13
3.4.4 - QR15 oder QR20 “quick release” Steckaxle -
Laufradbefestigung
320 350
44 55
SLOPE CR
ACHTUNG!
Immer auf saubere Radaufnahmen achten. Eventuellen Schmutz
vor dem Radeinbau beseitigen. Verschmutzte Radaufnahmen
können die korrekte Funktion der Radachse sowie den sicheren
Halt beeinträchtigen. Eine nicht korrekte Anbringung des
Vorderrades kann zu schweren, bzw. tödlichen Unfällen führen.
Die Radachse nicht anziehen, ohne dass die Radnabe zwischen
den Radaufnahmen der Gabel eingeführt wird. Man braucht
für das Anziehen der Achse kein Werkzeug. Durch zu starkes
anziehen können Radachse und Gabel beschädigt werden.
Die QR15 und QR20 Befestigungssysteme erlauben einen
schnellen Ein- und Ausbau des Vorderrads ohne Verwendung von
Werkzeug.
Die Radbefestigung ist genauso einfach wie mit einem 9mm QR
Schnellspanner mit außen liegendem Hebel. Das Verfahren ist
auch sehr ähnlich.
Damit die Gabel richtig funktioniert, muss das Rad wie nachfolgend
beschrieben montiert werden:
Das Rad zwischen die beiden Holme einsetzen.•
Die Mitte des Rads mit den beiden Radachsen ausrichten (siehe •
5A in Abbildung 5).
Die Radachse in die rechte Radaufnahme einführen. (siehe • 5A
in Abbildung 5).
Die Radachse in das Loch in der Mitte der Radnabe bis zum •
Endanschlag mit der linken Radaufnahme einführen.
Die Radachse im Uhrzeigersinn bewegen bis man einen •
Widerstand durch das Einschrauben spürt (siehe 5B in
Abbildung 5).
Lassen Sie bei QR20 und QR15 Achsen der 320er- und 350er-
Serie den Spannhebel der Achse beim Einschrauben und
Herausschrauben komplett offen.
Halten Sie bei QR15 Achsen der 44er- Serie die Steckachse (auf
der linken Seite) mit der zweiten Hand während des Einschraubens
oder Herausschraubens fest.
Während der Verschraubung darf der Schnellspannhebel nicht
dazu verwendet werden, um das Anzugsdrehmoment zu erhöhen.
Anschließend wird der Hebel in die bevorzugte Position gebracht •
und geschlossen um die Achse zu verschließen (siehe 5C in
Abbildung 5).
Für einen korrekten Halt muss der Hebel während der Schließrotation
auf Widerstand stoßen so dass bei beendigter Schließung ein
leichter Hebelabdruck auf der Hand zu sehen sein könnte.
Um die Schließkraft zu erhöhen muss man den Nockenhebel
komplett öffnen und die Radachse in Uhrzeigersinn drehen bis
man den korrekten Schließwiderstand erreicht.
Sollte der Hebel nicht die komplette Schließposition erreichen,
so bedeutet das, dass die Radachse zu fest in die Radaufnahme
eingeschraubt worden ist. In diesem Fall muss die Spannkraft an
der Achse verringert werden. Das erreicht man durch eine leichte
Drehung der Achse gegen den Uhrzeigersinn bis man die korrekte
Schließkraft auf dem Nockenhebel fühlt.
Vergewissern Sie sich, dass sich der Auslösehebel in einer •
Stellung befi ndet, die die ordnungsgemäße Befestigung der
Radachse garantiert und das er durch Anstoßen während
des Gebrauchs nicht selbständig entriegelt wird (siehe 5C in
Abbildung 5).
Die korrekte Ausrichtung zwischen Gabel und Rad überprüfen, •
indem man die Holme einige Male einfedern lässt. Das Rad
dürfte keinen Teil der Gabel berühren oder ihm auch nur nahe
kommen. Dann das Vorderteil des Fahrrads vom Boden anheben
und das Rad einige Drehungen ausführen lassen, um die
Freigängigkeit der Scheibenbremse zu kontrollieren. Das Rad
darf weder seitlich noch in der Höhe pendeln. Für die korrekten
Werte siehe die Betriebsanleitung der Bremsanlage.
Nach Schließung des Hebels darf dieser nicht mehr verdreht oder aus
seiner Position bewegt werden. Eine nachträgliche Bewegung des
Hebels kann die Sicherheit der Schließung des Vorderrades gefährden.
5A
5B
5C
Abbildung 5 - QR15 oder QR20 “quick release” Steckaxle - Laufradbefestigung