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spricht oder das Gerät geerdet ist. Dann muss auch der
Stromerzeuger geerdet werden, um den Anforderungen
der Verordnung HD60364-4-4 zu entsprechen
(in der Tschechischen Republik ist dies die Norm
ČSN332000-4-41). Die Erdung muss durch ein normier-
tes Erdungsgerät und von einer Person mit den erforder-
lichen fachlichen Qualikationen durchgeführt werden,
je nach Standort und Betrieb des Stromerzeugers.
VERWENDUNG
VOM VERLÄNGERUNGSKABEL
ZUM ANSCHLUSS VON GERÄTEN
AN DEN STROMERZEUGER
Die Strombelastbarkeit der Kabel hängt vom
Leiterwiderstand ab. Je länger das verwendete Kabel,
desto größer muss der Leiterquerschnitt sein. Das
Erhöhen der Kabellänge verringert im Allgemeinen die
Ausgangsleistung an seinem Abschluss aufgrund elek-
trischer Verluste.
Gemäß der Norm EN ISO8528-13 darf der
Widerstandswert bei Verwendung von
Verlängerungskabeln oder mobilen Verteilernetzen
1,5Ωnicht überschreiten. Die gesamte Kabellänge
beim Leiterquerschnitt von 1,5mm
2
(für einen
Nennstrom im Bereich >10 bis ≤16 A) darf 60m nicht
überschreiten. Beim Leiterquerschnitt von 2,5mm
2
(für
einen Nennstrom im Bereich >16 bis ≤25 A) darf die
Kabellänge nicht 100 müberschreiten (ausgenommen
den Fall, wenn der Stromerzeuger die Anforderungen
des Schutzes durch elektrische Trennung in
Übereinstimmung mit der Anlage B(B.5.2.1.1.) der
Norm ENISO8528-13 erfüllt.
Gemäß der tschechischen Norm ČSN340350 darf die
Nennlänge eines beweglichen Verlängerungsleiters
mit einem Aderquerschnitt von 1,0mm
2
Cu beim
Nennstrom von 10A (2,3kW) nicht länger als 10m
sein; ein Verlängerungsleiter mit Kernquerschnitt von
1,5mm2
2
Cu beim Nennstrom von 16A(3,68kW)
darf dann 50m nicht überschreiten. Gemäß dieser
Norm sollte die Gesamtlänge des beweglichen Leiters
inklusive des verwendeten Verlängerungskabels
50mnicht überschreiten (wenn es sich z.B. um ein
Verlängerungskabel mit einem Querschnitt von
2,5mm2
2
Cu handelt).
Das Verlängerungskabel darf nicht gedreht oder auf
der Trommel aufgewickelt sein, sondern muss sich
wegen ausreichender Kühlung in seiner gesamten
Länge bei der Umgebungstemperatur strecken.
BETRIEB IN GROSSEN MEERESHÖHEN
y In großer Meereshöhe (über 1000m ü.M.) ändert
sich das Kraftstoff-Luft-Verhältnis im Vergaser
hin zum Kraftstoffüberlauf (Luftmangel). Dies
führt zur Leistungsminderung, erhöhtem
Kraftstoffverbrauch, Versetzung des Motors, des
Auspuffs, der Zündkerze sowie zu Startproblemen.
Der Betrieb in großen Meereshöhen hat auch einen
negativen Einfluss auf die Abgasemissionen.
y Wenn Sie den Stromerzeuger für eine längere
Zeit in einer Höhe von mehr als 1000m über dem
Meeresspiegel benutzen wollen, lassen Sie den Vergaser
in einer autorisierten Werkstatt für Stromerzeuger der
Marke HERON® umstellen.
Führen Sie die Verstellung des Vergasers niemals selbst
durch!
• HINWEIS
y Trotz der empfohlenen Vergasereinstellung am
Stromerzeuger verringert sich die Leistung für jede
305m der Höhe über dem Meeresspiegel um etwa
3,5 %. Ohne Durchführung der o. a. Modifikationen ist
der Leistungsverlust noch größer.
y Beim Betrieb des Stromerzeugers in einer kleineren
Meereshöhe, als für die der Vergaser eingestellt ist,
kommt es im Vergaser zur Verarmung des Treibstoffs im
Gemisch und dadurch zu einem Leistungsverlust. Daher
muss der Vergaser wieder zurückgesetzt werden.
IX. Wartung und Pege
1. Bevor Sie mit den Wartungsarbeiten begin-
nen, schalten Sie den Motor aus und stellen Sie
den Stromerzeuger auf eine feste horizontale
Oberfläche.
2. Lassen den Stromerzeuger vor Wartungsarbeiten
(Servicearbeiten) abkühlen.
• HINWEIS
y Bei Reparaturen des Stromerzeugers dürfen aus
Sicherheitsgründen nur Originalteile des Herstellers
verwendet werden.
Regelmäßige Inspektionen, Wartung, Kontrollen,
Revisionen und Einstellungen in regelmäßigen
Intervallen sind eine notwendige Voraussetzung zur
Sicherstellung der Sicherheit und hoher Leistung
des Stromerzeugers. In der Tabelle 2ist ein Plan von
Tätigkeiten angeführt, die der Bediener in regelmäßi-
gen Intervallen selbst durchzuführen hat und die nur
eine autorisierte Werkstatt für Stromerzeuger der
Marke HERON® durchführen darf.
