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Drews HCC 11 - Fehlersuche

Drews HCC 11
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Schalter 4 - Überwachung des maximalen Stromwertes
Bei Verbrauchern mit erhöhtem Einschaltstrom, z.B. IR-Strahlern und Glühlampen, ist die
Maximal-Stromüberwachung außer Betrieb zu setzen - Schalter 4 = ON
Schalter 5 - Selbsthaltung von Störmeldungen
Soll ein automatischer Reset der Störmeldung verhindert werden, so ist Schalter 5 in Stellung
ON zu bringen. Eine aufgetretene Störmeldung ist nur durch Abschalten der
Betriebsspannung rücksetzbar.
Schalter 6 - invertierte Schaltfunktion des Alarmausganges
Schalter 6 in Position ON bewirkt eine Umkehrung der Schaltfunktion.
Eine Störmeldung wird als LOW-Signal (=0V) ausgegeben.
Diese Betriebsart verbietet jedoch die Parallelschaltung mehrerer Alarmausgänge zu
einem Sammelalarm.
Heizkreisüberwachung ohne Stromistwertüberwachung
Wird ausschließlich eine Überwachung des Heizkreises auf Unterbrechung, Kurzschluß und Defekt des
SSR´s gewünscht, so ist der kleinste Meßbereich des Moduls zu wählen (Schalter1+2+3 = OFF
Schalter4 = ON). Der Trimmwiderstand “current adjust“ ist an den linken Anschlag zu drehen. Es ist kein
weiterer Abgleich erforderlich. Ströme kleiner 1,25A werden als Unterbrechung gewertet. Eine
Fehlermeldung erfolgt unverzögert.
Feinabgleich auf den Nennstrom
Zuerst ist das Modul mit der Haube zu verschließen und die Alarmverzögerungszeit “alarm delay“ auf
den maximalen Wert zu stellen.
Anlage einschalten, Steuersignal “control“ und Betriebsspannung “power supply“ müssen anliegen.
Die grüne LED leuchtet und bestätigt das Anliegen des Steuersignals, wenn die Betriebsspannung
anliegt. Der Trimmer Stromüberwachungssollwert “current adjust“ wird langsam verstellt, bis die gelbe
LED leuchtet. Damit ist der Abgleich auf den fließenden Nennstrom beendet.
Die Alarmverzögerungszeit ist anschließend auf den anlagenspezifischen Wert einzustellen.
Betrieb des HCC-11
Während des ungestörten Betriebes leuchten die grüne und gelbe LED gleichzeitig im Takt des
Steuersignals. Stromschwankungen von größer ±2% bewirken das Verlöschen der gelben LED. Dieses
hat jedoch keinen Einfluß, da das Stromüberwachungsfenster ±15% vom Nennstrom beträgt.
Verläßt der Nennstrom das Überwachungsfenster, so leuchtet nach Ablauf der Verzögerungszeit die rote
LED und das Ausgangssignal geht auf Störung. Wenn die Selbsthaltung nicht aktiv ist, verlöscht das
Störsignal, wenn der Strom wieder innerhalb des Fensters liegt.
Sicherungs- und SSR-Defekte werden unverzögert gemeldet (nur im Betrieb ohne Selbsthaltung).
Fehlersuche
Stellung der Meßbereichsschalter überprüfen.
Fehler Ursache
grüne LED leuchtet nicht
Betriebsspannung fehlt oder ist verpolt
Steuersignal fehlt
Stromabgleich nicht möglich,
gelbe LED leuchtet nicht
Lastkreis unterbrochen
Steuersignal fehlt
falscher Strommeßbereich eingestellt
rote LED leuchtet
Last oder Laststromkreis unterbrochen
Teillast
SSR oder Sicherung defekt
Strom außerhalb des Überwachungsfensters
rote LED leuchtet,
kein “HIGH“-Signal am Ausgang
Kurzschluß am Ausgang
Schalter 6 = ON (invertierter Alarmausgang)
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