U10M, U10S
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A1385-6.2 en/de/frHBM
Der Kabelschirm ist mit dem Aufnehmergehäuse verbunden. Verwenden Sie
ausschließlich Stecker, die den EMVRichtlinien entsprechen. Die Schirmung
ist dabei flächig aufzulegen. Bei anderen Anschlusstechniken ist im Litzenbe
reich eine EMVfeste Abschirmung vorzusehen, bei der ebenfalls die Schir
mung flächig aufzulegen ist (siehe auch HBMGreenlineInformation, Druck
schrift i1577).
6.2 Kabelkürzung oder ‐verlängerung
Bei der Ausführung mit fest angeschlossenem Kabel kann das Kabel verkürzt
oder verlängert werden. Verwenden Sie zur Verlängerung nur abgeschirmte,
kapazitätsarme Messkabel (siehe auch Abschnitt 6.4). Achten Sie auf eine
einwandfreie Verbindung mit geringem Übergangswiderstand und kon
taktieren Sie auch den Kabelschirm. Wir empfehlen, die Verlängerung in
Sechsleiter‐Schaltung auszuführen, um Veränderungen des Kennwertes aus
zuschließen.
Wichtig
Die Schutzklasse des Aufnehmers kann sinken, wenn die Kabelverbindung
nicht die gleiche Dichtigkeit wie der Aufnehmer aufweist.
6.3 Anschluss in Vierleiter‐Technik
Wenn Sie Aufnehmer, die in Sechsleiter‐Technik ausgeführt sind, an Verstär
ker mit Vierleiter‐Technik anschließen, müssen Sie die Fühlerleitungen der
Aufnehmer mit den entsprechenden Speisespannungsleitungen verbinden:
Kennzeichnung (+) mit (+) und Kennzeichnung (-) mit (-), siehe Abb. 6.1.
Diese Maßnahme verkleinert unter anderem den Kabelwiderstand der Speise
spannungsleitungen. Es entsteht jedoch durch den immer noch vorhandenen
und nicht durch die Sechsleiter‐Technik kompensierten Kabelwiderstand ein
Spannungsverlust auf den Speiseleitungen. Ein Großteil dieses Verlustes
kann durch eine Kalibrierung eliminiert werden, es verbleibt jedoch der tempe
raturabhängige Anteil. Der in den technischen Daten für den Aufnehmer
angegebene TK
c
gilt daher bei Anschluss in Vierleiter‐Technik nicht für die
Kombination aus Kabel und Aufnehmer, hier kommt der Anteil des Kabels
hinzu.