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CEA Matrix 250 E - Anwendugsbereich (ISO;IEC 60974-1); Technische Eigenschaften; Unfallverhütungs-Vorschriften

CEA Matrix 250 E
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21
Funktion Anti Stick – verhindert ein
Festbrennen und Ausglühen der Sta-
belektrode;
WIG-Schweißen mit "lift"-Füllung und
Thermosteuerung (TCS), um die Wolf-
ram-Einschlüsse zu minimieren und
Kantenschweißen zu ermöglichen;
Der Generator entspricht allen in der
EG geltenden Vorschriften und Richtli-
nien.
Technische
eigenschaften
Die wichtigsten Technischen Eigen-
schaften der Anlage sind in der Tabelle 1
zusammengefaßt.
Anwendugsbereich
(ISO/IEC 60974-1)
Eine Schweißmaschine wird in der Norm
diskontinuirlich gebraucht, da Betriebs-
perioden (Schweissen) und Stillstand-
zeiten (Positionieren, Drahtwechsel,
Schleifarbeiten u.s.w.) abwechseln. Die
vorliegende Schweißmaschine ist so
gebaut, daß sie einen max. I2 Nenn-
strom während einer Betriebszeit, die
35% der Gesamteinsatzzeit ist, in aller
Sicherheit abgeben kann. Den gültigen
Normen nach darf die Gesamteinsatz-
zeit 10 Minuten betragen. Als Arbeitszy-
klus wird 35% dieses Intervalls angese-
hen. Wird der zuläßige Betriebszeitzy-
klus überschritten, so schaltet eine ther-
mische Absicherung ein, welche die
Innenbestandteile der Schweißma-
schine vor gefährlichen Überhitzungen
schützt. Die gelbe Thermostatenled
zeigt an, daß die thermische Absiche-
rung in Funktion ist. Nach wenigen
Minuten schaltet sie automatisch aus
(gelbe LED AUS) und die Schweißma-
schine ist wieder einsatzbereit. Schwei-
ßen Sie nicht im Regen. Schutzgrad des
vorliegenden Generators: IP 23.
Unfallverhütungs-
vorschriften
ALLGEMEINE
UNFALLVERHÜTUNGS-
VORSCHRIFTEN
Die vorliegenden Pro-
dukte sind ausschließlich
zum Schweissen und
nicht zu anderen, unsach-
gemäßen Zwekken anzu-
wenden. Sie dürfen nur
von geschultem und erfahrenem Perso-
nal bedient werden. Der Bediener soll
sich an den Unfallverhütungsvorschrif-
ten CEI 26-9 HD 407 halten , um sich
selbst und Dritten keine Schäden anzu-
richten.
SCHLAGVORBEUGEN
Keine Reparaturarbei-
ten beim Generator
unter Spannung durch-
führen
Vor jeglicher Wartungs -
oder Reparaturarbeiten
die Schweißmaschine vom Netz tren-
nen
Sich vergewissern, daß die Schweiß-
maschine mit einer Erdung verbunden
ist
Die Anlageaufstellung darf nur von
Fachpersonal durchgeführt werden.
Sämtliche Verbindungen sollen den
gültigen Sicherheitsnormen (IEC
60821) und den Unfallverhütungsvor-
schriften gemäß sein.
Es darf nicht in feuchten oder nassen
Räumen oder im Regen geschweißt
werden.
Bei abgenutzten oder lockeren Kabeln
nicht schweißen. Sämtliche Kabel
häufig kontrollieren und sich vergewis-
sern, daß sie vollig isoliert sind, d
kein Draht freiliegt und daß keine Ver-
bindung locker ist..
Bei Kabeln mit unzureichendem
Durchmesser nicht schweissen und
das Schweissen einstellen, wenn die
Kabel heisslaufen, damit die Isolation
nicht allzu schnell abgenutzt wird.
Komponente unter Spannung nicht
berühren. Nach der Anwendung den
Brenner oder die Schweisszange
sorgfältig ablegen und dabei jegliche
Berührung mit der Erdung vermeiden.
SCHUTZ GEGEN SCHWEISSRAUCH
UND SCHWEISSGAS
Schweißrauch und
Schweißgas von dem
Arbeitsraum, vor allem
bei kleinen Arbeitsräu-
men entfernen.
Die Schweißanlage in
gut belüfteten Räumen aufstellen.
Eventuelle Lackverkrüstungen von
den Schweißteilen entfernen, daraus
könnten sich giftige Gase entwickeln.
Den Arbeitsraum immer belüften.
Nicht in Räumen schweissen, wo es
mögliche Gasverluste gibt oder neben
Verbrennungsmotoren.
Die Schweißanlage fern von Entfet-
tungsbecken, wo Triedämpe oder
andere chlorierte Kohlenwasserstoffe
als Lösungsmittel eingesetzt werden,
da der Schweißbogen oder die
dadurch erzeugten UV - Strahlungen
mit diesen Dämpfen reagieren und
Fosfogen, ein sehr giftiges Gas,bil-
den.
SCHUTZ GEGEN STRAHLUNGEN,
BRANDWUNDEN UND LÄRM
Nie defekte oder
kaputte Schutzmasken
tragen.
Den Schweißbogen
ohne den passenden
Schirm oder Schutz-
helm nie beobachten.
Augen mit dem entsprechenden, mit
inattinischem Glasvisier versehenen
Schirm (Schutzgrad 9÷14 EN 169)
immer schützen.
Ungeeignete inattinische Glasvisiere
sofort wechseln.
Ein durchsichtiges Glas vor das inatti-
nische setzen, um dieses zu schüt-
zen.
Die Arbeiter im Schweißbereich sollen
die erforderlichen Schützen tragen;
andernfalls den Schweißbogen nicht
nden.
Darauf achten, daß die von dem
Schweißbogen erzeugten UV - Strah-
lungen den Augen der Arbeiter im
Schweißbereich nicht schaden.
Schutzschürzen, splittersichere Brillen
oder Schutzhandschuhe immer tra-
gen.
Schutzkästen oder Ohrstöpsel tragen.
Lederhandschuhe tragen, um Brand-
wunden und Hautabschürfungen beim
Stückhandhaben zu vermeiden.
EXPLOSIONS - UND
FLAMMENSCHUTZ
Jeglichen Brennfstoff
vom Arù beitsraum fort-
schaffen.
Neben entzündlichen
Stoffen oder Flüssigkei-
ten oder in von Explo-
siosgasen gesättigten Räumen nicht
schweissen.
Keine mit Öl oder Fett durchnäßte
Kleidung tragen, da sie die Funken in
Brand setzen können.
Nicht an Behältern schweissen, die
Zündstoffen enthielten, oder an Mate-
rialien, welche giftige und entzündli-
che Dämpfe erzeugen können.
Keine Behälter schweissen, ohne
deren ehemaligen Inhalt vorher zu
kennen. Sogar ein kleiner Rückstand
von Gas oder von entzündlicher Flü-
ßigkeit kann eine Explosion verursa-
chen.
Nie Sauerstoff beim Behälterentfetten
anwenden.
Gusstücke mit breiten, nicht sorgfältig
entgasten Holräumen nicht schweis-
sen.
Über einen Feuerlöscher im Arbeits-
raum immer verfügen.
Keinen Sauerstoff im Schweissbren-
ner anwenden, sondern nur Schutz-
gas oder Mischungen von Schutzga-
sen.

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