- oder
Flammenbildung nach sich ziehen. Deshalb
ist es notwendig, dass das Airless-Gerät im-
mer vorschriftsmäßig geerdet ist.
1.7 GERÄT IM EINSATZ AUF BAUSTELLEN UND
WERKSTÄTTEN
Anschluss an das Stromnetz darf nur über einen besonde-
ren Speisepunkt mit einer Fehlerstromschutzeinrichtung mit
INF ≤ 30 mA erfolgen.
Im WAGNER Zubehörprogramm nden
Sie mobile elektrische Personenschutzvor-
richtungen, die Sie auch mit anderen elek-
trischen Geräten verwenden können.
1.5 ERDUNG DES SPRITZOBJEKTS
Das zu beschichtende Spritzobjekt muss geerdet sein, um
auch hier eine elektrostatische Auadung zu vermeiden.
(Gebäudewände sind in der Regel auf natürliche Weise geer-
det).
1.6 SCHUTZERDUNG DES HEIZSCHLAUCHES
Im Fehlerfall (defekter Heizleiter) wird die Sicherheit gegen
einen elektrischen Schlag durch die Schutzerdung des Heiz-
schlauches sichergestellt. Diese erfolgt über die Netzan-
schlussleitung an einer Schutzkontakt (Schuko) - Steckdose.
Es ist sicherzustellen, dass die Erdung an der
Schutzkontaktsteckdose, an der der Heiz-
schlauch angeschlossen wird, vorschriftsmä-
ßig installiert und auch funktionsfähig ist.
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1 SICHERHEITSVORSCHRIFTEN
ZUR VERWENDUNG DES
HEIZSCHLAUCHES
Die sicherheitstechnischen Anforderungen für das Airless-
Spritzen sind geregelt in:
a) Europäische Norm „Spritz- und Sprühgeräte für Beschich-
tungsstoe – Sicherheitsvorschriften“ (EN 1953: 1998).
b) Berufsgenossenschaftliche Regeln für Sicherheit und Ge-
sundheit bei der Arbeit „Betreiben von Arbeitsmitteln“
BGR 500 Teil 2 Kapitel 2.29 und 2.36.
c) Die Berufs-Genossenschaftlichen - Vorschriften „Arbeiten
mit Flüssigkeitsstrahlern“ (BGV D15) und Verarbeiten von
Beschichtungsstoen“ (BGV D25) (beide zurückgezogen).
Zum sicheren Umgang mit Airless Hochdruck-Spritzgeräten
sind die Sicherheitshinweise des Herstellers Ihres Airless-Ge-
rätes zu beachten.
Beim Betrieb der hier beschriebenen Heizschläuche sind fol-
gende zusätzliche Sicherheitsvorschriften zu beachten:
1.1 FLAMMPUNKT
Nur Beschichtungsstoe mit einem Flamm-
punkt 5 Kelvin größer als die gewählte Heiz-
temperatur (mindestens jedoch größer 21°C)
verspritzen.
Der Flammpunkt ist die niedrigste Tempera-
tur, bei der sich aus dem Beschichtungssto
Dämpfe entwickeln. Diese Dämpfe reichen
aus, um mit der über dem Beschichtungssto
stehenden Luft ein entammbares Gemisch
zu bilden.
1.2 EXPLOSIONSSCHUTZ
Gerät nicht benutzen in Betriebsstätten, wel-
che unter die Explosionsschutzverordnung
fallen.
Das Gerät ist nicht explosionsgeschützt aus-
geführt.
1.3 EXPLOSIONS UND BRANDGEFAHR BEIM
SPRITZEN DURCH ZÜNDQUELLEN
Es dürfen keine Zündquellen in der Umge-
bung vorhanden sein, wie z.B. oenes Feuer,
Rauchen von Zigaretten, Zigarren und Ta-
bakpfeifen, Funken, glühende Drähte, heiße
Oberächen usw.
sIcherheItsvorschrIften

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