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richtung. Fur Vorwartsfahrt
den
He-
bel
nach vorne
schieben, und
fur
RLickwArtsfahrt nach hinten.
Anmerkung:
Der Umkehrhebel kann auch fur die
Geschwindigkeitssteuerung
ver-
wendet werden. Sobald der Hebel
niiher zur Null-Stellung
bewegt
wird,
wird die FRANK S. langsamer.
Wenn der Hebel nAher zur Vor-
wdrts-
oder
Rtickwiirtsstellung
be-
wegt wird, wird die Lok schneller
fahren.
Wenn der
Umkehrhebel
sowohl zur
Geschwindigkeits- als auch
Fahrt-
richtungssteuerung verwendet wird,
sollte das
Drosselventil vollstiindiq
geoffnet
sein.
Elfter Schritt:
Auffilllen von
Wasser
und
Butan
Die FRANK S. wird anhalten,
wenn
das Butan
verbraucht ist oder sich
kein Wasser mehr im
Kessel
befin-
det. Mit den empfohlenen
Butan-
und
Wassermengen betrtigt die
durchschnittliche
Laufzeit 15 Minu-
ten, aber der Butan- und
Wasserver-
brauch
ist
unterschiedlich
je
nach
Temperatur, AnhAngelast und son-
stigen Bedingungen.
Wenn das
Kesselsoeisewasser
vor
dem
Butan vollstdndig
verbraucht
ist,
wird
die
FRANK S.
plotzlich
lang-
samer
werden und anhalten.
Um
eine
Trockenieuerung zu vermei-
den, ist das Gasventil sofort
zu
schlieBen.
Wenn Sie weiterfahren
wollen. warten Sie bitte.
bis der Kes-
sel abkuhlt, bevor
Wasser eingefullt
wird. Wenn Sie Wasser
in
einen
hei-
Ben Kessel einsoeisen.
konnte das
Wasser in
schneller
und
gefahrli-
cher Weise zu
Dampf werden.
Sobald der
Kessel abgekuhlt
ist,
Wasser in den
Kessel
gieBen,
wie im
dritten Schritt
angegeben.
Wenn andererseits
das Butan vor
dem
Wasser vollstdndig
verbraucht
ist, wird die
FRANK
S.
allmAhlich
langsamer werden und
halten.
Drossel- und Gasventil schlieBen.
Mehr
Butan
einspritzen,
wie im fttnf-
ten
Schritt
angegeben.
Da
die Lok
ein Umlaufschmiersv-
stem hat, wird
der
Oltank nach
deh
Betrieb
mit einem
Gemisch
von
Ol
und Wasser
gefullt
sein. Nach
je-
dem Betrieb
das Ol und
das Wasser
aus dem
Oltank
absaugen.
Den
Ol-
tank
mit frischem
Dampfzylinderol
wieder
neu fr-illen.
Zwolfter
Schritt:
Betrieb
auf ebener
Strecke
Die FRANK S. kann 4-6 LGB-Wa-
gen
auf ebener Strecke
mit
einer
Steigung von nicht mehr
als
1
7. bei
Dampfdruckwerten
von 1,0 bis 1,5
kg/qcm ziehen. Das Drosselventil ist
dabei so einzustellen, daB ein
Druckwert von 1,0
bis
1,5 kg/qcm
aufrechterhalten
wird.
Dreizehnter
Schritt:
Betrieb
auf einer
Strecke
mit
Steigung
Wenn lhre
Gleisanlage Steigungen
von 1-3
%
hat,
und
wenn
Sie
wun-
schen, daB die Lok 4-6 LGB-Wagen
zieht.
so
muB
ein
Damofdruckwert
von
ungefiihrt 2,0 kg/qcm aufrech-
terhalten werden. Man muB mit
dem
Drosselventil ein wenig
experimen-
tieren,
um die
notwendige
richtige
Offnung zur Aufrechterhaltung
ei-
nes
Dampfdruckwertes von 2 kg/
qcm
zu finden.
