EasyManua.ls Logo

Leica DMLS - Page 79

Leica DMLS
160 pages
Print Icon
To Next Page IconTo Next Page
To Next Page IconTo Next Page
To Previous Page IconTo Previous Page
To Previous Page IconTo Previous Page
Loading...
27
Gesamtvergrößerung
Gesamtvergrößerung =
Objektivvergrößerung x Okularvergrößerung.
Bei Verwendung des Vergrößerungswechslers
(S. 48) ist zusätzlich der eingestellte Vergrö-
ßerungsfaktor z. B. 1.5x zu multiplizieren.
Förderliche Vergrößerung
Der Gesamtvergrößerung eines Lichtmikroskops
sind aus physikalischen Gründen Grenzen ge-
setzt, die Förderliche Vergrößerung genannt
wird. Sie liegt bei etwa dem Tausendfachen der
benutzten Objektivapertur.
Beispiele:
Weicht der Tubusfaktor (TF) von 1x ab, muß zu-
sätzlich durch den Tubusfaktor dividiert werden.
In o. g. Beispiel ergäbe sich mit TF = 1.5 ein
Objektfeld von 0.5 :1.5 = 0.33 mm.
Einfachübersichtsbeobachtung
Objektiv 4x, 5x oder 10x verwenden. Präparat
statt auf den Objekttisch auflegen, über den
Lichtaustritt im Mikroskopfuß halten. Linse 2.5x
(Kondensorscheibe) ggf. ausschalten.
Vorsicht!
Keine Kratzer verursachen!
Objektiv Okular Vergrößerungs- Gesamt- Obergrenze Kommentar
wechsler vergrößerung Förderliche
Vergrößerung
10x/0.22 10x/20 100x 220x nicht überschritten
10x/0.22 10x/20 2x 200x 220x nicht überschritten
40x/0.60 10x/20 400x 600x nicht überschritten
40x/0.60 10x/20 1.5x 600x 600x nicht überschritten
40x/0.60 10x/20 2x 800x 600x überschritten
Im letzten Beispiel ist also die Förderliche Ver-
größerung überschritten, so daß u. U. un-
scharfe Bilder genommen werden.
Objektfelddurchmesser
Dividiert man die Okularsehfeldzahl durch die
Objektivvergrößerung, so erhält man den wah-
ren Durchmesser des beobachteten Objekt-
feldes. Die Okularvergrößerung geht nicht in die
Berechnung ein. Mit dem Okular 10x/25 und ei-
nem Objektiv 50 übersieht man z. B. ein Objekt-
feld von 25 : 50 = 0.5 mm.
Fokussieren durch Höhenverstellung von Tisch
(23.5) oder Kondensor (23.3).
Wenngleich diese Methode keinen Anspruch
auf gute Bildleistung hat, so bietet sie den Vor-
teil großer Tiefenschärfe, z.B. zum schnellen
Durchmustern von Präparatreihen ähnlich wie
mit einer Lupe. Steht bei der Mikrophotographie
keine Dateneinspiegelung zur Verfügung, so
kann z. B. damit ein beschriftetes Stück Folie
oder Papier in den Filmanfang einkopiert wer-
den, z. B. um eine Identifikation im Photolabor zu
ermöglichen.
!

Related product manuals