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Leica DMLS - Page 92

Leica DMLS
160 pages
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Mittels Sechskantschlüssel (1.1) die Horizontal-
justierung (29.3) der Lampenfassung verstellen,
bis der etwas aufgehellte Streifen im Doppelbild
des Lampenwendels in der Mitte der aufgehell-
ten Fläche liegt (Abb. 30), markiert durch den
selbst angebrachten Punkt. Dann mit der
Vertikaljustierung (29.2) Doppelbild so verschie-
ben, daß es innerhalb des Verschiebebereichs
mittig liegt.
Lampenhaus 106 z: Halogen-, Xe-, Hg-Lampe
(Abb. 31 und 32).
Das Bild der Lichtquelle wird mittels Kollektor
fokussiert (31.6).
Das Justierprinzip ist bei allen Lichtquellen im
Prinzip ähnlich:
Spiegelbild des Wendels bzw. Entladungs-
bogens durch Verstellen der Justierschrauben
an der Rückseite des Lampenhauses (31.2 und
31.4) zur Seite schwenken (32a). Direktes Bild
des Wendels bzw. Entladungsbogens fokussie-
ren (31.6) und wie folgt justieren (32b, 31.5 und
31.6):
Halogenglühlampe: direkt unterhalb oder ober-
halb der selbst aufgebrachten Mittenmar-
kierung (Abb. 32b).
Spiegelbild zuerst fokussieren (31.3), dann inner-
halb der aufgehellten Kreisfläche (32c) symme-
trisch zum direkten Bild plazieren (31.2 und 31.4).
Quecksilber- (Hg) und Xenonlampen (Xe)
Direktes Bild (32a, b) in die Mitte der aufgehell-
ten Kreisfläche mittels Horizontal- und Vertikal-
justierung (31.2 und 31.4) der Fassung plazieren.
Spiegelbild fokussieren (31.3) und mit dem direk-
ten Bild mittels Spiegeljustierung (31.2 und 31.4)
zur Deckung bringen (32c).
Achtung:
Bei Hg- und Xe-Lampen Spiegelbild auf
keinen Fall längere Zeit auf die Elektroden
projizieren, da durch Überhitzung Explosions-
gefahr besteht. Die beiden Elektroden sind in
Verlängerung der Symmetrieebene des
Entladungsbogens schwach zu erkennen.
Verbrauchte Brenner rechtzeitig auswech-
seln und umweltgerecht entsorgen.
Lampenhaus erst nach Abkühlung und Zie-
hen des Netzsteckers öffnen. Bei Xe-Lampen
Schutzhandschuhe und Gesichtsschutz tra-
gen. Hg-Lampen erreichen erst nach einigen
Minuten ihre volle Intensität; sie zünden nicht
in heißem Zustand.
Filterblock, Objektiv, Tubusfaktor
Justierlinse ausschalten. Präparat evtl. zu-
nächst im Durchlicht fokussieren. Filterblock je
nach Anregungs- und Emissionsspektrum des
Objektes wählen und in den Strahlgang bringen
(31.10), Montage S. 15. Für optimale Bildhellig-
keit möglichst Objektive hoher Apertur (Immer-
sion) verwenden; Objektiv-Irisblende (Abb. 21)
ggf. öffnen. Trinokulartubus* mit verschiebba-
rem Strahlenteiler: möglichst auf hohe Intensität
für visuelle Beobachtung schalten (37.4).
Vergrößerungswechsler* (36.1) ggf. auf Faktor 1x
schalten. Immersionsöl vor Verunreinigungen
schützen, um Störfluoreszenzen zu vermeiden.
Fluoreszenzarme Einbettmittel, Deckgläser und
Objektträger verwenden!

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