Um diesen Dampfdruck konstant zu
halten, muB
der
Brenner
ausrer-
chenden Gasdruck haben. Die Tem-
oeratur
des Wassers im Tenderwas-
sedank sollte 25-30 Grad Celsius,
wie im sechsten
Schritt erliiutert, be-
rragen.
lm Winter wird
das Wasser im Ten-
derwassertank
schneller abkuhlen,
und der Gasdruck wird schneller ab-
fallen. Wenn
dies der
Fall
ist, wird
sich das Betriebsgerdusch des
Brenners dndern.
Um das
Abfallen
des
Drucks im
GasbehAlter auszu-
gleichen,
ist dem Tenderwassertank
langsam warmes
Wasser zuzuset-
zen.
Vorsicht!
Niemals Wasser uber 400
C
(1040
F)
in
den
Tenderwassertank
fLlllen!
Betrieb
mit Funk-
fernsteuerung
Der
Betrieb der FRANK S.
mit Funk-
ternsteuerung
macht viel SpaB und
ist
sehr
komfortabel.
Das macht sich
ganz
besonders
bei Gleisanlagen
mit
vielen
Steigungen
bzw. Gefdllen
bemerkbar. da
Dampf auf Gefiille-
abschnitten eingespart
und der ein-
gesparte
Dampf auf Steigungen
wieder
zur Verftigung steht.
Der
Damofverbrauch
kann lann also mit
einer Funkfernsteuerung
effektiver
reguliert werden.
Zum Betrieb mit Funkfernsteuerung
mit den Schritten 1-9 in Kaoitel
"Be-
trieb"
beginnen und dann die
nach-
folgenden Anweisungen
einhalten
:
1)
Umkehrhebel
in Nullstellung brin-
gen.
2)
Wenn der
Dampfdruck
mehr als
2,5 kg/qcm
betrdgt,
das Drosselven-
til
voll offnen
und versuchen,
das Ol-
und
Wasserkondensat
aus den
ZY-
lindern durch
Vorwiirts-
und Ruck-
wartsbetatigen
des
Umkehrhebels
auszustoBen.
Sollte
eine
Wiederho-
lung dieses
Vorgangs
notwendig
werden,
zwischen
dem
Vorwdrts-
und
Ruckwdrtsbetatigen
jeweils
10
-
20 Sekunden
warten.
3)
Wenn das
Kondensat
nahezu
vollstdndig
ausgestoBen
ist, die
FRANK S. weiterlaufen
lassen und
den
Umkehrhebel
in Mittelstellung
zwischen den
vollen
VorwArts- und
Ruckwartsstellungen stellen.
4) Wenn die
FRANK S. eine Stei-
gung
erreicht,
den Umkehrhebel
in
volle Vorwddsstellung
bringen, und,
sobald die
Lok bergab
fdhrt, den
Umkehrhebel
niiher zur Nullstellung
bewegen.
Bei Gleisanlagen
mit Stei-
gungen
bzw. Gefiillen
ist eine effek-
tive Steuerung
des Dampfdrucks
und des Gasdrucks
wichtig,
um eine
gute
Ausnutzung der
Dampfleistung
zu erreichen.
9
Einbau
der
Funk-
fernsteuerung
Die FRANK
S. ist nicht
mit
einer
Funkf
ernsteuerungseinrichtung
ausgestattet,
aber
es
ist
der notwen-
dige Platz vorhanden
fur
den Einbau
des
Servomotors im rechten
Seiten-
tank
der Lok
und ftir den Einbau
des
Empfdngers
und der Batterien
im
Tender.
Alles
was notwendig
ist zum
Betrei-
ben
der FRANK
S. mit Funkfern-
steuerung, ist
eine Einkanalfunk-
steuerung
und
ein Servomotor. Der
Servomotor
betdtigt den
Umkehrhe-
bel,
der zur
Steuerung von
Ge-
schwindigkeit
und Fahrtrichtung
verwendet
wird.
Der
Umkehrhebel-
weg
betregt 12 mm.
Es wird
auf Abb. 10
als Einbauanlei-
tung fLir
die Funkfernsteuerung
hin-
gewresen.
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illl
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