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Access VIRUS CLASSIC - Der Mixer Bereich

Access VIRUS CLASSIC
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VIRUS CLASSIC BEDIENUNGSANLEITUNG 205
Einführung
Die zweite Technik, die von der Intervallbildung zwischen den Oszillatoren profitiert, ist die Frequen-
zmodulation (FM). Sie erzeugt neue Klangspektren, indem das Signal des ersten Oszillators die Fre-
quenz des zweiten Oszillators steuert. Im Prinzip funktioniert das wie ein Vibrato, jedoch handelt es
sich hier um ein extrem schnelles Vibrato (mit einer Frequenz im Hörbereich), das nicht als solches,
sondern als – unter Umständen sehr drastische – Klangveränderung hörbar wird. Ähnlich wie
beispielsweise bei der Modulation des Filters durch die Filterhüllkurve, gibt es auch hier einen
Regler, um die Intensität der Frequenzmodulation einzustellen: FM AMOUNT.
Wählen Sie beim Oszillator 2 die reine Sinuswellenform. Die Frequenzmodulation erzeugt mit dem
Sinus sehr klare, zum Teil glockenartige Spektren.
Beim Virus ist es möglich, die Oszillatorsynchronisation (SYNC) und die Frequenzmodulation (FM
AMOUNT) zu kombinieren, um neue harmonische Spektren zu erzeugen. Experimentieren Sie bei
eingeschaltetem SYNC mit dem FM AMOUNT und beziehen Sie auch andere SEMITONE-Einstel-
lungen und die verschiedenen Wellenformen des Oszillator 2 mit ein.
Der Virus besitzt noch einen dritten Hauptoszillator, welcher weitere Schwebungen und Spektren
ermöglicht. Die Parameter dieses Oszillators sind über das OSCILLATOR-EDIT-Menü erreichbar
und werden in einem späteren Kapitel beschrieben.
Der Mixer Bereich
Zwei Parameter des MIXER-Bereichs haben Sie bereits kennengelernt: OSC BAL bestimmt das
Mischungsverhältnis der Oszillatoren 1 und 2; OSC VOL bestimmt bis zur Hälfte seines Regelwegs
die Gesamtlaustärke der Oszillatorenmischung, ab der Mitte wird hingegen die Intensität der Sätti-
gungsstufe angehoben, insofern eine SATURATION-Curve angewählt ist.
Es gilt nun, das Geheimnis des letzten Reglers, SUB OSC, zu lüften: Er regelt die Lautstärke eines
vierten Oszillators, des sogenannten Suboszillators, der stets eine Oktave unter Oszillator 1
schwingt.
Der Suboszillator wird also immer der Mischung von Oszillator 1 und 2, wie sie durch OSC BAL fest-
gelegt ist, hinzugemischt und unterliegt der gemeinsamen Summenpegelung durch OSC VOL. Als
einziger weiterer Parameter des Suboszillators besteht im OSCILLATOR-EDIT-Menü die Mögli-
chkeit, seine Wellenform zwischen Dreieck und Rechteck umzuschalten (SUB OSCILLATOR WAVE
SQUARE/TRIANGLE).

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