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613, 618
6.2 Technische Daten GEMÜ 618
Betriebsmedium
Aggressive, neutrale, gasförmige und fl üssige Medien, die
die physikalischen und chemischen Eigenschaften des
jeweiligen Gehäuse- und Membranwerksto es nicht negativ
beeinfl ussen.
Bürdenwiderstand
32
Stellzeit
Siehe Antriebsausführung (Kapitel 7.2) ca. 17 bzw. 45 s
Schutzart
IP 65 nach DIN 40050
Elektrische Daten
Spannungsversorgung
Uv = 24 V 50/60 Hz ± 10 %
Uv = 120 V 50/60 Hz ± 10 %
Uv = 230 V 50/60 Hz ± 10 %
Leistungsaufnahme 3,5 VA
Einschaltdauer 100 %
Elektrischer Anschluss
2 x PG 13,5 (Ausführung Funktionsmodul AE, AP)
2 x Rundsteckverbinder (Binder Serie 717), (Ausführung Funktionsmodul E1, E2, E3)
Kv-Werte [m³/h]
Membran-
größe
DN
DIN
Code 0
EN 10357
Serie B / Code 16
EN 10357
Serie A / Code 17
DIN 11850
Reihe 3 / Code 18
ASME BPE
Code 59
ISO 1127 /
EN 10357
Serie C
Code 60
8
004 0,5 - - - - -
006 1,1 - - - - 1,2
008 1,3 - - - 0,6 2,2
010 - 2,1 2,1 2,1 1,3 -
015 - - - - 2,0 -
10
10 - 2,4 2,4 2,4 2,2 3,3
15 3,3 3,8 3,8 3,8 2,2 4,0
20 - - - - 3,8 -
Kv-Werte ermittelt gemäß DIN EN 60534, Eingangsdruck 5 bar, p 1 bar, Ventilkörperwerkstoff PVC-U mit Weichelastomermembrane.
Die Kv-Werte für andere Produktkonfigurationen (z. B. andere Membran- oder Körperwerkstoffe) können abweichen. Im allgemeinen unterliegen
alle Membranen den Einflüssen von Druck, Temperatur, des Prozesses und den Drehmomenten mit denen diese angezogen werden. Dadurch
können die Kv-Werte über die Toleranzgrenze der Norm hinaus abweichen.
Membrangröße Betriebsdruck
[bar]
8 0 - 6
10 0 - 6
Sämtliche Druckwerte sind in bar - Überdruck, Betriebsdruckangaben
wurden mit statisch einseitig anstehenden Betriebsdruck bei
geschlossenem Ventil ermittelt. Für die angegebenen Werte ist die
Dichtheit am Ventilsitz und nach außen gewährleistet. Angaben zu
beidseitig anstehenden Betriebsdrücken und für Reinstmedien auf
Anfrage.
Temperaturen
Medientemperatur
FPM (Code 4/4A) Direktanbau -10 ... 60 °C Mit Zwischenstück -10 ... 90 °C*
EPDM (Code 13/3A) Direktanbau -10 ... 60 °C Mit Zwischenstück -10 ... 100 °C*
EPDM (Code 14) Direktanbau -10 ... 60 °C Mit Zwischenstück -10 ... 90 °C*
EPDM (Code 17) Direktanbau -10 ... 60 °C Mit Zwischenstück -10 ... 100 °C*
PTFE (Code 52/5A) Direktanbau -10 ... 60 °C Mit Zwischenstück -10 ... 100 °C*
* Nur bei Antriebsausführung mit Zwischenstück (Code BO bzw. B1)
Sterilisationstemperatur
(1)
FPM (Code 4/4A) nicht einsetzbar
EPDM (Code 13/3A) max. 130 °C
(2)
, max. 60 min pro Zyklus
EPDM (Code 14) nicht einsetzbar
EPDM (Code 17) max. 130 °C
(2)
, max. 180 min pro Zyklus
PTFE (Code 52/5A) max. 150 °C
(2)
, keine Zeitbeschränkung pro Zyklus
¹ Die Sterilisationstemperatur gilt für Wasserdampf (Sattdampf) oder überhitztes Wasser.
² Wenn EPDM-Membranen länger mit den oben aufgeführten Sterilisationstemperaturen beaufschlagt werden,
verringert sich die Lebensdauer der Membrane. In diesen Fällen sind die Wartungszyklen entsprechend anzupassen.
Dies gilt auch für PTFE-Membranen, die hohen Temperaturschwankungen ausgesetzt sind.
PTFE-Membranen können auch als Dampfsperre eingesetzt werden, allerdings verringert sich hierdurch die Lebens-
dauer. Die Wartungszyklen sind entsprechend anzugleichen.
Für den Einsatz im Bereich Dampferzeugung und -verteilung eignen sich besonders die Sitzventile GEMÜ 555 und 505.
Bei Schnittstellen zwischen Dampf und Prozessleitungen hat sich die folgende Ventilanordnung bewährt: Sitzventil zum
Absperren von Dampfleitungen und Membranventil als Schnittstelle zu den Prozessleitungen.
Umgebungstemperatur -15 ... 55 °C
Dampfeingang
Prozessleitung
Dampfverteilung
steriler Prozess