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Andritz SD 39 - Page 6

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Baureihe SD 39
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DEUTSCH
Abstand zwischen den beiden Kupplungshälften (Maß c) mit
einer Lehre überprüfen. Für elastische Klauenkupplungen
gelten folgende Werte:
Der Abstand c muss an allen Stellen gleich sein.
3.3.2.2 Ausrichten mit Messuhren
Bei höheren Drehzahlen und/oder Kupplungen mit Ausbau-
stück ist ein Ausrichten mit Messuhren erforderlich:
Kupplung mit Messuhren in radialer und axialer Richtung aus-
richten.
Zulässige axiale Abweichung an der Kupplungsstirnseite:
Max. 0,05 mm, möglichst weniger als 0,03 mm (außen mes-
sen!).
Zulässige radiale Abweichung: Max. 0,1 mm, möglichst weni-
ger als 0,05 mm.
3.3.3 Pumpen mit Keilriemenantrieb (H, HZ, H mit
Vorgelege)
Fluchtung der Keilriemenscheiben und Riemenspannung vor
dem Unter-/Ausgießen der Grundplatte überprüfen/korrigieren.
Nach Anziehen der Fundamentschrauben muss sich die Welle
leicht und ohne Schwerpunkte drehen lassen (Ausführung mit
Stopfbuchspackung: Bei nicht angezogener Stopfbuchspak-
kung!).
3.3.4 Vertikal stehende Pumpen mit elastischer
Kupplung und über eine Motortraglaterne
aufgebautem Motor (SL)
Stahlblechunterlagen unter den Füßen vorsehen. Die Stahl-
blechunterlagen mit Gewindelöchern zur Befestigung der Fü-
ße und mit Bohrungen für die Steinschrauben ausrüsten.
Aggregat einschließlich Stahlblechunterlagen mit Stein-
schrauben auf dem Betonuntergrund befestigen.
Pumpe ausrichten (siehe Punkt 3.3.1).
Stahlblechunterlagen unter den Füßen unterlegen.
Steinschrauben mit Beton eingießen und abbinden lassen.
Stahlblechunterlagen mit nicht schwindendem Zementmörtel
unterfüllen.
Bei Lieferung der Pumpe ohne aufgebautem Motor:
Spiel zwischen den beiden Kupplungshälften der elastischen
Kupplung einstellen (siehe Punkt 3.3.2.1, Tabelle 1).
Ein Ausrichten der Kupplung ist nicht erforderlich.
Beide Kupplungshälften auf dem Wellenzapfen durch die in
der Kupplung vorhandenen Gewindestifte ausreichend befe
-
stigen, damit sich diese nicht axial verlagern.
3.3.5 Vertikal stehende Pumpen, Antrieb über eine
Gelenkwelle (SG)
Beachten Sie auftragsbezogene Vorschriften über die jeweilige
Gelenkwellenart.
Für die Aufstellung der Pumpe werden ein Fundament mit
Aussparung oder zwei getrennte Fundamente (1) benötigt.
Fundamente entsprechend Gewicht und Schwerpunkt der
Pumpe, Motorleistung und Schwingungen des Aggregates di
-
mensionieren.
Aufstellung und Ausrichtung der Pumpe auf dem Funda-
ment: Siehe Punkt 3.3.4.
Motor auf einem Tragrahmen (2) über einer Zwischendecke
(3) oder einer Trägerkonstruktion anordnen.
Motor so ausrichten, dass Motor- und Pumpenwelle genau
fluchten. Ist dies aufgrund der örtlichen Gegebenheiten nicht
möglich, so ist ein Winkelversatz bei der Gelenkwelle von
max. 5° gegenüber der Senkrechten zulässig.
Das in der Einbauzeichnung vorgeschriebene Maß zwischen
Wellenspiegel Motor und Wellenspiegel Pumpe einhalten.
Motortragrahmen in dieser Position unterlegen.
Steinschrauben ausgießen und aushärten lassen.
Steinschrauben anziehen.
Aufstellung des Motors erfolgt auf einer Betondecke:
Motortragrahmen untergießen.
Die Gelenkwelle ist entsprechend den Unfallverhütungsvor-
schriften mit einem Wellenschutz (4) auszurüsten.
Kupplungsgröße
(Außendurchmesser)
Abstand
c
80-140 mm 2-3 mm
160-225 mm 2-4 mm
250-400 mm 3-6 mm
Tabelle 1: Abstand zwischen den Kupplungshälften
Bauform SG
(1)
(4)
(3)
(2)
Gelenkwelle mit
Längenausgleich
Gelenkwelle mit
Längenausgleich und
Zwischenlager

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