IT EN FR DE ES
28 IFCZ-ACTALJ 1807- 4696520_04
Die Gebläsekonvektoren FCZ-ACT werden betriebsbereit mit einer
Standardkonfiguration geliefert, können aber durch den Installateur mittels
Betätigung der im Inneren befindlichen Dip-Schalter an die spezifischen
Anlagenanforderungen angepasst werden (siehe EINSTELLUNGEN DER DIP-
SCHALTER).
Die Funktionen sprechen im Allgemeinen, bis auf Sonderfälle, sofort auf die
Steuerungen an.
Anlagentypen
Die Gebläsekonvektoren der Serie FCZ-ACT sind für 2-Leiter-Systeme in
folgenden Varianten geplant:
- ohne Ventil;
- mit 2-Weg-Ventil (dem Ventil nachgeschalteter Wasserfühler);
- mit 3-Weg-Ventil (dem Ventil vorgeschalteter Wasserfühler);
Lüftung
Die dreistufige Lüftung kann sowohl manuell mit dem Wahlschalter auf
Position V1, V2 und V3 (der Lüfter läuft mit Ein-/Auszyklen auf der gewählten
Geschwindigkeit) als auch automatisch mit Wahlschalter auf Position AUTO
(die Ventilatordrehzahl wird je nach Raumbedingungen vom Thermostat aus
gesteuert) gesteuert werden.
Bei Anlagen mit Ventil und Installation des Wassertemperaturfühlers vor
dem Ventil ist eine Verzögerungszeit (Lüftung bis max. 2'40'' verzögert)
zwischen Ventileinschaltung und Aktivierung des Gebläses (Vorwärmen des
Wärmeaustauschers) möglich.
Umschaltung von Kühl-/Heizbetrieb
Der Regler führt die Umschaltung der Betriebsarten Kühlen/Heizen
automatisch durch.
Die Umschaltung von Kühl-/Heizbetrieb erfolgt je nach gemessener
Temperatur des in der Anlage befindlichen Wassers.
Je nach Einstellung der Dip-Schalter bestehen zwei Möglichkeiten für die
wasserseitige Umschaltung von Kühl-/Heizbetrieb:
- allein mit Steuerung der Mindest-/Höchsttemperatur;
- mit Steuerung der Mindest-/Höchsttemperatur und Vorheizen des
Wärmetauschers (bis zu max. 2’40” verzögerte Lüftung).
Nur für besondere Anlagen mit nachgeschaltetem Wasserfühler oder 2-Weg-
Ventil erfolgt die Umschaltung von Kühl-/Heizbetrieb luftseitig über den
Temperaturwahlschalter; mit dieser Einstellung kann der Gebläsekonvektor in
vorhandenen Systemen mit 2-Weg-Ventil verwendet werden, wovon jedoch
abzuraten ist, da dies die Benutzerfreundlichkeit des elektronischen Thermostats
schmälert (die Anzeige des Betriebsstatus Heizen/Kühlen mittels Led ist verändert
und hängt von der gewählten Temperatur und von der Raumlufttemperatur ab).
Kontrollen an der Wassertemperatur
Der Thermostat schaltet die Lüftung nur dann frei, wenn sich die
Wassertemperatur je nach Einstellung auf Heiz- oder Kühlbetrieb eignet.
Der Grenzwert zur Aktivierung 35°C oder 39°C für Heizbetrieb und 17°C oder
22°C für Kühlbetrieb sind mittels Dip-Schalter konfigurierbar.
Die Bedientafel zeigt durch abwechselndes Blinken in den Farben Fuchsia,
Rot oder Blau (je nach aktivierter Betriebsweise) der LED an, dass sich die
Wassertemperatur nicht für den eingestellten Betriebsmodus eignet.
Bei Installation des 3-Weg-Ventils muss der Wassertemperaturfühler SW
(serienmäßig) durch das Zubehör SW3 ersetzt werden, dessen Bulb an der
Vorlaufleitung vor dem Ventil zu positionieren ist.
Ventilsteuerung
Das Ventil kann auf zwei Arten gesteuert werden:
- optimiert: nutzt die Fähigkeit des Gebläsekonvektors beim Heizbetrieb,
auch bei ausgeschalteter Lüftung Wärme abzugeben und beim Kühlbetrieb,
dass die Lüftung ständig läuft, um die Raumtemperatur über das Ventil zu
steuern;
- normal: das Ventil öffnet und schließt sich je nach Ein- oder Ausschalten
des Lüfters.
Notbetrieb
Bei einem Schaden am Raumtemperaturfühler SA schaltet der Thermostat
auf “Notbetrieb” um, was durch das Blinken der gelben LED (D) angezeigt
wird. Unter dieser Bedingung verhält sich das Thermostat wie folgt:
- bei Wahlschalter (A) auf OFF ist das Wasserventil geschlossen und der Lüfter
ausgeschaltet.
- bei Wahlschalter (A) auf AUTO, V1, V2 und V3 ist das Wasserventil immer
geöffnet und der Lüfter funktioniert mit Ein-/Auszyklen; in diesem Fall wird
die vom Endgerät abgegebene Leistung manuell über den Wahlschalter (B)
geregelt: Bei Drehung nach rechts verlängert sich der Ein-Zyklus; bei Drehung
nach links wird dieser kürzer.
BETRIEBSEIGENSCHAFTEN