Diese Messung wird mit nur 2 Messleitungen folgendermaßen
durchgeführt:
1. Berücksichtigung einer „Referenzperiode“ z.B. über die
Phase L1-L2
2. Berücksichtigung einer „Messperiode“ z.B. über die Phase
L1-L3
3. Die Berechnung der zeitlichen Verzögerung zwischen
„Referenzperiode“ und „Messperiode“ ermöglicht die
Bestimmung der Reihenfolge oder Drehfeldrichtung der
Phasen
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■ Besondere Bezugsbedingung
- Sinusförmiges Dreiphasennetz mit stabiler Frequenz 50 Hz
oder 60 Hz
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■ Technische Daten
- Frequenzbereich: 47 Hz bis 53 Hz oder 57 Hz bis 63 Hz.
- Zulässiger Spannungsbereich: 50 V bis 600 V.
- Zulässige Phasenverschiebung: ±10°
- Zulässige Amplitudenabweichung: 20 %
- Zulässiger Oberschwingungsanteil bei der Spannung: 10 %
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■ Ablauf der Drehfeldrichtungsbestimmung
Anmerkung 1: In der folgenden Tabelle führt das Symbol
" " immer auf den Anfang des Ablaufs zurück
Anmerkung 2: Für den Ablauf der folgenden Tabelle gilt:
- L1 an Klemme "COM"
- L2 und dann L3 an Klemme "+"
Man erhält das gleiche Ergebnis, wenn:
- L2 an Klemme "COM", L3 dann L1 an Klemme "+" oder:
- L3 an Klemme "COM", L1 dann L2 an Klemme "+"
Anmerkung 3:
Das Messprinzip beruht auf einer bestimmten Stabilität der
Frequenz und praktisch sinusförmigen Signalen (THD < 10 %).
Dies schließt insbesondere Messungen an Stromgeneratoren
aus, deren Regelung zu schwach ist, um eine ausreichende
Stabilität der Frequenz zu garantieren.