EasyManua.ls Logo

Checchi & Magli UNITRIUM - Arbeitszyklus; Auswurf-Phasen; Plant Control; Setzeinheit in der Arbeitsphase

Checchi & Magli UNITRIUM
65 pages
Print Icon
To Next Page IconTo Next Page
To Next Page IconTo Next Page
To Previous Page IconTo Previous Page
To Previous Page IconTo Previous Page
Loading...
8.15 - Lassen Sie die Maschine nicht von unerfahrenen Personen bedienen; bei Unfällen
können Sie persönlich haftbar gemacht werden.
9.0 - ANKUPPLUNG AN DEN TRAKTOR
9.1 - Die Ankupplung der Maschine an den Traktor muß auf ebenem Gelände erfolgen.
9.2 - Sicherstellen, daß die Drei-Punkt-Anschlüsse passend sind.
9.3 - Den Traktor neben die Maschine stellen. In dieser Phase nicht zwischen dieselben treten.
Die Ankupplung erst dann vornehmen, wenn der Traktor zum Stillstand gekommen ist. Die drei Anschluß-
stangen mit den entsprechenden Bolzen befestigen und die Sicherheitssplinte einsetzen (Abb. 5).
9.4 - Durch Einstellung der Stabilisierungsketten und der Stangenregister die Seitenbewegungen
begrenzen und die Maschine parallel zum Traktor halten (Abb. 5b).
9.5 - Die Stange für den dritten Punkt so einstellen, daß der Anschluß lotrecht ist (Abb. 5a).
9.6 - Falls vorgesehen, den Stützfuß gemäß Abb. 6 positionieren.
10.0 - ABKUPPLUNG VOM TRAKTOR
- Die Vorrichtung auf ebenem Boden absetzen.
- Den Stützfuß, falls vorhanden, absenken.
- Die Stabilität der Vorrichtung überprüfen.
- Stifte und Bolzen entfernen, ohne zwischen Maschine und Traktor zu treten.
- Nochmals unter Berücksichtigung jeder möglichen Bewegung die Stabilität überprüfen.
11.0 - SETZBARE PFLANZEN
Diese Pfl anzensetzmaschine wurde zur Einpfl anzung von Nutzgarten-, Blumen-, Gartenbau-, Tabakp-
anzen etc. in Torfschollen mit Kegel- oder Pyramidenform entwickelt. Optimale Resultate lassen sich
mit den in Abb. 7 angegebenen Abmessungen erzielen. wir empfehlen, Pfl anzen mit sehr feuchter
Scholle zu setzen, um den Herabfall aus dem Verteiler zu beschleunigen und die Wurzelfassung zu
begünstigen.
Selbstverständlich ist ein Übermaß an Wasser zu vermeiden, damit die Schollen während des Setzens
nicht tropfen.
12.0 - TRÄGER
Die wabenförmigen Pfl anzenträger werden in die drehbaren Träger gesetzt (Abb. 8). Werden die Pfl anzen
zur Erleichterung der Arbeit des Bediener im voraus aus ihrer Wabe gezogen, so ist zu berücksichtigen,
daß die Träger senkrecht angeordnet werden und daher Pfl anzen auf den Boden fallen könnten.
Beim Straßentransport müssen obligatorisch alle Pfl anzenträger entfernt werden.
13.0 - BODENBESCHAFFENHEIT
Der Boden sollte vor dem Setzen mit Egge oder Hacke vorbereitet werden. Der Boden muß ausreichend
zerbröckelt und an der Oberfl äche leicht kompaktiert sein.
Nicht auf zu weichen oder zu kompaktem Boden arbeiten, da es in diesen Fällen schwierig ist, eine kon-
stante und gute Setzqualität zu bewahren. Nicht auf zu feuchtem Boden arbeiten.
Beim Arbeiten auf Gelände mit starkem Gefälle ist besondere Vorsicht geboten.
14.0 - BEDIENER AN BORD
Insbesondere sind die Sicherheitsvorschriften der Punkte 8.11 und 8.12 zu beachten.
15.0 - AUFGABEN DES BEDIENERS
Die Pfl anzen aus den Trägern nehmen und in den Verteiler setzen (Abb. 9,A). Keine Pfl anzen einsetzen,
deren Scholle durch das Herausziehen oder aus einem anderen Grunde unvollständig ist oder fehlt; diese
würden mit Sicherheit eingehen. Keine Pfl anze in die hinteren Waben des Verteilers einfügen, da letztere
sich ständig öffnen und schließen (siehe Abb. 9). Mit dem Traktorfahrer eine Geschwindigkeit vereinbaren,
welche die Ausübung dieser Arbeit gestattet.
Die Qualität der gesetzten Pfl anzen ist kontinuierlich durch Sichtkontrolle zu überprüfen. Bei Anomalien ein
STOPP-Signal geben, um deren Ursachen festzustellen und entsprechende Vorkehrungen zu treffen.
