8
9.
Kameras mit Blitzautomatik
Bei Kameras
mit
Blitzautomatik
ist bei Verwendung
dieser
Blitzautomatik
der
Telecomputer
abzuschalten und
die
für
d~n
Film
geltende
Leitzahl aus nachstehender Tabelle
einzustellen.
Leitzahlentabelle
Film-Empfindlichkeit
Leitzahlen
DIN
ASA
Meter-System
Feet-System
9
6
9
28
10
8
10
32
11
12
10
11
35
12
12
40
13
16
14
45
14
20
15
50
15
25
17
56
16
32
19
63
17
40
21
71
18
50
24
79
19
64
27
89
20
80
30
100
21
100
34
112
22
125
38
126
23
160
43
141
24
200
48
158
25
250
54
178
26
320
60
199
27
400
68
22~
28
500
76
251
29
650
85
281
30
800
96
316
31
1000
108
354
32
1250
121
397
33
1600
135
446
34
2000
152
500
35
2500
170
561
36
3200
191
630
10. Netz- und NC-Akku-Betrieb
Als
Sonder-Zubehör
gibt
es das Netz/Ladeset B
26.
Damit ist
Netzbetrieb bzw.
NC-Akku-Betrieb
möglich.
11. Pflege
Um
den
Mecablitz
voll leistungsfähig und
sofort
einsatz-
bereit zu
halten, ist
er
nach längeren Benützungspausen
(ca.
'/4 Jahr)
etwa
15
Minuten einzuschalten, dadurch
wird
der
Blitzkondensator
formiert.
Bei
vorhandenem
Ladeset B
26
kann
die
Formierung des
Elkos im Netzbetrieb mit
Hilfe
des
Ladegerätes 215.12
vorgenommen
werden.
Achtung! Gerät nicht öffnen,
da
im Innern hohe Spannung.
12.
Blitztips
Indirekt Blitzen (Bouncelight)
"
Quadrolight"
heißt
der
neuartige Schwenkreflektor,
der
eine universelle, weiche und "
modellierende"
Beleuchtung
des Motivs mit
indirektem
Licht ermöglicht. Der Name
"
Quadrolight"
rührt
daher
, daß
der
Reflektor
stufen los in
vier
Lagen
schwenkbar
ist: Nach rechts, nach links und bei
umgelegtem
Schwenkfuß auch nach oben und schräg nach
unten. Dabei bestimmt
der
Metz-Telecomputer
automatisch
die
richtige Belichtung, was
gerade
bei
"Bouncelight
"
ungeheuer
wichtig ist, da
die
beim
indirekten
Blitz
zu
wählende
Blende kaum exakt zu ermitteln wäre. Der Sensor
bleibt
bei allen ReflektorsteIlungen auf
das
Aufnahmeobjekt
gerichtet.
Natürlich kann man auch ohne
Computer
indirekt
blitzen,
aber das ist eine Wissenschaft
für
sich,
weil
die
Menge des
auf das
Objekt
zurückgeworfenen Lichtes
nur
sehr
schwer
zu
bestimmen ist.
Als Reflexionsflächen eignen sich
Zimmerwände
oder
-Decken,
die
allerdings
sehr
hell - möglichst weiß - sein
sollten, wie auch Hilfsmittel,
z.
B. ebene Reflexschirme
mit
strukturiertem
Aluminiumbelag,
Projektionsleinwände
oder
ganz einfach ein weißer Karton. Bei Farbaufnahmen müssen
diese
Flächen
unbedingt
weiß sein, weil sonst
die
natürlichen Farben des
Aufnahmeobjekts
verfälscht
wiedergegeben
werden können.
-