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Sechster Schritt:
Ftillen
von Wasser
in
den
Tenderwasser-
tank
Soviel
Wasser in den
Tenderwas-
sertank einfLillen,
bis
der Wasser-
spiegel
etwas uber
der Hdlfte des
GasbehAlters
liegt.
Da Temoeratur
und Druck
vonein-
ander abhdngen,
kann warmeres
oder kdlteres
Wasser dem
Tender-
wassertank zugesetzt
werden, um
den Druck
im
Gasbehdlter
zu regu-
lieren.
Auf ebener Strecke
ist fLlr den
Bren-
ner ein Gasdruck
von ungefAhr
1,5
kg/qcm erforderlich.
Das bedeutet,
daB
die Temoeratur des
Wassers
im
Tender
mindestens 150 Celsius
(590
Fahrenheit) sein sollte.
Bei
groBeren
Anlagen
mit
steilen
Steigungen
(ma-
ximal 3 %)
ist fur den Brenner ein
Gasdruck
von ungefiihr
2,5 kg/qcm
erforderlich,
d.h., die
Temperatur
des
Wassers im Tender sollte unge-
tdhr 250 c
(770
n
sein.
Wtihrend des
Betriebs werden so-
wohl Temoeratur als auch der
Druck
im Gasbehdlter
kleiner werden, und
an
kalten Tagen sollte
zum Aus-
gleich
des
Temperatur- und Dru^ck-
abfalls
Wasser mit ungefahr
25' C
dem Wassertank
zugesetzt werden.
Achter Schritt:
Ziinden des
Brenners
(Abb.6)
Hierbei ist AuBerste
Vorsicht
gebo-
ten! Nicht mit
Butangas wdhrend
des
Rauchens oder in der
Ndhe ei-
ner Flamme hantieren.
.Uberfltlssi-
ges
Butangas sollte
vom
Brenner,
Flammrohr
und Schornstein
wegge-
blasen werden.
Das Gasventil
bis in Mittelstellung
offnen
und sorgfaltig
den Brenner
mit einem Streichholz
oder einem
Zigarettenanzunder
oben am
Schornstein
z|inden.
Die Flamme
sollte zum Brenner
zuruckschlagen.
Das Gasventil
bis zur
vollen
Stellung
offnen.
Wenn der
Brenner richtig
ge-
zundet worden
ist, wird man ein
BrenngerAusch
aus der
Lok horen,
Ahnlich wie bei einem
Gasherd.
Vorsicht: Niemals
Wasser
uber 400
C
(1040
F) in
den
Tenderwassertank
fullen.
Bei Wasser
mit
uber 400 C
steigt
der Gasdruck
uber die Ausle-
gungsgrenzen
des Brenners
(unge-
fAhr
3
kg/qcm)
an,
und es ist
schwie-
rig,
den Brenner
zu zunden.
Sehr
heiBes
Wasser
konnte
auBerdem
den
Gasdruck tlber
die Sicherheits-
grenze
des
Gasbehdlters hinaus
er-
hohen!
Siebter Schritt:
UberprUfung der
ge-
troffenen MaBnahmen
Schritte
1
-
6
nochmals
tiberorufen.
um sicherzugehen, daB sie richtig
eingehalten
worden
sind.
Sicherstellen, daB das Regelventil
(grrin)
geschlossen
ist,
und daB sich
der
Umkehrhebel
in Nullstellung
be-
findet.
Bevor versucht wird, den
Brenner zu zrlnden, r.iberflUssiges
Butan vom Brenner, Flammrohr
und
Schornstein
wegblasen.
6
Anmerkung:
Wenn
die
Flamme
nicht zuruck-
schliigt, das Gasventil
langsam
schlieBen oder
die
Rauchkammer-
tur offnen, so daB
die Flamme
zum
Brenner zuruckschlagen
kann.
Wenn
man
die
Flamme oben am
Schornstein
l6nger
als
20
Sekunden
brennen
ldBt, wird der Schornstein
0bermdBig
heiB werden.
Das Zun-
den des
Brenners
ist leichter, wenn
der Brenner bei
geoffneter
Rauch-
kammertr.lr
gez0ndet
wird. Sobald
der Brenner
richtig
geztindet
hat,
die
Rauchkammerture sorgfiiltig
schlie-
Ben.
Vonrirts
Neunter
Schritt:
Lok
anfahren
(Abb.
7 &
8)
Vorsicht!
Stets
Handschuhe tragen,
wenn die FRANK S.
wdhrend
des
Einsatzes berLihrt wird. Niemals
wdhrend des
Betriebes in
den
Schornstein
der FRANK S. blicken,
um
Augen-
und Gesichtsverletzun-
gen
zu verineiden.
