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3.5 Technischer Überblick über das Gerät:
C. Einlaufstutzen (Speisewasser) für exiblen Schlauch mit ¾“ BSP Gewinde
E. Auslaufstutzen (Weichwasser) für exiblen Schlauch mit ¾“ BSP Gewinde
G1. Soleraum Salzfüllung
G2. Verbindung zur Sole interne Verbindung
O. Überlaufanschluss für einen exible Schlauch, gewindelos ½“ BSP
L. Regelventil zur Strömungsdrosselung
M. Servomotor für Regelventil
I. Abwasseranschluss externer Ablauf für Abwässer
Achtung: Leitungsgröße ist mindestens DN50. Benutzen Sie ausschließlich die mitgelieferten exible
Schläuche. Gehen Sie sicher, dass alle Leitungen korrekt versiegelt und verlegt sind, bevor Sie das Gerät
zum ersten Mal in Betrieb nehmen.
Achtung: Um den professionellen Installationsansprüchen zu entsprechen, berechnen Sie für den exter-
nen Abwasserablauf einen Mindestluftraum von 20 mm (gemäß Standard EN 14743) ein.
Achtung: Überlaufab uss des Soletanks, Verbindung zwischen dem Kanal und zwei exible Schläuchen
(gemäß Standard E3131).
Geräteschutz: Um die Lebensdauer Ihres Wasserenthärtergerätes zu erhöhen, sollten Sie es an einem
sauberen, trockenen Ort mit einer Umgebungstemperatur zwischen 5 und 40°C aufstellen. Geben Sie
keinen Schaden an Harzen oder Komponenten an.
3.6 Installation Ihres Enthärters
1. Positionieren Sie das Wasserenthärtungsgerät
Es ist sehr wichtig, dass Sie den Wassernetzdruck
ermitteln, bevor Sie das Enthärtungsgerät instal-
lieren. Wenn der Wasserdruck zu niedrig ist, dann
könnte es sein, dass das Gerät nicht effektiv ar-
beitet. Wenn der Druck zu hoch ist, dann können
Komponenten in der Anlage beschädigt werden.
Der Wasserdruck sollte an Ihrem Küchenwas-
serhahn oder an einem Wasserhahn außen an
Ihrem Haus mittels eines Druckmessers über-
prüft werden. Bitte beachten Sie, dass sich der
Wasserdruck in Perioden, in denen wenig Wasser
verbraucht wird, z.B. über Nacht, erhöhen kann.
Wenn also der Wasserdruck am Tag höher als
5.0 Bar GB, 8.0 Bar EU beträgt oder Sie nicht
sicher sind, wie hoch der Druck ist, dann muss
ein Druckminderungsventil montiert werden.
Ist der Druck niedriger als 1.7 bar UK, 1.0. bar EU,
ist eine Druckerhöhungspumpe notwendig.
2. Ventilein- und austritt
Das Gerät kann an das Installationssystem ange-
schlossen werden, wenn das Bypassventil offen
und der Ventilein- und austritt geschlossen sind.
Pfeile an den Zu- und Ableitungen vom Ventil zei-
gen die Strömungsrichtung an. Anschlüsse können
entweder aus normalen Kupferrohren und Kupfer-
anschlüssen bestehen, oder mittels der mitgelie-
ferten exible Schläuche mit hoher Förderleistung,
wobei Sie darauf achten müssen, dass die Schläu-
che nicht geknickt sind, da das den Durch uss ver-
ringern oder blockieren kann.
3. Ablaufanschluss
Stecken Sie den exible Ablaufschlauch auf den
Steckanschluss (Ablauf) wie auf Seite 29 gezeigt
wird und sichern Sie ihn mit der mitgelieferten
Schlauchklemme. Leiten Sie den Ablaufschlauch
zu einem Standrohr oder Ablauf. Der Luftspalt
muss mindestens 20 mm betragen. Weichwas-
ser hat keine potenziellen Schadwirkungen auf
eine Klärgrube. Sie können den Ab uss auf bis zu
9m vergrößern, wenn Sie genug Druck zur Verfü-
gung haben (mehr als 3 bar). Der Ablaufschlauch
darf nicht geknickt oder in irgendeiner Form beein-
trächtigt sein, da dies den Soleraum zum Überlau-
fen bringen kann.