16.0 - AUFGABEN DES TRAKTORFAHRERS
Insbesondere sind die Sicherheitsvorschriften der Punkte 8.1 bis 8.15 zu beachten.
Vor dem Beginn der Arbeit mit dem/den Bediener(n) die Rufsignale für Start und Stopp vereinbaren.
Die Fahrgeschwindigkeit über das Schaltgetriebe vereinbarungsgemäß regulieren und dabei die Drehzahl
so niedrig wie möglich halten.
30
Checchi & Magli
deutsch
Sicherstellen, daß die Auspuffgase des Traktors nicht auf die Bediener gerichtet sind und daß der Au-
spufftopf einwandfrei funktioniert. Dies dient zur Reduzierung des Geräuschpegels und zum besseren
Verständnis zwischen Fahrer und Bedienern.
Die Pfl anzmaschine sollte bevorzuglich abgesenkt werden, wenn der Traktor sich in der Phase des lang-
samen Vorschubs befi ndet, um den Einbruch von Mutterboden in die Pfl ugscharen zu begrenzen.
- WENN DER PFLANZMASCHINE NOCH AM BODEN IST DARF NICHT ROCKWARTS GEFAHREN
WERDEN.
17.0 - ARBEITSZYKLUS
Zur Einhaltung einer optimalen Abfolge zwischen dem Herausfallen der Pfl anze aus dem Verteiler
(Abb. 9, A) und dem Auswurf aus dem Pfl ugschar (Abb. 9, B) sind je Reihe mindestens 30 Pfl anzen
in der Minute zu setzen.
18.0 - AUSWURF-PHASEN
Wenn die Pfl anze aus dem Fallrohr den Pfl ugschar erreicht (Abb. 9, C) muß der Auswerfer (Abb. 9,B)
sich in hinterer Position befi nden und erst in diesem Moment beginnen, nach außen zu drücken. Soll aus
bestimmten Gründen sehr schnell oder sehr langsam gepfl anzt werden, so kann die richtige Phasenein-
stellung durch den Phasen-Schnellabgleicher (Abb. 9.E) bewahrt werden.
- die beiden Schrauben lösen (Abb. 9.F)
- Verteiler drehen - zur VERFRÜHUNG im Uhrzeigersinn
- zur VERZÖGERUNG gegen den Uhrzeigersinn
- Nach der Einstellung die Schrauben (Abb. 9.F) wieder anziehen.
Die Bezugskerben (Abb. 9.E) dienen zur korrekten Einstellung jeder Setzeinheit.
19.0 - SETZEINHEIT IN DER ARBEITSPHASE
19.1- Die Einstellung der Setzgruppen in horizontaler Position gegenüber dem Boden (Abb.
10.A) erfolgt über die Einstellvorrichtung der Stützräder (Abb. 10).
19.2 - Sicherstellen, daß zwischen Balkenanschlag und Anschluß etwa 2 cm Schwenkraum
freibleibt (Abb. 11).
Dies ist äußerst wichtig, damit sich die Setzeinheit eventuellen Unebenheiten des Bodens anpassen
kann.
19.3 - Über die Einstellvorrichtung der Feder (Abb. 11.A) kann das Gewicht auf den Stampfrädern
verändert werden.
20.0 - SETZTIEFE
Das Register betätigen (Abb. 12.A).
- FÜR EINE GRÖSSERE SETZTIEFE im Uhrzeigersinn drehen
- FÜR EINE GERINGERE SETZTIEFE gegen den Uhrzeigersinn drehen
Die Position der Stampfräder gegenüber der Schar kann eingestellt werden:
- weicher Boden: breit gestellte Räder
- harter Boden: schmal gestellte Räder
indem am Handrad gedreht wird (Abb. 12.B):
- BREITERE STELLUNG im Uhrzeigersinn drehen
- SCHMALERE STELLUNG im Gegenuhrzeigersinn drehen
Die Wirkung der Stampfräder kann verändert werden, indem der Abstand zwischen den Rädern geändert
wird (Abb. 12.C).
21.0 - PLANT CONTROL
Die Position der abnehmbaren Schutzabdeckung kann in der Höhe verstellt werden (Abb. 13.E):
- die Mutter (Abb. 13.A) abschrauben und die Schutzabdeckung versetzen (Abb. 13.E).
Die Phase gegenüber der Auswurfvorrichtung kann verändert werden:
- B und C abschrauben und den Hebel D aus Abbildung 13 drehen.
22.0 - VERTEILERSCHEIBE
Die Scheibe, auf der die Pfl anzenbehälter gleiten, paßt sich selbst an. Über die Muttern (Abb. 14 A) kann
dennoch die Position eingestellt werden.
Durch Anziehen der Muttern vergrößert sich das Spiel zwischen der Scheibe und den Pfl anzenbehäl-
tern.
Durch Lösen der Muttern verringert sich das Spiel zwischen der Scheibe und den Pfl anzenbehältern, bis
ein gewisser Druck erreicht ist.
31
UNITRIUM
deutsch

Table of Contents

Other manuals for Checchi & Magli UNITRIUM

Related product manuals