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6.5.1 Beispielprogramm, azyklischer Schreibauftrag
Um ein Preset auszuführen, muss mit Hilfe des System-Funktions-Bausteins „SFB53“
(WRREC) ein azyklischer Schreibauftrag ausgeführt werden. Es werden deshalb keine
zyklischen Ausgangsdaten mehr benötigt, um einen Positionswert vorzugeben.
Abbildung 9: Preset-Ausführung mittels CPU 315-2 PN/DP und SFB53
Funktionsaufruf, Beispiel für Magnet 1
CALL „WRREC“ , DB53
REQ :=TRUE
ID :=DW#16#0
INDEX :=2
LEN :=4
DONE :=
BUSY :=
ERROR :=
STATUS :=
RECORD :=#geber
Für ID ist hier 0 angegeben. Dies entspricht der logischen Adresse des Mess-
Systems (Adresse der Eingangsdaten in HEX)
Index = 2 steht für PRESET-Ausführung Magnet 1
In der Variable geber steht der gewünschte Wert
Weitere Informationen zum SFB53 können aus der Systemdokumentation der
Steuerung entnommen werden.
6.5.2 Zustandsänderung einschalten / ausschalten (Daten-Status)
Bei Ausführung der Preset-Justage-Funktion werden die zyklischen Ausgangsdaten
auf „BAD“ gesetzt, siehe Kapitel „Daten-Status“ auf Seite 41. Nach Beendigung wird
der Daten-Status wieder auf „GOOD“ zurückgesetzt. Ist diese Zustandsänderung nicht
erwünscht, kann sie durch Setzen der beiden höchstwertigen Bits ausgeschaltet
werden:
Ausgangsdoppelwort ADx
Preset-Justagewert (Binär)