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T12
HBM
A24633.0en/de
7 Belastbarkeit
Das Nenndrehmoment darf statisch bis zum Grenzdrehmoment überschritten
werden. Wird das Nenndrehmoment überschritten, sind weitere irreguläre Be
lastungen nicht zulässig. Hierzu zählen Längskräfte, Querkräfte und Biegemo
mente. Die Grenzwerte finden Sie im Kapitel "Technische Daten".
7.1 Messen dynamischer Drehmomente
Der DrehmomentMessflansch eignet sich zum Messen statischer und dyna
mischer Drehmomente. Beim Messen dynamischer Drehmomente ist zu be
achten:
• Die für statische Messungen durchgeführte Kalibrierung des T40 gilt auch
für dynamische Drehmomentmessungen.
• Die Eigenfrequenz f
0
der mechanischen Messanordnung hängt von den
Trägheitsmomenten J
1
und J
2
der angeschlossenen Drehmassen sowie der
Drehsteifigkeit des T40 ab.
Die Eigenfrequenz f
0
der mechanischen Messanordnung lässt sich aus folgen
der Gleichung überschlägig bestimmen:
f
0
+
1
2p
· c
T
·
1
J
1
)
1
J
2
f
0
= Eigenfrequenz in Hz
J
1,
J
2
= Massenträgheitsmoment in kg⋅m
2
c
T
= Drehsteifigkeit in N⋅m/rad
• Die mechanische Schwingbreite (Spitze/Spitze) darf max. 200 % (Messbe
reich 3kN⋅m: 160 %) des für den T40 kennzeichnenden Nenndrehmomen
tes betragen. Dabei muss die Schwingbreite innerhalb des durch −M
nom
und +M
nom
festgelegten Belastungsbereiches liegen. Das gilt auch für das
Durchfahren von Resonanzstellen.