T210
BELASTBARKEIT
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6 BELASTBARKEIT
Die Drehmoment-Messwelle T210 eignet sich zum Messen statischer und dynamischer
Drehmomente.
Das Nenndrehmoment darf statisch bis zum Grenzdrehmoment überschritten werden.
Wird das Nenndrehmoment überschritten, sind weitere irreguläre Belastungen nicht
zulässig. Hierzu zählen Längskräfte, Querkräfte und Biegemomente. Die Grenzwerte
finden Sie im Kapitel 10 „Technische Daten“, Seite 24.
6.1 Messen dynamischer Drehmomente
Beim Messen dynamischer Drehmomente ist zu beachten:
S Die für statische Drehmomente durchgeführte Kalibrierung gilt auch für dynamische
Drehmomentmessungen.
Hinweis
Die Frequenz der dynamisch wirkenden Drehmomente muss kleiner als die Eigen
frequenz der mechanischen Messanordnung sein.
S Die Eigenfrequenz f
0
der mechanischen Messanordnung hängt von den Trägheits
momenten J
1
und J
2
der beiden angeschlossenen Drehmassen sowie der Dreh
steifigkeit des Aufnehmers ab.
Die Eigenfrequenz f
0
der mechanischen Messanordnung lässt sich aus folgender Glei
chung bestimmen.
f
0
= Eigenfrequenz in Hz
J
1
, J
2
= Trägheitsmoment in kg·m
2
c
T
= Drehsteifigkeit in N·m/rad
f
0
+
1
2p
< c
T
<
ǒ
1
J
1
)
1
J
2
Ǔ
Ǹ
S Die Schwingbreite (Spitze/Spitze) darf max. 80 % des für die Drehmoment-Messwelle
kennzeichnenden Nenndrehmoments sein, auch bei Wechsellast. Dabei muss die
Schwingbreite innerhalb des durch -M
N
und +M
N
festgelegten Belastungsbereichs
liegen.