Frostschutz
Wenn der Ablaufschlauch oder die Verbindungs-
leitungen Temperaturen unter 0°C ausgesetzt
werden sollen, müssen Sie vor Frost geschützt
werden. Ein Versäumnis dieser Vorsichtsmaßnah-
me kann das Wasserenthärtungsgerät zum Über-
laufen bringen.
Anheben des Ablaufschlauches
Wenn der Wasserdruck größer als 3 bar ist, kön-
nen Sie den Ablauf auf maximal 3 Meter über den
Ventilteller anheben.
4. Überläufe und Überlaufrohre
Der Überlaufsteckanschluss (wird nicht mit dem
Enthärtungsgerät mitgeliefert) sollte an den Steck-
bogen an der Hinterseite des Geräteschranks an-
geschlossen werden (s. Seite 32). Leiten Sie die
Leitung hinunter zum Ablauf. Geben Sie darauf
acht, dass der Überlauf nicht auf ein Material gelei-
tet wird, bei dem er Schaden anrichten kann.
Wenn das Wasserenthärtungsgerät in einem Keller
installiert wird, kann der Überlauf in einen Speicher
geleitet werden. Heben Sie den Überlaufschlauch
nicht an.
Achtung:
Benutzen Sie keinen Verbindungskleber!
5. Elektroanschlüsse
Aus Sicherheitsgründen und auch zur Vereinfa-
chung des Installationsvorganges wird Ihr Wasse-
renthärtungsgerät mit Niederspannung über einen
Stecker an einem Transformator betrieben. Dieser
Transformator muss an eine abschaltbare Steck-
dose angeschlossen sein.
Achtung:
Stecken Sie den Transformator nur in
eine Steckdose, wenn er
ausgeschaltet
ist.
6. Das Füllen des Soleraums, Salzverwendung
und Salzalarm
Füllen Sie jetzt das Wasserenthärter-Salz in den
Soleraum. Benutzen Sie die care cubes (Tablet-
tensalz) oder Blocksalz (UK) von Ihrem lokalen
Händler.
Bei Salzverwendung zu beachten:
Ihr Wasserent-
härtungsgerät wird nur dann effektiv funktionieren,
wenn es im Soleraum während des Regenerati-
onsprozesses Salz gibt.
Es ist daher notwendig das Salzlevel nicht auf un-
ter
150 mm
fallen zu lassen, gemessen vom Bo-
den des Soleraums.
Zur Beachtung:
Der Enthärter
benötigt kein zusätzliches Wasser, füllen Sie kein
zusätzliches Wasser in den Soletank. Während der
Regeneration wird kein Salz in Ihr Wassersystem
abgegeben, da das Salz, das während des Rege-
nerierungsprozesses verwendet wird, auf sichere
Art und Weise in den Ablauf geleitet wird.
Der Salzalarm ist optional und kein Standard
bei den meisten Modellen.
Je nachdem welches
Modell Sie benutzen, kann Ihr Gerät mit einem
Niedrigsalz-Alarm ausgestattet sein, der den Salz-
verbrauch überwacht und einen hörbaren Alarm
absetzt und den Niedrigsalz-Code „SALt“ anzeigt,
kurz bevor das Salzlevel unter das Minimum fällt.
Befüllen Sie das System wieder mit Salz und drü-
cken Sie den SET-Knopf, um den Alarm zurückzu-
stellen.
I.C.
E. G1.
L.
O.
G2.
C.
M.
L.
E.
I.
OPM - Cillit Access 10-25 vOrange - EN, DEv4.indd 34-35 02/10/2012 09:49