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Lampert PUK5.1 - Fußschalter (Sonderzubehör); Hilfefunktion; 7 Grundsätzliches zur Wirkung von Leistung und Impulsdauer; Leistung

Lampert PUK5.1
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Lampert Werktechnik GmbH Lampert Werktechnik GmbH
BEDIENUNGSANLEITUNG PUK 5.1
DE
6.13 Fußschalter (Sonderzubehör)
Der Fußschalter wird bei ausgeschaltetem Schweißgerät mit dem Stecker an die mit dem blauen Fußschalter-
Symbol gekennzeichnete Buchse auf der Geräterückseite angeschlossen. Anschließend wird das Gerät einge-
schaltet. Durch Drücken des Drehreglers oder Berühren des Displays werden die Sicherheitshinweise bestätigt
und das Gerät ist betriebsbereit.
Durch längeres Betätigen des Fußschalters wird dieser aktiviert. Im Display erscheint die Meldung Fußschalter
aktiviert und das blaue Symbol des Fußschalters erscheint oben rechts im Display.
Das Werkstück wird an einer metallisch blanken Stelle mit einer Kontaktklemme verbunden. Anschließend
wird das Werkstück und die Elektrode zusammengeführt. Der Kontakt wird durch ein periodisch wechselndes
Öffnen und Schließen des Augenschutzsystems angezeigt. Der Fußschalter ist jetzt bereit, den Schweißvor-
gang auszulösen.
Durch längeres Betätigen des Fußschalters (ohne Kontaktierung eines Werkstücks) wird dieser wieder deakti-
viert. Das blaue Symbol des Fußschalters im Display erlischt.
6.14 Hilfefunktion
Die Schaltflächen am unteren Displayrand sind in allen Bedienebenen mit einer Hilfefunktion unterstützt. Durch
längeres Drücken der jeweiligen Schaltfläche erscheint ein Info-Fenster im Display, das erklärende Informatio-
nen zur Schaltflächenfunktion anzeigt. Durch erneutes Drücken auf das Display kehrt das Programm zur aktiven
Bedienebene zurück.
7. Grundsätzliches zur Wirkung von Leistung und Impulsdauer
7.1 Leistung
Die Größe und Intensität der Schweißpunkte wird durch die Leistung gesteuert, d.h. je höher die Leistung,
desto größer wird der Schweißpunkt. Bei sehr dünnem Material kann eine zu hohe Leistung schnell auch eine
Beschädigung verursachen. Für einen „PUK-Neuling“ ist es sinnvoll sich an die optimale Schweißleistung
heranzutasten, beginnend mit einer Leistung von 20%, oder bei Feinstschweißungen sogar noch darunter.
Unter einer mittleren Schweißleistung versteht man eine Einstellung zwischen 35% und 50%. Vor allem bei
Silberlegierungen ist es generell nicht sinnvoll, die Leistung über 50% hinaus zu erhöhen, da das Metall sonst
sehr schnell zu „spritzen“ beginnt, anstatt zu verschweißen. Andere Edelmetalle können auch mit höherer
Leistung geschweißt werden, ebenso wie Edelstahl. Eine Leistung von über 70% wird nur in einigen Ausnah-
mefällen sinnvoll sein. Es besteht die Gefahr von inhomogenen Schweißungen, und nur erfahrene Anwender
sollten sich außerhalb dieses Bereiches bewegen.
7.2 Impulsdauer
Die Impulsdauer legt fest, wie viele Millisekunden die Leistung auf die Schweißstelle einwirkt, d.h. eine
längere Impulsdauer bewirkt eine längere und tiefere Energieeinwirkung in das Werkstück und dadurch
gleichzeitig eine größere Wärmeentwicklung. Bei sehr dünnen Materialien oder Drähten empfiehlt sich eine
eher kurze Impulsdauer. Vor allem beim Schweißen in der Nähe von Edelsteinen, Perlen oder anderen hitze-
empfindlichen Materialien sind Schweißzeiten von nicht mehr als 4 ms empfehlenswert. Bei manchen Silberle-
gierungen oder anderen hoch leitfähigen Metallen kann auch eine längere Schweißzeit von mehr als 10 ms von
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