6
Boy
Steigerung der Bremswirkung:
Die selbstsichernde Mutter 6
langsam gegen den Uhrzeigersinn drehen und prüfen, ob die
Bremse während der Senkfahrt ausgelöst wird.
Reduzierung der Bremswirkung:
Mutter 6 im Uhrzeigersinn drehen.
7.2.2. Regulierung des Spalts
Falls die Bremse blockiert oder abgenutzt ist, muss der Spalt
folgendermaßen eingestellt werden.
Die Lüfterabdeckung 1 abnehmen und den Lüfter 2 demontieren.
Die drei Inbusschrauben 3 lockern.
Bremse blockiert:
Nut 4 im Uhrzeigersinn drehen, um den Spalt
7 zu vergrößern und die Bremse zu entsperren (Abstand 0,6-
0,8 mm).
Bremse abgenutzt
: Nut 4 gegen den Uhrzeigersinn drehen, um
den Spalt zu verkleinern (Abstand 0,6-0,8 mm).
Die drei Inbusschrauben 3 vorschriftsmäßig arretieren und
Lüfter samt Abdeckung montieren.
Die Bremswirkung nach ausgeführter Einstellung mehrmals mit
voller Last prüfen.
7.3 SCHMIEREN DES GETRIEBEMOTORS
- Der Getriebemotor darf kein Öl verlieren. Auffällige Ölverluste können
auf Beschädigungen der Aluminium-Struktur hinweisen. In diesem Fall
muß das Gehäuse sofort abgedichtet oder gewechselt werden.
-
Vor jedem Gebrauch über das Schauglas den Ölstand
des Getriebemotors kontrollieren und eventuell auffüllen. Das
Öl muß zirka alle 2000 Betriebsstunden gewechselt werden.
Verwenden Sie zu diesem Zweck Getriebeöl mit Viskosität VG
460 bei 40 °C (SAE 90-140).
-
Altöl ist Sondermüll, der vorschriftsmäßig entsorgt
werden muß.
7.4 ELEKTRIK
Die Unversehrtheit der isolierenden Hülle des Bedienfeldes kontrollieren
und diese im Falle der mangelhaften Dichtigkeit durch ein
STEINWEG
Original-Ersatzteil ersetzen. Sicherstellen, daß die Stahllitze, die das
Bedienfeld mit der Schalttafel verbindet, kürzer als das Stromkabel ist,
damit dieses nicht gezogen wird.
8. DEMONTAGE DER SEILWINDE
Jede Art von Last vom Haken der Seilwinde nehmen.
Das Metallseil vollkommen auf die Trommel aufwickeln. Die
Stromversorgung abhängen.
Den Splint am Haltezapfen entfernen und die schwenkbare
Tragestruktur ausbauen.
Bei Verwendung von Brücken den Hubwagen zunächst aus den
Führungen nehmen, von der Seilwinde ausbauen und erst dann die
Ballaste abnehmen..
9. TRANSPORT UND STILLEGUNG
- Lassen Sie die installierte Seilwinde niemals unbeaufsichtigt stehen,
ohne zuvor die Stromversorgung abzuhängen und das Seil ganz auf
die Trommel aufzuwickeln.
Falls die Maschine längere Zeit eingelagert werden soll, muß sie
unbedingt gegen Witterungseinflüsse geschützt werden.
- Während dem Transport müssen die verschiedenen Maschinenteile
gegen Stöße und Einklemmen geschützt werden, weil sonst die
Funktionalität und die mechanische Festigkeit gefährdet werden.
10. VERSCHROTTEN DER SEILWINDE
Bei der Verschrottung der einmal ausrangierten Seilwinde sollten
wenigstens die folgenden Phasen eingehalten werden:
a) das Öl über den speziellen Stopfen ablassen;
b) Die verschiedenen Plastikteile und Elektrokomponenten (Kabel,
Bedienfeld, usw.) trennen;
STÖRUNGEN
URSACHEN
ABHILFEN
Beim Drücken der
Funktionstasten (Aufwärts
oder Abwärtslauf)
funktioniert die Maschine
nicht
Die Notschalter ist
gedrückt
Den Notschalter
ausschalten
Die Maschine erhält
keine Spannung
Die Leitung
kontrollieren
Stecker nicht fest in die
Dose eingestekt
Richtige Verbindung
herstellen
Magnetthermoschlter
der Hauptschalttafel hat
geschaltet
Magnetthermoschalter
wieder einschalten
Abwärtshub, jedoch kein
Aufwärtshub
Hub-Endschalter defekt
Reparatureingriff
vornehmen
Schwergängiges
horizontales Gleiten der
Teleskopverlängerun.
Arretiergriff zu stark
angezogen.
Lockern.
Bleibt der Defekt weiter bestehen
Kundendienst rufen
STEINWEG
c) die Metallkomponenten nach Art des Metalls sortieren (Stahl,
Aluminium, usw.).
Die auf diese Weise sortierten Teile vorschriftsmäßig entsorgen.
-
Die Komponenten nicht unkontrolliert wegwerfen,
da sie sich entzünden können und die Umwelt belasten.
11. STÖRUNGEN/URSACHEN/ABHILFEN
12. AUSFALL DER MASCHINE BEI SCHWEBENDER LAST
- Sofern möglich die Last von der entsprechenden Etage aus
abnehmen, die Seilwinde ausbauen und reparieren.
- Andernfalls mit Hilfe eines anderen, höher befindlichen Hebezeugs
(mit ausreichender Tragkraft) das defekte Gerät am Lastbereich und
in der Nähe der Kupplungen anhängen.
Das Gerät vorsichtig heben, so daß es aus den Kupplungen gelöst
wird, und auf den Boden ablassen.
- Versuchen Sie nicht auf die Einstellmutter der Bremse einzuwirken,
weil diese sonst durchrutschen würde.
- Versuchen Sie nicht den Schaden bei schwebender Last zu beheben.
13. GERÄUSCHPEGEL AM OHR DES BEDIENERS
Der in der Tabelle TECHNISCHE DATEN wiedergegebene
Geräuschpegel Lp(A) entspricht dem von der Richtlinie 2000/
14/EG vorgesehenen äquivalenten ponderierten, A-bewerteten
Schalldruckpegel. Dieser Geräuschpegel ist im leeren Raum am
Kopf des Bedieners in Arbeitsposition bei einem Abstand von
1,5 m zum Gerät gemessen und berücksichtigt die
unterschiedlichen Arbeitsbedingungen.
Abb. 5