Zur Verlängerung der Lebensdauer vom
Stromerzeuger empfehlen wir nach 1200
Betriebsstunden eine Gesamtkontrolle und Reparatur
mit folgenden Schritten durchzuführen:
y Dieselben Vorgänge gemäß Wartungsplan alle 200
Stunden und die folgenden Vorgänge, die nur von
einer autorisierten Werkstatt für Stromerzeuger der
Marke HERON® ausgeführt werden dürfen:
y Kontrolle der Kurbelwelle, Pleuelstange und des
Kolbens
y Kontrolle der Schmitzringe, Kohlebürsten der
Lichtmaschine oder der Wellenlager
VII. Ausschalten/Außer-
betriebsetzung
des Stromerzeugers
1. Ziehen Sie den Stecker des Netzkabels aus der
Steckdose des Stromerzeugers.
2. Schalten Sie den Betriebsschalter in die Position
„OFF“ um.
3. Schließen Sie die Kraftstoffzufuhr mit dem
Kraftstoffventil durch Umlegen des Schalters in die
Position „0FF“ auf dem Piktogramm.
Um den Stromerzeuger schnell auszuschalten, schalten
Sie zuerst den Betriebsschalter in die Position „OFF“
und dann führen Sie alle vorgenannten Schritte durch.
• HINWEIS
y Das Schließen der Kraftstoffzufuhr mit dem
Kraftstoffventil (Abb4, Position2) ist notwendig,
da sonst der Kraftstoff, insbesondere während
des Transports und bei der Handhabung, in den
Motorzylinder gelangen kann. Der Motorzylinder
muss dann gereinigt werden, ohne dass eine kosten-
lose Reparatur in Anspruch genommen werden kann.
VIII. Ergänzende
Informationen
zur Anwendung
des Stromerzeugers
SAUERSTOFFGEHALT
IM KRAFTSTOFF
Der Sauerstogehalt im bleifreiem Benzin muss den
aktuellen Anforderungen der Norm EN228 entsprechen.
Mischen den Treibsto niemals selbst zusammen, son-
dern beziehen Sie ihn immer nur an einer Tankstelle.
Ändern Sie nicht die Kraftstozusammensetzung
(außer wenn Sie das Additiv für Kraftsto verwen-
den). Verwenden Sie nur hochwertiges, unverbleites
Automobilbenzin.
ÖLWÄCHTER
UND ÖLMENGENKONTROLLE
Der Stromerzeuger verfügt über einen Ölwächter (Abb.4,
Position3), der den Motor stoppt, wenn der Ölpegel
unter die kritische Menge sinkt, und somit verhindert er
die Beschädigung vom Motor infolge einer unzureichen-
den Schmierung. Wenn sich kein Öl im Kurbelgehäuse
befindet, verhindert der Ölsensor das Starten des
Stromerzeugers. Das Vorhandensein von diesem Sensor
berechtigt den Bediener nicht, eine regelmäßige
Kontrolle vom Ölstand im Öltank zu vernachlässigen.
Der Ölsensor darf nicht vom Stromerzeuger entfe-
rnt werden.
DIGITALZÄHLER
FÜR AUSGANGSSPANNUNG,
FREQUENZ UND BETRIEBSSTUNDEN
y Der Stromerzeuger ist mit einem digitalen Zähler für
die Betriebsstunden (Motorstunden) seit dem letzten
Start ausgestattet (beim Abschalten des Motors wird
der Zähler automatisch zurückgesetzt), sowie für die
Gesamtzahl der Betriebsstunden seit dem ersten Start
des Stromerzeugers, für die Ausgangsspannung und die
Frequenz (siehe Abb.1, Position2).
Per Tastendruck am Zähler kann zwischen den einzelnen
Messgrößen umgeschaltet werden.
ERDUNG DES STROMERZEUGERS
y Im Hinblick auf den Schutz gegen gefährliche
Berührungsspannung an nicht stromführenden Teilen
erfüllen die Stromerzeuger die Anforderungen der
aktuellen europäischen Verordnung HD60364-4-4 zum
Schutz durch elektrische Trennung. Die Anforderungen
dieser Verordnung sind in den nationalen elektro-
technischen Normen des jeweiligen Landes enthal-
ten (in der Tschechischen Republik ist es die Norm
ČSN332000-4-41 einschließlich etwaiger gültiger
Anhänge, falls es diese gibt).
y Die ENISO8528-13, die Sicherheitsanforderungen
für Stromerzeuger festlegt, schreibt vor, dass in der
Gebrauchsanweisung für den Stromerzeuger die
Information angegeben ist, dass eine Erdung des
Stromerzeugers nicht erforderlich ist, wenn der
Stromerzeuger die oben genannten Anforderungen für
den Schutz durch elektrische Trennung erfüllt.
y Die Erdungsklemme, mit der der Stromerzeuger
ausgestattet ist, dient zur Vereinheitlichung des
Schutzes zwischen dem Stromversorgungskreis des
Stromerzeugers und dem angeschlossenen Elektrogerät,
wenn das angeschlossene Gerät der Schutzklasse Ient-