EasyManua.ls Logo

Andritz SD 39 - Rohrleitungen

Default Icon
Print Icon
To Next Page IconTo Next Page
To Next Page IconTo Next Page
To Previous Page IconTo Previous Page
To Previous Page IconTo Previous Page
Loading...
Baureihe SD 39
8
3.3.6 Vergießen und sonstige Abschlussarbeiten
Nach Ausrichten und Befestigen des Aggregates: Grundplat-
te(n) mit schnell abbindendem und nicht schwindendem Ze-
ment aus-/untergießen und, falls notwendig, unterstopfen.
Fundament mindestens 48 Stunden abbinden lassen.
Steinschrauben nachziehen.
Ausrichtung von Pumpe und Motor überprüfen.
3.4 Rohrleitungen
Unverbindliche Empfehlungen für die richtige Auslegung und
Verlegung von Rohrleitungen (die genaue Auslegung der Rohr
-
leitung ist Aufgabe des Planers!).
3.4.1 Allgemeines
Rohre unmittelbar vor und nach der Pumpe abfangen und
spannungsfrei an die Pumpe anschließen. Beachten Sie die
maximal zulässigen Belastungen an Saug- und Druckflansch
(siehe Punkt 7.2).
Nach Anschluss der Rohrleitung: Pumpe auf Gängigkeit so-
wie Ausrichtung der Kupplung überprüfen.
Kompensatoren mit Längenbegrenzung verwenden.
Längenänderung der Rohrleitung durch Temperatureinflüsse
und sonstige Belastungen, wenn nötig, durch Festpunkte vor
und nach der Pumpe abfangen.
Rohrleitungsführung: Kurz und direkt. Richtungsänderungen
möglichst vermeiden.
3.4.2 Saugleitung
Max. Strömungsgeschwindigkeit: 2 m/s (bei max. Förder-
menge).
Keine Krümmer in verschiedenen Ebenen hintereinander an-
ordnen.
Rohrleitung zu Pumpe hin ansteigend verlegen (min. 1%).
Rohrleitung muss absolut dicht und völlig entlüftet sein.
Für jede Pumpe separate Saugleitung vorsehen.
Bei Saugbetrieb ohne Fußventil: Vakuumanlage vorsehen.
In der Saugleitung darf keine Möglichkeit einer Luftsackbil-
dung bestehen.
Mindestüberdeckung (1):
Hm = v²/2g+0,1
Hm = Mindestüberdeckung
v = Strömungsgeschwindigkeit bei max. Fördermenge
g = Fallbeschleunigung = 9,81 m/s²
Der Abstand vom Behälterboden (2) muss mindestens dem
halben Rohrleitungsdurchmesser entsprechen.
3.4.3 Zulaufleitung
Auslegung wie Saugleitung, jedoch zur Pumpe hin stetig fal-
lend verlegen (min. 1%).
Absperrschieber vor der Pumpe vorsehen.
3.4.4 Druckleitung
Rohrleitung stetig steigend verlegen.
Max. Strömungsgeschwindigkeit: 2,5 m/s (Verlusthöhe be-
achten).
Verengungen in der Druckleitung vermeiden.
Rohrleitungssystem so verlegen, dass sich keine Ballaststof-
fe in einer anderen Pumpe ablagern können.
Flanschausführung und Rohrleitung entsprechend dem max.
möglichen Druck auslegen.
Luftsäcke vermeiden. Wenn erforderlich Hochpunkte entlüf-
ten.
Wechselnde Strömungsgeschwindigkeiten durch unter-
schiedliche Rohrleitungsdurchmesser vermeiden.
Rückflussverhinderer und Absperrschieber einbauen, um bei
plötzlichem Stillstand des Aggregates (z.B. Stromausfall)
Druckstöße zu vermeiden.
3.4.5 Druckproben
Einschlägige Vorschriften beachten.
Zulässige Nenndrücke der einzelnen Komponenten berück-
sichtigen.
3.4.6 Rohrleitungsnebenanschlüsse
Sperr- und Spülmedien:
Rohrleitungsverbindung und Anschlüsse herstellen.
Regulierventil und Magnetventil (stromlos geschlossen) ein-
bauen.
Sperr- und Spüldruck muss min. 0,5 bar über dem max. Pum-
penenddruck liegen.
Sperr- und Spülmenge über Regulierventil einstellen.
Quenchmedien:
Drucklos in den Quenchraum zuführen.
Saugleitung
Zulaufleitung
Hinweise zur Verlegung der Saugleitung

Table of Contents

Related product manuals