Je nach
AuBentemoeratur wird der
Druckmesser nach 4-8 Minuten be-
ginnen,
ungefdhr 1,8
kg/qcm
anzu-
zeigen. Wenn
der
Druck 1,8 kg/qcm
erreicht, den Umkehrhebel
nach
vorne
schieben
und das Drossel-
ventil bis in die
Mittelstellung
offnen.
Die Lok wird in der Regel eine kurze
Entfernung
(5-6
cm)
laufen
und
dann
halten,
da
die Kolben durch
kondensiertes Wasser in den
Zylin-
dern blockiert sind.
Sobald die
Lok halt, das Drossel-
ventil schlieBen.
20-30
Sekunden
warten
und das
Drosselventil wieder
off nen. Dadurch werden die
Zylinder
enMassert
und die Lok sollte nun
normal zu
laufen
beginnen.
An
ei-
nem kalten Tag bleibt
jedoch
mehr
Kondensat in den
Zylindern,
und die
Entwasserung muB unter
UmstAn-
den ein
zweites Mal durchqefuhrt
weroen.
Anmerkung:
Wiihrend Dampf
erzeugt
wird, wer-
den etwas
Dampt und
Ol in die
Zylin-
der eintreten
und
kondensieren.
Dieses
kondensierte,
heiBe
Wasser
und
Ol werden
Kondensat
genannt.
Bei einer
echten
groBen
Dampflok
sind
Entwdsserungshdhne
einge-
baut,
um dieses
Kondensat
zu ent-
fernen.
Bei Modell-Loks
sind aber
solche
Hiihne
nicht
praktikabel.
Stattdessen
ist
fur den sicheren
und
sauberen
Betrieb bei der
FRANK S.
ein
Kondensattank
in der
Rauch-
kammer
vorgesehen,
der die
Nei-
gung
der Lok abschwdcht,
das
Kon-
densat durch
den Schornstein
aus-
zustoBen.
Nach dem ersten
Offnen des
Dros-
selventils
wird der
Kondensattank
Riickwirts
mit Kondensat
gefullt.
Gewdhnlich
wird die
Wiirme vom Brennerdieses
Kondensat in ungefiihr
20
Sekun-
den,
je
nach Temperatur,
verdamp-
fen.
Sobald
das Drosselventil
wie-
der
geoffnet
wird, sollte der
Tank na-
hezu
leer
sein.
Das Fassungsvermogen des
Kon-
densattanks
ist
jedoch
nur B
ml,
und
einiges Kondensat
kann immer
noch aus dem Schornstein
kom-
men. Wenn eine
groBe
Kondensat-
menge aus dem Schornstein
whh-
rend des
zweiten
Offnens
des
Dros-
selventils
ausgestoBen
wird, ist die
Zeit zwischen
den beiden
Ventiloff-
nungen vielleicht
nicht lang
genug
gewesen.
Nach
einiger
Ubung
wer-
den Sie
lernen, die
FRANK S. zu be-
treiben, ohne
daB zuviel
Kondensat
ausgestoBen
wird.
Wenn Sie die aus dem
Schornstein
ausgestoBene
Kondensatmenge
nicht
stort,
und
wenn lhnen der
Schmutz nichts ausmacht,
den das
Kondensat auf lhrer
Lok und den
Gleisen
hinterlassen
kann, dann sei
lhnen verraten, daB es
noch
eine
an-
dere
Technik
gibt,
das Kondensat
schnell
auszustoBen.
Die FRANK S.
dabei sorgfdltig
vorwarts oder
ruck-
warts in Ubereinstimmung
mit der
Umkehrhebelstellung
schieben,
so-
bald Sie das
Drosselventil offnen.
Dabei sorgfAltig darauf achten,
daB
Sie oder
Zuschauer nicht durch
hei-
Bes
Kondensat verletzt
werden.
Zehnter
Schritt:
Einstellen
der
Geschwindigkeit
und
der Fahrtrichtung
Sobald
die
FRANK
S. zu fahren
be-
ginnt,
kann die
Geschwindigkeit mit
dem Drosselventil
eingestellt
wer-
den.
Auf
ebener
Strecke
ist
es nicht
notwendig,
das
Drosselventil
voll zu
offnen.
Die
halbe
Offnung reicht oft
aus. aber
dies
ist
je
nach Tempera-
tur
und sonstigen Bedingungen
un-
terschiedlich.
Die Erfahrung
wird Sie
die besten Einstellungen
lehren.
Der
Umkehrhebel
steuert die Fahrt-
1
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