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Leitungsquersch II: Installation und WartungDE
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Der Reinigungszustand der Filter muss zu Beginn der Betriebs-
saison und ansonsten ein Mal im Monat kontrolliert werden.
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Bei abgeschalteter Einheit das Gehäuse von der Maschine
entfernen und den Zustand des Wärmetauschers und des Kon-
densatablaufs überprüfen. Gegebenenfalls:
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und des Kondensatablaufs.
Alle 6 Monate
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die den Luftdurchgang behindern könnten.
• Staubablagerungen mit einem Druckluftstrahl entfernen.
• Eine milde Reinigung mit Wasser und einer sanften Bürste ausführen.
• Mit Druckluft trocknen.
• Sicherstellen, dass der Kondensatauslass nicht verstopft ist,
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Zur Vermeidung von Brüchen durch Gefrieren, sollte am Ende
jeder Saison das Wasser aus der Anlage abgelassen werden.
Für die Instandhaltung des Stromkreises sind folgende Arbei-
ten auszuführen:
Im Falle einer Störung des Elektromotors muss man die ge-
samte Gebläseeinheit auswechseln.
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1. Das Gehäuse von der Maschine entfernen.
2. Die Anlage einige Minuten laufen lassen.
3. Die Anlage stoppen.
4. Die Auslassschraube am Eingangskollektor lösen und entlüften.
5. Die Vorgehensweise einige Male wiederholen, bis keine
Luft mehr aus der Anlage austritt.
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Am Ende der Saison
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• Die Stromaufnahme der Einheit mit einem Zangenampereme-
ter überprüfen und den Wert mit den Angaben in der Dokumen-
tation überprüfen.
• Inspektion und Prüfung der Spannung der elektrischen Kon-
takte und der entsprechenden Klemmen.
• Das Gehäuse entfernen.
• Das elektrische An-
schlusskabel des Ge-
bläses abtrennen.
• Die Schrauben, die das
Gebläse an der Struktur
der Einheit an beiden Sei-
ten befestigt halten, lösen.
• Das Gebläse heraus-
ziehen.
• Zum Wiederanbauen des Ventilators in umgekehrter Reihen-
folge vorgehen.
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• Das Gehäuse entfernen.
• Vor- und Rücklauf des Was-
sers schließen.
• Das Register von der Anlage
abtrennen.
• Die Schrauben, die das Re-
gister an der Struktur der
Einheit an beiden Seiten be-
festigen, entfernen.
• Den Wärmetaucher he-
rausnehmen.
• Falls die Anlage Frostschutzmittel enthält, muss dasselbe als
Schadstoff behandelt werden.
• Es ist eine entsprechende Sammlung und Entsorgung erfor-
derlich.
• Die elektronischen Bauteile Elektrolyt-Kondensatoren) müssen
als Spezialmüll angesehen werden und dementsprechend ei-
nem autorisierten Sammelzentrum zugeführt werden. (
• Das Isoliermaterial der Rohre, Polyurethan-Schaumstoff,
vernetzter Polyethylenschaum, Polyurethanschaum und der
schallabsorbierende Schaumstoff, der die Platten verkleidet,
müssen entfernt und wie Hausabfall entsorgt werden.
• Zum Wiederanbauen des Wärmetauschers in umgekehrter
Reihenfolge vorgehen.
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Die Maschine darf nur von einem zur Annahme und Entsorgung
derartiger Produkte/Geräte autorisierten Betrieb verschrottet
werden.
Die Maschine besteht vorrangig aus wieder verwertbaren
Rohstoffen. Bei der Entsorgung sind folgende Vorschriften zu
beachten:
UMWELTSCHUTZ
RHOSS ist seit jeher auf den Umweltschutz bedacht.
Es ist wichtig, dass die Verantwortlichen für die Entsorgung der Einheit
gewissenhaft die folgenden Anweisungen befolgen.
Wenn der Wasserkreislauf länger als einen Monat leer bleiben muss,
ist der gesamte Kreislauf mit einer Stickstofffüllung zu versehen, um
Korrosionsgefahr durch unterschiedlich starke Belüftung zu vermeiden.
• Keine Ammoniumionen (NH4+) im Wasser einsetzen, diese greifen
Kupfer stark an. Für die Nutzlebensdauer der Kupferrohre ist dies einer
der wichtigsten Faktoren. Ein Gehalt von einigen Dutzend mg/l führt mit
der Zeit zu starker Korrosion des Kupfers.
• Chloridionen (Cl-) greifen Kupfer an, so dass es zu Lochbildung durch
Korrosion kommen kann. Wenn möglich unter 10 mg/l halten.
• Sulfationen (SO4 2-) können zu Lochbildung durch Korrosion führen,
wenn ihr Gehalt höher als 30 mg/l ist.
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• Es dürfen keine Fe2+ und Fe3+ Ionen bei nicht zu vernachlässigen-
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• Gelöstes Silicium: Silicium ist ein saures Element im Wasser und kann
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• Wasserhärte: > 0,5 mmol/l. Empfohlen werden Werte zwischen 1 und
2,5. Dies erleichtert die Bildung von Kalkablagerungen, die die Korro-
sion des Kupfers in Grenzen halten können. Zu hohe Werte können im
Laufe der Zeit zum Blockieren der Rohre führen. Empfehlenswert ist
ein kompletter alkalimetrischer Titer (TAC) unter 100.
• Gelöster Sauerstoff: Jede plötzliche Veränderung des Sauerstoffgehalts
des Wassers ist zu vermeiden. Schädlich ist sowohl das Herabsetzen
des Sauerstoffgehalts durch Mischen des Wassers mit Inertgas als
auch das Überhöhen des Sauerstoffgehalts durch Mischen des Was-
sers mit reinem Sauerstoff. Veränderungen des Sauerstoffgehalts des
Wassers begünstigen die Destabilisierung der Kupferhydroxide und die
Vergrößerung der Teilchen.
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Werte über 30 Ohm·m empfohlen. Eine neutrale Umgebung trägt zu
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Leitfähigkeit werden Werte im Bereich zwischen 20 und 60 mS/m
empfohlen.
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