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Monacor 0173220 - 2 Mikrofone; 5 1 Anschlussmodul Einbauen; 5 Kommandomikrofon PA-4000 RC; 3 Tonquellen mit Line-Pegel

Monacor 0173220
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6
Deutsch
4 Aufstellen des Verstärkers
Der Verstärker ist für den Einschub in ein Rack
für Geräte mit einer Breite von 482 mm (19”)
vorgesehen, kann aber auch als Tischgerät ver-
wendet werden. In jedem Fall muss Luft unge-
hindert durch alle Lüftungsöffnungen strömen
können, damit eine ausreichende Kühlung des
Verstärkers gewährleistet ist.
4.1 Rackeinbau
Für die Rackmontage werden 2 HE (Höhenein-
heiten) = 89 mm benötigt. Damit das Rack nicht
kopflastig wird, muss der Verstärker im unteren
Bereich des Racks eingeschoben werden. Für
eine sichere Befestigung reicht die Frontplatte
allein nicht aus. Zusätzlich muss das Gerät an
der Rückseite befestigt oder über Seitenschienen
oder eine Bodenplatte gehalten werden.
Ober- und unterhalb des Verstärkers sollte
jeweils eine Höheneinheit frei gelassen werden.
Die vom Verstärker seitlich ausgeblasene, er-
hitzte Luft muss aus dem Rack austreten kön-
nen. Anderenfalls kommt es im Rack zu einem
Hitzestau, wodurch nicht nur der Verstärker,
sondern auch andere Geräte im Rack beschädigt
werden können. Bei unzureichendem Wärme-
abfluss in das Rack eine Lüftereinheit einsetzen
(z. B. DPVEN-04).
5 Anschlüsse herstellen
Vor dem Anschließen von Geräten oder dem
Ändern bestehender Anschlüsse den PA-40120
von der Spannungsversorgung trennen und die
anzuschließenden Geräte ausschalten.
5.1 Lautsprecher
An jeden Ausgang des Verstärkers entweder
100-V-Lautsprecher an die Klemmen „100 V“
und „GND“ (20) anschließen (Abb. 3a) – der Ver-
stärkerausgang darf mit maximal 120 W durch
die Lautsprecher belastet werden, anderenfalls
kann er beschädigt werden
oder einen Lautsprecher oder eine Lautsprecher-
gruppe mit einer Gesamtimpedanz von 4 Ω an
die Klemmen „4 Ω“ und „GND“ (20) anschlie-
ßen. Die Abbildungen 3b bis 3d zeigen verschie-
dene Arten, die korrekte Impedanz zu erhalten.
Es gibt aber noch weitere Möglichkeiten.
Beim Anschluss der Lautsprecher immer auf die
richtige Polarität achten (wie in den Abbildungen
dargestellt).
5.1.1 70-V-Lautsprecher
Stehen für einen Ausgang nur 70-V-Lautspre-
cher zur Verfügung, kann der Anschlusskontakt
„100 V“ folgendermaßen auf eine Nennspan-
nung von 70 V umgeschaltet werden:
1)
Die Steck-Schraubklemmen für den Lautspre-
cheranschluss (20) des gewünschten Aus-
gangs vom Gerät abziehen. Die Steckbrücke
für die Spannungswahl ist jetzt zugänglich
(
☞
Abb. 7).
SPARE AMP
GND
4Ω
100V
GND
Z1
100V IN
100V
70V
⑦
Steckbrücke für die Nennausgangsspannung
2) Die Brücke entsprechend der gewünschten
Spannung umstecken:
100V
70V
100V
70V
70 V Nennausgangsspannung
100V
70V
100V
70V
100 V Nennausgangsspannung
5.2 Mikrofone
Mikrofone mit einem XLR- oder 6,3-mm-Klin-
kenstecker können an die kombinierten XLR- /
Klinkenbuchsen (28) der Eingänge CH1 – CH3
angeschlossen werden.
1)
Den Regler für die Eingangsverstärkung GAIN
(29) in Richtung „MIC“ drehen. Wenn erfor-
derlich, die Einstellung während des Betriebs
korrigieren. (Ist eine Durchsage über diesen
Eingang zu leise, den Regler im Uhrzeigersinn
drehen; klingt die Durchsage verzerrt, den
Regler gegen den Uhrzeigersinn drehen.)
2)
Benötigt ein Mikrofon Phantomspeisung, den
Schalter PHANTOM POWER (27) hineindrü-
cken. Die Phantomspannung liegt nur an den
XLR-Kontakten der Buchse an.
VORSICHT!
1. Den Schalter nur bei ausgeschaltetem Gerät
oder stummgeschaltetem Eingang betäti-
gen (Schaltgeräusche).
2. Bei eingeschalteter Phantomspeisung (15 V)
darf kein Mikrofon mit asymmetrischer Be-
schaltung angeschlossen sein, weil dieses
beschädigt werden kann.
