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Andritz SD 39 - Demontage- und Montagehinweise

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Baureihe SD 39
11
DEUTSCH
- Fettmenge: 20 bis 30 g je Schmierstelle.
- Überfettung der Lager vermeiden: Durch Überfettung
können Wärmestauungen entstehen.
- Nach mehrmaligem Nachfetten oder Erwärmung von
mehr als 50°C über Raumtemperatur: Lagerdeckel öffnen
und überschüssiges bzw. verbrauchtes Fett entfernen.
- Nach einem Lageraustausch: Lager zur Hälfte mit Fett fül-
len.
5.2.1.2 Pumpe mit ölgeschmierten Lagern
Ölqualität: Der Lagerträger ist werkseitig mit umweltfreundli-
chem Öl gefüllt: Handelsname Geralyn Fluid HT 32, Fa. Rei-
ner. Alternativ können gleichwertige Fabrikate mit 22 mm²/s
(cSt) bei 40°C verwendet werden.
Ölwechsel: Erstmals nach 200 Betriebsstunden. Danach alle
3.000 Betriebsstunden, jedoch mindestens einmal jährlich.
Altöl fachgerecht entsorgen.
Nachfüllen: Siehe Punkt 4.1.1.2.
5.2.2 Überwachung der Pumpe während des Betriebes
Für die Betriebsüberwachung sind folgende Punkte regelmäßig
zu beachten:
Ruhigen Lauf der Pumpe überwachen.
Bei Pumpen mit Stopfbuchspackung: Leckage der Wel-
lenabdichtung überprüfen (Leckwasser ca. 5-10 l/h). Bei
Stopfbuchspackungen mit Sperrwasserbeaufschlagungen:
Sperrwasserbedarf überprüfen:
Bei Pumpen mit Gleitringdichtung: Bei Flüssigkeitsaustritt
an der Welle, Gleitringdichtung reinigen und überprüfen,
wenn notwendig auswechseln. Eine Leckage in Abhängigkeit
von Laufruhe, Druck, Drehzahl und Wellendurchmesser des
Aggregates zwischen 0,2 und 5
ml/h ist möglich(Gleitring-
dichtungen sind Verschleißteile auf die keine Gewährleistung
übernommen wird).
Bei Pumpen mit Keilriemenantrieb: Riemenspannung
überwachen.
Anzeigen von Manometer, Vakuummeter, Amperemeter und
wenn vorhanden Durchflussmengenmesser notieren und mit
weiteren Ablesungen unter gleichen Verhältnissen (gleiche
Schieberstellung, gleiche Auslaufhöhe, gleicher Zulauf-Was
-
serspiegel) vergleichen. Bei deutlichen Abweichungen: Ursa-
che feststellen.
Manometer mit Drei-Wege-Manometerhahn: Zur Ablesung
Manometerhahn öffnen und anschließend sofort wieder
schließen.
Bei stark korrosiven/abrasiven Fördermedien: Druckfüh-
rende Bauteile regelmäßig überprüfen, um Verschleiß recht-
zeitig - vor Eintritt eines Schadens - zu erkennen. Die
Intervalle richten sich nach den Fördermedien und müssen
anfangs, bis Erkenntnisse über den Verschleißfortschritt vor-
liegen, häufiger erfolgen.
5.3 Demontage- und Montagehinweise
Demontage und Montage sind unter Beachtung der
Schnittzeichnung (siehe Punkt 7.4) nur von qualifiziertem
Fachpersonal vorzunehmen. Die Reihenfolge der Demon
-
tage ist aus der Schnittzeichnung abzuleiten.
5.3.1 Nebenstromfilter zur Spülung der
Wellenabdichtung bei Flüssigkeiten mit
nichtklebenden Beimengungen.
Der Nebenstromfilter ist wartungsfrei. Bei Austausch der Gleit-
ringdichtung sollte jedoch auch das Nebenstromfiltersystem
überprüft und gereinigt werden. Dazu ist die Anschlussver
-
schraubung bei A und B zu lösen, am Anschluss A in Pfeilrich-
tung gegenzuspülen und vom Anschluss B aus der Filter mit
Rohrleitung durchzuspülen.
Nennweite Druckstutzen
Sperrwasserbedarf
[m³/h] bei Δp 0,5 bar
200 0,20
250-500 0,25
Tabelle 2: Sperrwasserbedarf
Bei Demontage des Pumpenläufers: Pumpen-
gehäuse verbleibt in der Rohrleitung.
Bei Demontage des Pumpengehäuses: Pum-
pengehäuse und Rohrleitung gegen Umstürzen si-
chern.
Nebenstromfilter
Neben
durchspülen
gegenspülen
A
B
stromfilter

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