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sorin REPLY DR - Schutz der Ventrikel bei AA: Modeswitch; Optimierung der Schrittmacherfunktion; Automatische Erkennung der Implantation

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30 – DEUTSCH
Schutz der Ventrikel bei AA: ModeSwitch
Die Funktion ModeSwitch soll längere Ventrikelstimulation mit einer
hohen Frequenz über die Dauer einer anhaltenden Vorhofarrhythmie
durch Umschalten in den DDI(R) -Modus vermeiden.
Funktionsweise: 1. Die Arrhythmie wird anhand des sprunghaften
Ansteigens des Vorhofrhythmus identifiziert. 2. Nach Bestätigung der
Arrhythmie schaltet der Schrittmacher in den DDI(R) -Modus, wobei
sich die Stimulationsfrequenz langsam bis auf den Wert der
sensorgesteuerten Frequenz, der Basisfrequenz oder der
Ruhefrequenz verringert. 3. Sobald keine Arrhythmie mehr
wahrgenommen wird, wird die ventrikuläre Stimulationsfrequenz
langsam auf den Wert der atrialen oder sensorgesteuerten Frequenz
angehoben. Der Schrittmacher schaltet dann in den DDD -Modus:
Vorhof und Ventrikel werden resynchronisiert.
Einschränkung: Zum ModeSwitch kommt es nur bei
Vorhofarrhythmien oberhalb von 120 min
-1
.
7.8. OPTIMIERUNG DER
SCHRITTMACHERFUNKTION
Automatische Erkennung der Implantation
Funktionsweise: Sobald bei der Implantation die ventrikuläre Elektrode
an den Schrittmacher angeschlossen ist, beginnt 1. das Aggregat in uni-
und bipolarer Konfiguration mit dem Sensing und der Stimulation des
Ventrikels, unter Verwendung einer temporären Verbindung zwischen
Elektrodenring und Schrittmachergehäuse. WENN eine bipolare
ventrikuläre Elektrode verwendet wird UND das Aggregat keinen
Kontakt zum Gewebe hat, bewirken sowohl uni- als auch bi-
Stimulationspolarität die bipolare Stimulation des Ventrikels. Dies ist
eine Sicherheitsvorkehrung für schrittmacherabhängige Patienten.

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