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BA finishbalancer sd-10 – 9412 158
Betätigungs- und Anzeigeelemente
Tastenfunktionen
Die Betätigungstasten haben bei drehendem bzw. stillstehen-
dem Rad unterschiedliche Funktionen.
6.1 Tastenfunktionen bei drehendem Rad
• Rad antreiben.
• Durch andauerndes Drücken der zugehörigen Meßtaste
(Taste 1 oder 2) den gewünschten Meßvorgang einlei-
ten.
Bei Beginn der Messung bis zum Aufleuchten des ersten
Meßwertes leuchten nur die Mittelsegmente der Ziffern-
anzeige nacheinander fortlaufend auf, und zwar je nach
Drehrichtung des Rades von links nach rechts bzw. von
rechts nach links.
• Solange die Taste andauernd gedrückt wird, speichert
die Elektronik laufend neue Meßwerte und bildet jeweils
aus einer bestimmten Anzahl von Meßwerten (Meßinter-
vall) einen Mittelwert, der angezeigt wird. Nach jedem
angezeigten Mittelwert erscheint nach kurzem Erlö-
schen der Anzeige der nächste, mit den vorangegange-
nen Mittelwerten wiederum gemittelte Mittelwert in der
Anzeige. Dies wird solange fortgesetzt, bis die Taste los-
gelassen wird.
Die Meßtaste muß andauernd gedrückt werden, bis min-
destens 3 Meßintervalle (3 Anzeigen) durchgeführt sind.
Nach dem Loslassen der Taste bricht die laufende Mes-
sung ab, und der zuletzt angezeigte Mittelwert (Un-
wuchtgröße) bleibt in der Anzeige erhalten.
Taste 1:
Vertikale Unwuchtmessung des Rades an der gegenüberlie-
genden Fahrzeugseite (nur Antriebsräder). Voraussetzung da-
für ist, daß ein zweiter Meßbock und die Zusatz-Optoelektronik
angeschlossen sind. Andernfalls erscheint beim Betätigen der
Taste 1 im Anzeigefeld ”E1” (siehe Punkt 10.)
Taste 2:
Vertikale Unwuchtmessung des Rades vor dem finishbalancer.
Taste 3:
(Kalibrierung) Ermittlung der einzustellenden Empfindlichkeit
für die vertikale Messung des Rades vor dem finishbalancer.
Hinweise siehe Punkt 8.
Taste 4:
Messung der dynamischen Unwucht des Rades vor dem finish-
balancer in Verbindung mit dem zugehörigen Meßgeber.
Taste 1 + Taste 2 :
Werden die Tasten 1 und 2 bei drehenden Antriebsrädern
gleichzeitig gedrückt, wird die zwischen den Rädern vorhan-
dene Drehzahldifferenz prozentual genau angezeigt (voraus-
gesetzt, ein zweiter Meßbock und die Zusatz-Optoelektronik
sind angeschlossen). Bei diesem Anzeigeabruf leuchtet der
rote Punkt (Bild 11, Pos. 12) dann auf, wenn das Rad der ge-
genüberliegenden Fahrzeugseite mit der höheren Drehzahl
läuft.