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Siemens Milltronics Pointek ULS200 - Vorschriften Bezüglich Installationen in Ex-Gefährdeten Bereichen (Europäische ATEX-Richtlinie 94;9;EG, Anhang II, 1;0;6)

Siemens Milltronics Pointek ULS200
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Seite DE-18 Pointek ULS200 – KURZANLEITUNG A5E32268616
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Deutsch
Vorschriften bezüglich Installationen in Ex-gefährdeten Bereichen
(Europäische ATEX-Richtlinie 94/9/EG, Anhang II, 1/0/6)
Folgende Vorschriften finden Anwendung auf die Geräte, die Gegenstand des Zertifikats Nr.
SIRA 00ATEX1205 sind:
1. Das Gerät kann mit brennbaren Gasen und Dämpfen mit Betriebsmitteln der Gruppe
IIC und Temperaturklasse T5 eingesetzt werden.
2. Die Zulassung dieser Betriebsmittel gilt für den Einsatz bei Umgebungstemperatu-
ren von -20 bis +60 °C (-4 bis +140 °F).
3. Das Gerät wird nicht als Sicherheitseinrichtung (im Sinne der Richtlinie 94/9/EG
Anhang II, Klausel 1,5) eingestuft.
4. Installation und Prüfung dieses Geräts dürfen nur durch entsprechend geschultes
Personal in Übereinstimmung mit den geltenden Verfahrensregeln (EN 60079-14 und
EN 60079-17 in Europa) durchgeführt werden.
5. Die Reparatur dieses Geräts darf nur durch entsprechend geschultes Personal in
Übereinstimmung mit den geltenden Verfahrensregeln (z. B. EN 60079-19 in Europa)
durchgeführt werden.
6. Ins Gerät einzubauende oder als Ersatzteil zu verwendende Werkstücke müssen
durch entsprechend geschultes Personal in Übereinstimmung mit der Dokumenta
-
tion des Herstellers montiert werden.
7. Die Zertifizierung dieses Geräts beruht auf folgenden verwendeten Werkstoffen:
Aluminiumlegierung T356 T6 (Hauptteil Gehäuse) und A356 T6 (Deckel)
GE Lexan 943A Polycarbonat
Zweiteiliger Epoxid-Vergusswerkstoff
Beschichtung auf Silikonbasis
Dichtung aus Santoprene 111-55
Master Bond Polysulphide EP21LPT oder Dow Corning 3-4207
Vergusswerkstoff (Ultraschall-Sensor)
ETFE (Ultraschall-Sensor)
Epoxid-syntaktischer Schaum (Ultraschall-Sensor)
Es sind geeignete Maßnahmen zu treffen, um eine Beschädigung des Geräts im
Falle eines Kontakts mit aggressiven Stoffen zu verhindern und die Schutzart zu
gewährleisten.
Aggressive Stoffe: z. B. säurehaltige Flüssigkeiten oder Gase, die Metalle
angreifen können, oder Lösungen, die polymerische
Stoffe angreifen.
Geeignete Maßnahmen: z. B. regelmäßige Kontrollen im Rahmen einer Routine-
prüfung oder Aufstellung der Beständigkeit gegen
bestimmte Chemikalien anhand des Datenblatts des
Materials.
8. Gerätekennzeichnung:
Die Kennzeichnung des Geräts enthält mindestens die Angaben auf dem Typen-
schild, das vorne auf der Innenseite des Umschlags dieser Betriebsanleitung abge-
bildet ist.
9. Besondere Bedingungen für den sicheren Betrieb: Die Versorgungsspannung dieser
Betriebsmittel darf nur von einem Schaltkreis kommen, der eine geeignete Sicherung mit
einer Kurzschlusskapazität von mindestens 4000 A enthält.

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