5.3 Tonquellen mit Line-Pegel
1)
Geräte mit einem Mono-Ausgang an die
kombinierten XLR-/ Klinkenbuchsen (28) der
Eingänge CH1 – CH3 anschließen. Den Reg-
ler für die Eingangsverstärkung GAIN (29) in
Richtung „LINE“ drehen. Wenn erforderlich,
die Einstellung während des Betriebs korri-
gieren. (Ist das Signal über diesen Eingang
zu leise, den Regler im Uhrzeigersinn drehen;
klingt der Ton verzerrt, den Regler gegen den
Uhrzeigersinn drehen.)
Den Schalter PHANTOM POWER (27) aus-
rasten, wenn die Tonquelle nicht ausdrücklich
Phantomspeisung benötigt (Phantomspan-
nung nur an den XLR-Kontakten der Buchse).
Die Buchsen sind für symmetrische Sig-
nale beschaltet. Tonquellen mit asymmetri-
schen Signalen können über 2-polige Klin-
kenstecker angeschlossen werden oder über
einen XLR-Stecker, bei dem die Kontakte 1
und 3 verbunden sind. Natürlich können sie
auch an eine der Cinch-Buchsen (24) der Ka-
näle CH4 oder CH5 angeschlossen werden.
Die Eingangskanäle CH1 bis CH3 haben
eine mittlere Priorität, d. h. ihre Eingangssig-
nale setzen sich gegenüber den Kanälen CH4
und CH5 durch, werden aber durch Ansagen
über die Kommandomikrofone PA-4000RC,
das Tischmikrofon PA-4000PTT oder eine Not-
fallsprechstelle PA-4000FMP unterbrochen.
Für Eingangssignale, die die höchste Pri-
orität erfordern, den Eingang PAGING (30)
mit Steck-Schraubklemmen verwenden (z. B.
für ein Mikrofon mit Vorverstärker oder den
Line-Pegel-Ausgang einer Telefonanlage).
2)
Geräte mit einem Stereo-Ausgang (z. B.
CD-Spieler) an die Cinch-Buchsen (24) der
Eingänge CH4 oder CH5 anschließen. Im
Verstärker werden die beiden Stereokanäle
zu einem Monosignal gemischt.
Diese Eingänge haben die geringste Pri-
orität und werden durch ein Signal an einem
höherrangigen Eingang automatisch ausge-
blendet (
☞
Tabelle Abb. 6 in Kapitel 3).
5.4 Tischmikrofon PA-4000PTT
Mit diesem Tischmikrofon (separates Zubehör)
können Durchsagen mit höchster Priorität durch-
geführt werden. In welchen Beschallungszonen
diese zu hören sein sollen, wird am Verstärker
gewählt.
Das PA-4000PTT, z. B. mit dem beiliegenden
Kabel, an die RJ45-Buchse PTT (32) anschließen.
Die Länge der Anschlussleitung darf maximal
30 m betragen.
5.5 Kommandomikrofon PA-4000RC
Mit diesem Kommandomikrofon (separates
Zubehör) können Durchsagen mit hoher Prio-
rität durchgeführt werden. Dabei kann am PA-
4000RC jeweils gewählt werden, in welcher
Beschallungszone die Durchsage zu hören sein
soll. An einen PA-40120 können bis zu 32 PA-
4000RC angeschlossen werden.
5.5.1 Anschlussmodul einbauen
Zunächst ist es erforderlich, das mit dem PA-
4000RC gelieferte Anschlussmodul in den Ver-
stärker einzubauen. Die Abbildung 2 zeigt den
Verstärker mit dem eingebauten Modul. Das
Anschlussmodul besitzt zwei RJ45-Buchsen (33),
an die je ein PA-4000RC angeschlossen wer-
den kann. An jedes Kommandomikrofon kann
wiederum ein weiteres angeschlossen werden,
bis maximal 32 Kommandomikrofone und der
Verstärker miteinander verbunden sind.
1)
Die beiden Schrauben der Abdeckplatte (auf
der Rückseite des Verstärkers ganz rechts)
herausdrehen und die Platte entfernen.
2)
Wird von den beiden Anschlussbuchsen
(33) nur die Buchse INPUT 1 belegt, muss
für einen korrekten Leitungsabschluss die
Steckbrücke auf der Platine des Anschluss-
moduls auf die Position ON gesteckt werden,
bei der Nutzung beider Buchsen die Brücke
auf die Position OFF stecken (
☞
Abb. 8).
ON OFF
⑧ Anschlussmodul für PA-4000RC
mit Steckbrücke für den Abschlusswiderstand
3)
Das Modul in die Öffnung auf der Verstärker-
rückseite schieben. Dabei darauf achten, dass
die Stiftleiste auf dem Modul richtig in den
Stecksockel im Verstärker fasst. Das Modul
mit den beiden Schrauben befestigen.
5.5.2 Kommandomikrofone anschließen
1) Eine Buchse des Anschlussmoduls, z. B. über
das beiliegende Kabel, mit der RJ45-Buchse
LINK (47) des (ersten) PA-4000RC verbin-
den. Bei Bedarf die Buchse INPUT (46) mit
der Buchse LINK eines weiteren PA-4000RC
verbinden, usw., bis alle Geräte verbunden
sind. Die Gesamtlänge der Leitung darf
maximal 1000 m betragen.

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