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DE DE
889 5550
• WARNUNGEN
Der Stromerzeuger darf nicht in geschlos-
senen oder schlecht belüfteten Räumen
oder Umgebungen betrieben werden (z.B.
Zimmer, tiefere Gräben im Außenbereich),
denn die Auspuffgase sind giftig und können zur
Vergiftung von Personen oder Tieren führen. Der
Betrieb in geschlossenen Räumen muss, nachdem
die erforderlichen Vorkehrungen getroffen wurden,
vor der Inbetriebnahme des Stromerzeugers von der
Arbeitsschutzbehörde oder den zuständigen staatli-
chen Behörden genehmigt werden.
Der Stromerzeuger darf in Betrieb keine höhere
Neigung als 10° zur horizontalen Fläche aufweisen, da
die Schmierung des Motors bei höheren Neigungen
nicht ausreicht und zu schweren Motorschäden führt.
Bei höheren Neigungen kann auch der Treibstoff aus
dem Tank herauslaufen.
3. Schrauben Sie den Deckel des Einfüllstutzens
ab und gießen Sie das Motoröl mit Hilfe
des Trichters in das Kurbelgehäuse des
Motors, wie in Abb.4 gezeigt. Je nach der
Umgebungstemperatur des Stromerzeugers
ist das Öl der Klasse SAE15W40 oder einer
anderen Klasse zu verwenden.
Der Ölstand muss dem Piktogramm auf dem
Schild entsprechen (siehe Abb.2, Position4).
Der Messstab bendet sich auf dem Deckel
des Einfüllstutzens.
GEFORDERTER ÖLSPIEGEL
• WARNUNG
y Tragen Sie beim Umgang mit Öl geeignete nicht sau-
gfähige Handschuhe, da das Öl von der Haut aufgenom-
men wird und gesundheitsschädlich ist.
• HINWEIS
y Wenn im Kurbelgehäuse kein Öl ist, verhindert der
Ölsensor das Starten des Motors, um diesen vor
Schäden zu schützen.
Benutzen Sie hochwertige Motoröle, die zum
Schmieren von luftgekühlten 4-Takt-Benzin-/
Dieselmotoren bestimmt sind, wie z.B. Shell Helix
HX715W-40, Castrol GTX15W40 oder gleichwer-
tige Öle mit der Viskositätsklasse SAE 15W40 oder
einer anderen Viskositätsklasse entsprechend der
Betriebsumgebungstemperatur, wie in Abbildung
6dargestellt. Öle mit Viskositätsklasse SAE 15W40
gewährleisten gute Schmiereigenschaften unter
Temperaturen in unseren klimatischen Bedingungen
(in einem Umgebungstemperaturbereich von -20°C bis
+40°C). Öle mit Viskositätsklasse SAE 15W40 können an
normalen Tankstellen bezogen werden.
Im Stromerzeuger darf nur hochwertiges Motoröl
verwendet werden. Es ist verboten, andere Öltypen
wie etwa Lebensmittelöl, Öl für pneumatisches
Werkzeug oder gebrauchtes Autoöl zu verwenden.
Verwenden Sie für den Stromerzeuger niemals Öle
für Zweitakt-Motoren!
• WARNUNG
Beim Nachfüllen oder Auswechseln des Öls ver-
mischen Sie kein Motorenöl verschiedener Klassen
SAE oder Öl der gleichen Klasse SAE von verschie-
denen Herstellern.
y Kontrollieren Sie den Ölpegel am Messstab nach dem
Herausschrauben aus dem Tank.
Die Kontrolle des Ölstands darf nur dann durchge-
führt werden, wenn der Stromerzeuger auf einem
waagerechten Untergrund steht und der Motor
für eine längere Zeit (mindestens 15 Minuten) still-
steht. Wenn Sie die Kontrolle des Ölpegels kurz nach
dem Abschalten des Stromerzeugers durchführen, wird
nicht das komplette Öl von dem Kurbelgehäuse abge-
laufen sein und das Ablesen des Ölpegels wird nicht
der Wahrheit entsprechen.
4. Kontrollieren Sie den Zustand vom Luftlter.
Prüfen Sie den Luftfilter auf Verstopfung und seinen
Zustand, bevor Sie den Stromerzeuger in Betrieb
nehmen. Ein verstopfter Luftfilter oder der Betrieb
eines Stromerzeugers ohne Luftfilter führt zu Schäden
am Vergaser und am Motor. Ein zugesetzter Luftfilter
verhindert die Zufuhr einer ausreichenden Luftmenge
in den Motor und es kommt zur Verrußung des Motors,
der Zündkerzen und des Auspuffs.
1) Schrauben Sie die Luftfilterabdeckung ab.
2) Nehmen Sie den Filter heraus, siehe Abb.8.
Reinigen Sie den Filter alle 50 Motorbetriebsstunden
(siehe Motorstundenzähler Abb.1, Position 2)
oder bei Betrieb in staubiger Umgebung alle 10
Motorbetriebsstunden oder häufiger. Reinigen
Sie den Filter gemäß den Anweisungen im Kapitel
„Wartung und Service“. Der Filter muss vollkom-
men trocken sein, bevor er wieder eingesetzt wird.
Bei Beschädigung oder starker Verschmutzung
ersetzen Sie ihn durch einen neuen Originalfilter
(Best.-Nr.: 8895550B).
3) Um den Filter wieder einzusetzen, kehren Sie die
Reihenfolge der Schritte um. Um eine effektive
Luftfilterung zu gewährleisten, setzen Sie den Filter
ordnungsgemäß in das Filterstaufach ein, bringen Sie
die Abdeckung am Filter an und befestigen Sie sie ord-
nungsgemäß mit Schrauben.
