VIRUS CLASSIC BEDIENUNGSANLEITUNG 213
Einführung
(engl.: Feedback) verstärkt den Effekt. Da die linke Signalseite automatisch anders als die rechte
Seite moduliert wird, ist der Chorus in der Lage, aus einem Mono-Signal ein Stereo-Signal zu erzeu-
gen.
Bei einer sehr kurzen Grundverzögerung wird der Effekt als Flanger bezeichnet. In diesem Fall erhält
insbesondere die Rückkoppelung deutlich mehr Gewicht, indem sie – modulierbare – Resonanzen
bildet und auf diese Weise eine weitere, drastische Klangfarbenquelle bildet. Bei hohem Feedback
kann man sehr genau hören, dass die beiden Signalseiten vom LFO unterschiedlich – und zwar
gegenphasig – moduliert werden.
Lokalisieren Sie die Parametergruppe CHORUS im EFFECTS-Menü..
CHORUS DIR/EFF regelt die Balance zwischen Original- und Effektsignal. Die Parameter RATE und
SHAPE bedienen den eigens für den Chorus eingebauten, weiteren LFO. DELAY dient der Grun-
deinstellung der Verzögerung, DEPTH bestimmt die Modulationsintensität und FEEDBACK regelt
die Rückkoppelung.Zur Erzeugung eines Flanger-Effekts ermöglicht der negative Bereich des Feed-
backs zum Teil weichere Flanger-Charakteristiken. Bitte beachten Sie, dass der Chorus/Flanger-
Effekt des Virus vollständig stereo arbeitet: Die Stereo-Position sowie gegebenenfalls Panoram-
amodulationen und Stereospreizungen bleiben auch im Effektsignal erhalten.
MENU EFFECTS > CHORUS > DIR/EFFECT LEVEL
DISPLAY
01111111111111111112
1 CHORUS
Dir/Eff OFF≤
61111111111111111154