Kessel
nicht
trocken
anheizen
Es
ist stendig
zu tiberprufen,
ob
Wasser
im Kessel
ist, bevor das
But-
angas
gezundet
wird.
Das Wasser
nimmt bei seiner
Erhitzung einen
groBen
Teil der
Wiirme
auf und
schutzt
dadurch
die
Kesselteile.
Wenn der
Brenner
ohne
Wasser
im
Kessel
geziindet
wird,
konnte dieser
durch die
starke
Hitze beschiidigt
weroen.
Wenn der
Kessel
wdhrend
des
Be-
triebes
kein
Wasser
mehr
hat, wird
die Lok
plotzlich
langsamer
werden
und schlieBlich
anhalten.
Dann
un-
bedingt sofort
das Gasventil
schlie-
Ben, um
eine
Trockenfeuerung
zu
vermeiden.
Priifen,
ob Schrauben
oder
Muttern locker
sind
Die FRANK
S.
wird mit
Qualitdts-
schrauben und Muttern zusammen-
gebaut,
so daB
der
Austausch
ver-
schlissener oder defekter Teile
leicht moglich ist. Die
Schrauben
und Muttern
konnen sich
jedoch
wdhrend des Transoorts
und
wdh-
rend
des
Betriebs
lockern. Vor und
nach
einer
Fahrt mit
der FRANK S.
ist
deshalb eine Uberprtifung
auf
eventuell
lockere
Schrauben oder
Muttern durchzufr.ihren.
Vorbereitungen
flir
die
Inbetriebnahme
Die nachfolgenden
Werkzeuge
wer-
den
f[r den Betrieb
der
FRANK S.
empfohlen:
1) Feuerloscher:
Ein Feuerloscher
sollte
sofort
verfugbar sein,
wenn
immer die
FRANK S.
im Einsatz
ist.
2) Butangas:
Es ist das
gleiche
Gas,
das
zum Wiederautfullen
von Feuer-
zeugen
verwendet
wird. Der Gasbe-
hdlter der
FRANK S. ist
geeignet
zur
Aufnahme
von
Butangaspatronen
der
folgenden
Hersteller:
Braun,
Bronica, Crown,
Hudson,
lbelo,
Ka-
wee,
KBL, Maruman,
Monic,
My-
flam, Penguin,
Prince,
Ronson,
Ro-
wenta, Savineli
und
Win.
Butangas
wird zum
Beispiel von
Rowenta
in
transparenten
Behdltern
verkauft.
Damit
kann man sehen,
wieviel
But-
angas
in den Gasbehdlter
einge-
spritzt
wird.
3)
Maschinenol:
Aufzutragen
an al-
len beweglichen
Teilen,
wie Achsla-
gern,
Schieberstangen
und
Ge-
stange.
4)
HeiBdampfol:
Erforderlich
fur die
Zylinderschmierung.
Wenn
DamPf-
zylihderol
nicht erhdltlich
ist, kann
auch
Automotorol
verwendet
wer-
oen.
5) Spritze
(beigefugt):
Zum Einsprit-
zen
von Dampfzylinderol
in
den
Ol-
behdlter
und
Absaugen
von Ol und
Wasser
aus dem Olbehdlter.
6)
Destilliertes
Wasser: Zur Kessel-
speisung
sollte
grundsatzlich
nur
destilliertes Wasser verwendet wer-
den. Auf keinen Fall Leitungswasser
nehmen,
da darin enthaltene Mine-
ralien, Kalk
und sonstige Stoffe das
Sicherheitsventil und die Dampflei-
tungen verstopfen k6nnten.
7) MeBbecher
(beigefrigt):
Zum
Ab-
messen
der
in
den Kessel einge-
speisten Wassermenge.
8) Leitungswasser: Kann
im Was-
sertank des
Tenders
verwendet
werden.
9) Streichholzer oder Feuerzeug:
Zum Zinden
des
Brenners.
10) Schraubenzieher
(beigeftigt)
und Schraubenschltissel: Zum An-
ziehen lockerer
Schrauben und
Mut-
tern.
11) BrennerdLisenreibahle (beige-
fugt):Zum Reinigen
der
kleinen
Off-
nung in
der
Brennerduse.
12)
Handschuhe
(beigefugt):
Zum
Schutz der
Hdnde vor
Verbrennun-
gen.
Beim Beruhren
der
FRANK
S.
im
angeheizten Zustand,
stets
Handschuhe tragen!
Betrieb
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Erster
Schritt:
Lok
und Tender
kuppeln
(Abb.
1)
Lok und Tender auf
das Gleis auf-
setzen. Den Kupplungsstift mit
dem
Finger hinunterdrricken, die Zug-
stange
in
das
guadratische
Loch
des Tenders
einfuhren und den
Fin-
ger
wegnehmen,
so daB der Stift in
die Zugstange einrasten kann. Kon-
trollieren.
ob der
AnschluB fest ist.
Zweiter
Schritt:
Gasschlauch
an den
Brenner
anschlieBen
(Abb.2)
Ein Ende
des Gasschlauches
an die
Brennerduse anschlieBen
und das
andere Ende
an die Gasreqlerlei-
rung.