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Grundeinstellung des Combi-Reinigers
Neigungswinkel: ............ 5°
Innensieb:...................... ø9 / ø9 / ø7,4
Außensieb: .................... 2,5 x 16,5 oder 2,65 x 16,5
Wahl des Innensiebes
Die Wahl des Innensiebes ist von der Druschqua-
lität sowie der vorgesehenen Leistung sehr abhän-
gig. Bei gut gedroschenem Getreide kann in eini-
gen Fällen die 2. Sektion des Innensiebes von ø9
durch ein ø7,4 Sieb mit Vorteil ersetzt werden,
wodurch ein reineres Produkt erreicht wird.
Wahl des Außensiebes
Die Wahl des Außensiebes ist von der gewünsch-
ten Leistung abhängig.
Wird eine hohe Leistung gewünscht, sollte die Sieb-
variante 2,65 x 16,5 gewählt werden.
Dabei muß je abhängig von der Sortierung der
Rohware eine Ausscheidung von 3 bis 12 % der
guten Körner akzeptiert werden.
Die Siebvariante 2, 5 x 16,5 wird in den Fällen
gewählt, wo eine herabgesetzte Leistung und evtl.
zwei Durchläufe zur Erreichung einer Endsortierung
von 90 % akzeptiert werden können.
Kontrolle der Sortierung
Nach Einstellung des DPC 40 in Grundposition und
2 - 3 Minuten Betrieb bei der angegebenen Leis-
tung, muß durch Probenahme festgestellt werden,
ob die gewünschte Sortierung erreicht worden ist.
Wird die Probe am Auslauf des DPC 40 Combi-
Reinigers entnommrn, empfiehlt es sich, den
ganzen Getreidefluß kurzzeitig aufzufangen und
danach aus dieser Getreidemenge die gewünschte
Menge zu entnehmen.
Die Sortiergüte der Probe läßt sich mittels der Test-
siebe feststellen. Ist der Sortiergrad zu gering, ist
die Leistung herabzusetzen, und ist sie zu hoch,
muß die Leistung erhöht werden. Da das Getreide
ein wenig variieren wird, ist eine kleine Sicherheits-
spanne vorzusehen.
Bei Leistungsänderungen sind erneute Probenah-
men vorzunehmen, bis die gewünschte Sortierung
erreicht worden ist. Nach Erreichung der korrekten
Leistungseinstellung sollte durch einen Getreide-
händler eine Probe getestet werden, da die Fest-
stellungen aufgrund der Testsiebe nur richtungwe-
isend sind.
Wartung
Schmierung
• Zapfwelle
Die Zapfwelle für die schlepperangetriebene
Version alle 8 Betriebsstunden mit Fett schmie-
ren.
• Fahrgestell
Ist die Maschine mit Fahrgestell versehen, sind
die Radlager einmal jährlich mit Fett zu schmie-
ren
Alle übrigen Lager sind werkseitig dauergesch-
miert. Dies betrifft auch die Lager der Siebtrom-
mel, obwohl sie mit Schmiernippel versehen
sind.
Riemenspannung
Regelmäßig kontrollieren, ob die Riemen straff
sind, besonders bei neuen Riemen. Die erste Span-
nung der neuen Keilriemen muß normalerweise
nach 2 - 3 Betreibsstunden erfolgen.
Nachziehen
In einer neuen Maschine müssen alle Schrauben
und Bolzen nach dem ersten Betriebstag nachge-
zogen werden. Beachten, daß sie immer fest ange-
zogen sind.
Aufbewahrung
Bei längerer Außerbetriebsetzung die Maschine
reinigen.
Die Maschine vor Rost schützen. Die Maschine in
einem trockenen Raum aufbewahren, wo sie vor
Feuchtigkeit geschützt ist.