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Access VIRUS CLASSIC - Der Multi Mode

Access VIRUS CLASSIC
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VIRUS CLASSIC BEDIENUNGSANLEITUNG 217
Konzept Und Handhabung
nun im MULTI SINGLE MODE arbeiten, so verhält sich der Virus wie im SINGLE MODE, allerdings
mit 16 gleichzeitig verfügbaren Sounds auf 16 Midi-Kanälen, welche mit den PART-Tastern anwähl-
bar sind.
Sie brauchen den MULTI SINGLE MODE nur dann zu verlassen, wenn Sie z.B. das MULTI-Pro-
gramm abspeichern wollen, um die aktuelle Einstellung des globalen Delay/Reverb zu speichern.
Dieses wird im MULTI-Mode nämlich nicht mit den Singles abgespeichert.
Das Umschalten eines kompletten MULTI-Programms ist ebenfalls nur im MULTI-Mode möglich.
Der Multi Mode
Wenn ein SINGLE-Programm gespielt oder editiert wird, dann befinden sich seine aktuellen Daten
im sogenannten Edit-Buffer. Das ist ein einzelner Platz für ein SINGLE-Programm, welcher unab-
hängig von den Speicherplätzen in den Sound-Bänken existiert. Wenn man nun ein neues SINGLE
aufruft, dann werden seine Daten in den Edit-Buffer kopiert. Dort können sie nun frei verändert wer-
den, während das “Original” in der Bank unverändert bleibt. Beim Speichern mit STORE (Siehe
“Speichern (Store)” auf Seite 223). wird der Inhalt des Edit-Buffers wieder zurück auf den Original-
Platz (oder auf Wunsch auf einen anderen Speicherplatz) in der Bank kopiert.
Im MULTI-Mode stehen ein MULTI-Edit-Buffer sowie 16 SINGLE-Edit-Buffer – die PARTs – zur Ver-
fügung. Wenn ein MULTI-Programm umgeschaltet wird, so werden die entsprechenden Daten aus
der MULTI-Bank in den MULTI-Edit-Buffer kopiert. Im MULTI-Programm sind wiederum Verweise,
d.h. die Bank- und Programmnummern der beteiligten SINGLEs enthalten. Diese werden nun eben-
falls aus den SINGLE-Bänken in die 16 SINGLE-Edit-Buffer der PARTs kopiert.
Wenn ein MULTI-Progamm gespeichert wird, dann werden mit diesem nur die Verweise auf die
Original-Plätze der SINGLEs gespeichert, nicht jedoch die Klangdaten in den 16 SINGLE-Edit-Buff-
ern. Diese müssen gesondert in den SINGLE-Bänken gespeichert werden.
Das Konzept der Edit-Buffer wird in den meisten Synthesizern verwendet und hat viele Vorteile:
> Es ermöglicht das Editieren von Klängen, ohne dass das Original verloren geht.
> Edit-Buffer können in einen Sequenzer gespeichert werden und von diesem in den Virus gesen-
det werden, unabhängig von den im Gerät gespeicherten Klängen (Siehe “Der Virus im Sequen-
zerverbund” auf Seite 323).

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