07/ 2018
BENNING ST 725
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polarität) und des 5-fachen Nennfehlerstroms (0°/ 180° Anfangspolarität) gemessen.
Durch Erzeugung eines Fehlerstromes von 30 mA wird nachgewiesen, dass der FI/RCD Schutz-
schalter bei Erreichen des Nennfehlerstromes auslöst. Sollte der Grenzwert der maximalen Be-
rührungsspannung von 50 V überschritten werden, wird das Symbol „UB >50 V“ in dem Display
eingeblendet und die Prüfung wird gestoppt.
Vor der Prüfung eines FI/RCD-Schutzschalters ist der 4 mm Sicherheitsstecker
der Prüeitung aus der Prüfsteckdose
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zu entfernen.
Die Messung kann beeinusst werden durch:
- Eine eventuell vorhandene Spannung zwischen Schutzleiter der Schutz-
kontaktsteckdose und Erde
- Ableitströme im Stromkreis hinter dem FI/RCD-Schutzschalter
- Weitere Erdungseinrichtungen
- Betriebsmittel, die hinter dem FI/RCD-Schutzschalter angeschlossen sind
und eine Verlängerung der Auslösezeit verursachen, z.B. Kondensatoren
oder umlaufende Maschinen
9.5.1 Prüfung festinstallierter FI/RCD-Schutzschalter
- Schließen Sie die Kaltgeräteleitung an den Kaltgerätestecker J des BENNING ST 725 an.
- Stecken Sie den Schutzkontaktstecker in eine Schutzkontaktsteckdose, die vom zu überprü-
fenden FI/RCD-Schutzschalter abgesichert ist und schalten Sie den FI/RCD Schutzschalter
ein.
- Die Prüfung des FI/RCD-Schutzschalters ist nur möglich bei korrekt anliegender Netzspan-
nung (siehe Abschnitt 8.3).
- Durch drücken der -Taste
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wird die Prüfung des FI/RCD-Schutzschalters gestartet.
- Sollte das Symbol „rESET“ im Display verbleiben und die Symbole „LN“ und „LE“ blinken,
drehen Sie den Schutzkontaktstecker in der Schutzkontaktsteckdose um 180° und betätigen
Sie die -Taste
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erneut um die Prüfung zu starten.
- Immer wenn das Symbol „rESEt“ im Display eingeblendet wird, schalten Sie den FI/RCD
Schutzschalter wieder ein.
- Das BENNING ST 725 erzeugt einen Fehlerstrom von 30 mA mit positiver (0°) bzw. negati-
ver (180°) Anfangspolarität. Der FI/RCD-Schutzschalter löst aus und die Auslösezeiten des
1-fachen Nennfehlerstromes werden gemessen.
- Falls die Auslösezeit kleiner als der Grenzwert (200 ms) ist, erscheint ein neben der
Auslösezeit.
- Anschließend erzeugt das BENNING ST 725 einen Fehlerstrom von 150 mA mit positiver
(0°) bzw. negativer (180°) Anfangspolarität. Der FI/RCD-Schutzschalter löst aus und die
Auslösezeiten des 5-fachen Nennfehlerstromes werden gemessen.
- Falls die Auslösezeit kleiner als der Grenzwert (40 ms) ist, erscheint ein
neben der
Auslösezeit.
- Die Prüfung gilt als bestanden, wenn das Symbol „PASS“ im Display erscheint.
siehe Bild 8a: Prüfung festinstallierter FI/RCD-Schutzschalter (I
ΔN
=30mA)
Hinweis:
- Durch Erzeugung eines Fehlerstromes von 30 mA wird nachgewiesen, dass der FI/RCD
Schutzschalter bei erreichen des Nennfehlerstromes auslöst. Sollte der Grenzwert der ma-
ximalen Berührungsspannung von 50 V überschritten werden, wird das Symbol „UB > 50 V“
in dem Display eingeblendet und die Prüfung wird gestoppt.
Die Messung kann beeinusst werden durch:
- Eine eventuell vorhandene Spannung zwischen Schutzleiter der
Schutzkontaktsteckdose und Erde
- Ableitströme im Stromkreis hinter dem FI/RCD-Schutzschalter
- Weitere Erdungseinrichtungen
- Betriebsmittel, die hinter dem FI/RCD-Schutzschalter angeschlossen sind
und eine Verlängerung der Auslösezeit verursachen, z.B. Kondensatoren
oder umlaufende Maschinen
9.5.2 Prüfung mobiler FI/PRCD-Schutzschalter
- Stecker der Netzanschlussleitung in die Buchse
des BENNING ST 725 einstecken.
- Schutzkontaktstecker in eine 230 V Schutzkontaktsteckdose einstecken. Bei anliegender