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Schublade für die Polymerisation öffnen und prothetische Arbeit bzw.
3D-Druck-Objekt in den Reflektortopf hineinstellen.
Schublade wieder schließen.
Zur Aktivierung die Taste des gewünschten Polymerisationszyklus betätigen:
Kurze Betätigung der Taste: Start kurzer Polymerisationszyklus (Composite-Objekte – Mode 1), der entsprechende LED-
Ring blinkt.
Lange Betätigung der Taste (ca. 2 Sekunden, Doppelton-Signal): Start langer Polymerisationszyklus
(3D-Druck-Objekte – Mode 2), der entsprechende LED-Ring leuchtet dauerhaft auf.
Die Schublade wird verriegelt. (außer 6 s). Nach Ablauf der Polymerisationszeit ertönt ein Signalton und die Schublade wird
wieder entriegelt. Prothetische Arbeit bzw. 3D-Druck-Objekt entnehmen und Reflektortopf bei starker Verschmutzung
auswechseln bzw. reinigen.
Der zu Beginn der Polymerisation anlaufende Lüfter läuft noch nach, bis der Innenraum des
Gerätes weitest gehend abgekühlt ist.
Folgendes beachten:
Prothetische Arbeit bzw. 3D-Druck-Objekt bevorzugt im Zentrum des Reflektortopfes positionieren.
Zur optimalen Polymerisation Polymerisationsgut zur Lichtquelle hin ausrichten. Wenn die Polymerisation auf dem Modell
erfolgt, bitte das Modell möglichst schräg an die Reflektortopfwand stellen. Somit werden die Lüftungslöcher im Boden
freigehalten. Eine schräge Position ist günstig, da die seitliche Belichtung auf das Objekt besser ist.
Bei der Positionierung darauf achten, dass das Objekt unterhalb des Reflektortopfrandes ausgerichtet ist, da sich die
Schublade sonst nicht schließen lässt, bzw. das Objekt an der Filterscheibe im Gerät anliegt.
HINWEIS
Im Falle eines versehentlich falsch gestarteten Polymerisationszyklus kann der Prozess in den ersten 15 Sekunden
durch erneuten einfachen Druck der aktivierten Taste wieder beendet werden. Während diesen ersten 15 Sekunden
blinkt die Status-LED.
Um eine optimale Polymerisation zu erreichen, muss die prothetische Arbeit durch den integrierten Lüfter gleichmäßig
und gut gekühlt werden. Dies ist nur bei einer zentralen Positionierung gewährleistet.
Die Zeit von 6 Sekunden dient dem Angelieren von Composite-Material. Alle Komponenten von Signum
®
(Ausnahme:
Opaker) können mit 6 s Belichtungszeit vorpolymerisiert werden, wenn die max. Schichtstärke von 2 mm nicht über-
schritten wird. Anschließend mit 90 s Zwischenpolymerisieren. Endpolymerisation durch 180 s Zyklus.
Die Zyklus-Zeiten von 5, 10 und 15 Minuten dienen nur der Endpolymerisation von 3D-Druck-Objekten.
Die korrekte Polymerisationszeit ist materialabhängig. Beachten sie hierzu unbedingt die Gebrauchsanweisung
des verwendeten Materials und Hinweise zur Endpolymerisation.
Um die Lebenszeit des Gerätes zu erhalten, sollte der Innenraum des Gerätes ausreichend abgekühlt sein,
bevor das Gerät abgeschaltet wird. Gerät eingeschaltet lassen, bis der Lüfter im Standby-Modus läuft.
(Der Lüfter schaltet nicht ab).
Ein Ziehen an der Schublade bevor diese entriegelt ist, kann zum Blockieren des Verschlussmagneten führen.
In diesem Fall die Schublade hineinschieben und das Gerät aus- und wieder einschalten, danach lässt sich die
Schublade wieder öffnen.
ACHTUNG
Beim Arbeiten mit Reflektortöpfen, deren Löcher verschlossen sind, kommt es zum Wärmestau im Gerät.
Die Polymerisation verläuft nicht reproduzierbar und das Gerät kann wegen Übertemperatur abschalten.
Zur Wiederinbetriebnahme ca. 30 Minuten abkühlen lassen.
Folgendes beachten:
Nur gereinigte Polymerisationstöpfe einsetzen.
Löcher nicht weiter abdecken, wie es für die Positionierung der Arbeit notwendig ist.
ACHTUNG
Die Filterscheibe grenzt den Bereich des für die Polymerisation notwendigen Lichtes ein,
so dass keine unnötige Strahlung auf das Material einwirkt. Die Wärmeentwicklung wird dadurch reduziert.
Folgendes beachten:
Gerät nur mit Filterscheibe betreiben.
Filterscheibe regelmäßig reinigen.