5. Füllen Sie den Benzintank durch das Sieb in
der Kraftstotankönung mit reinem, bleifrei-
en Kfz-Benzin ohne Öl ein.
Gießen Sie den Kraftsto immer durch das Sieb
(Abb.9) im Einfüllstutzen des Kraftstotanks. Dadurch
werden eventuelle mechanische Verunreinigungen
im Benzin entfernt, die das Treibstosystem oder den
Vergaser verstopfen könnten.
3)
Die angegebene maximale elektrische Leistung dient zur Deckung eines kurzfristig höheren Stromverbrauchs der
angeschlossenen Geräte oberhalb der langfristigen COP-Betriebsleistung (siehe oben), z.B. beim Starten eines
Elektromotors, der eine Anlaufleistung (Startleistung) hat. Somit kann der Stromerzeuger nur langfristig mit dem
Betriebs- (Nenn-) Leistungswert belastet werden COP.
Wenn die Belastung des Stromerzeugers die maximale Leistung übersteigt, wird die Stromzufuhr durch den
Schutzschalter unterbrochen.
4)
Leistungsklasse G4 gemäß ISO8528-1:
Spannungsqualität für die Stromversorgung empfindlicher Elektrogeräte, z. B. Fernseher, Computer, medizinische Geräte.
5)
Qualitätsklasse Agemäß ISO8528-8: Bei einer anderen Betriebstemperatur oder einem anderen Betriebsdruck, als den
Standard-Vergleichsbedingungen (siehe Tabelle 1) entspricht, ist die Nennleistung nicht niedriger als 95% des ursprüngli-
chen Werts, der unter den Standardvergleichsbedingungen festgelegt wurde (Umrechnung gemäß ISO 3046-1).
6)
Standard-Vergleichsbedingungen für die Bestimmung von Stromerzeuger-Nennwerten nach ISO 8528-1:
Umgebungsbedingungen für die Festlegung der Nennparameter des Stromerzeugers (Nennleistung COP,
Kraftstoffverbrauch, Qualitätsklassen).
III. Bestandteile
und Bedienungselemente
Abb.1, Position –Beschreibung
1) Betriebsschalter
2) Display –Wechselspannungsanzeige, Frequenz,
Gesamtmotorstunden seit der ersten Inbetriebnahme
und Motorstunden seit der letzten Inbetriebnahme
3) Umschalttaste zur Anzeige von Wechselspannung,
Frequenz und Motorstunden
4) Schutzschalter für 230 V Steckdosen
5) Erdungsklemme
6) 230-V-Steckdosen
7) Schutzschalter für 12-V-Steckdose
8) Betriebskontrolllampe
9) Signalisierung von Stromausfällen
10) Kontrollleuchte für Ölstandsensor
11) 12-V-Steckdose zum Laden einer Autobatterie
Abb.2, Position –Beschreibung
1) Deckel des Einfüllstutzens für Öl
2) Schraube der Ölablassöffnung
3) Sensor für Ölstandsmessung
4) Schild mit Angabe des gewünschten Ölstands
Abb.3, Position -Beschreibung
1) Vergaser
2) Schlammablassschraube des Vergasers
3) Zündkerzenstecker
Abb.4, Position –Beschreibung
1) Seilzugstarter
2) Hebel zum Öffnen/Schließen des Benzineinlasses
(Kraftstoffventil)
3) Luftfilterabdeckung
4) Bedienhebel des Startvergasers
5) Schild mit der Position des Chokehebels für den Start
(Stellung „OFF“) und für den Betrieb (Stellung „ON“)
Abb.5, Position –Beschreibung
1) Treibstofftankdeckel
2) Anzeige der Benzinmenge im Tank
IV. Vorbereitung
des Stromerzeugers
zum Betrieb
• WARNUNG
y Lesen Sie vor dem Gebrauch die komplette
Bedienungsanleitung und halten Sie diese in der
Nähe des Gerätes, damit sich der Bediener mit ihr
vertraut machen kann. Wenn Sie den Stromerzeuger
ausleihen oder verkaufen, legen Sie bitte auch
diese Bedienungsanleitung bei. VVerhindern Sie
die Beschädigung dieser Bedienungsanleitung. Der
Hersteller trägt keine Verantwortung für Schäden oder
Verletzungen infolge vom Gebrauch des Stromerzeugers
im Widerspruch zu dieser Bedienungsanleitung. Machen
Sie sich vor dem Gebrauch des Stromerzeugers mit allen
seinen Bedienungselementen und Bestandteilen und
auch mit dem Ausschalten vertraut, um es im Falle einer
gefährlichen Situation sofort ausschalten zu können.
Überprüfen Sie vor der Anwendung den festen Sitz
aller Bestandteile und überprüfen Sie, ob nicht Teile des
Stromerzeugers, zB. die Sicherheits-Schutzelemente
beschädigt, oder falsch installiert, falsch platziert sind
oder ob sie fehlen. Ein Stromerzeuger mit beschädigten
oder fehlenden Teilen darf nicht benutzt werden und
muss in einer autorisierten Werkstatt für Stromerzeuger
der Marke HERON® repariert oder ausgetauscht werden.
1. Prüfen Sie nach dem Auspacken den
Zustand der Oberäche, die Funktion der
Bedienungselemente des Stromerzeugers
und ob keine sichtbaren Defekte vorhanden
sind, z.B. nicht angeschlossene Kabel, nicht
angeschlossene Kraftstozufuhrschläuche u.ä.
2. Stellen Sie den Stromerzeuger auf einem festen,
ebenen Untergrund an einem gut belüfteten
Ort auf, der sicher von brennbaren und explosi-
ven Materialien und außerhalb einer brennba-
ren und explosiven Umgebung entfernt ist.