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BA finishbalancer sd-10 – 9412 158
Auswuchtkorrektur
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9. Auswuchtkorrektur
• Zum Korrigieren des Auswuchtvorganges den Meßvor-
gang wiederholen:
Rad antreiben, Größe und Richtung der Unwucht mes-
sen, Rad abbremsen und in die gefundene Position ein-
drehen. Jedoch kein zusätzliches Gewicht einschlagen,
sondern die Größe und Lage des bereits eingesetzten
Ausgleichsgewichtes verändern.
Die Veränderung hängt davon ab, in welcher der Zonen 1 bis 8
(Bild 32) das Ausgleichsgewicht steht, wenn das Rad in die er-
mittelte Ausgleichsposition eingedreht ist (Reflexstreifen in
Deckung mit der Richtungsanzeige). Das Bild 32 und die Ta-
belle zeigen, wie das Ausgleichsgewicht zu verändern ist, um
die Restunwucht zu beseitigen.
Ausgleichsgewicht Veränderung des
steht in Zone Ausgleichsgewichtes
1 Gewicht an gleicher Stelle
vergrößern
2 Gewicht an gleicher Stelle
verkleinern
3 oder 4 Gewicht bei gleicher Größe in
Pfeilrichtung versetzen
5 oder 6 Gewicht vergrößern und in
Pfeilrichtung versetzen
7 oder 8 Gewicht verkleinern und in
Pfeilrichtung versetzen
Die angegebenen Hinweise zur Gewichtsveränderung gelten
auch für Korrekturen des äußeren Ausgleichsgewichtes beim
horizontalen Wuchten. Nur ist hierbei das Bild 32 um 90° ver-
dreht anzuwenden, d.h. die Auswuchtzone 2 steht dann auf der
Radseite, an der der Meßgeber positioniert ist. Im Bild 32
müßte die Auswuchtzone 2 auf die Position der Auswuchtzone
4 rücken, wenn die in Bild 24 gezeigte Situation als Beispiel her-
angezogen wird.
Zu beachten ist, daß auch das zugehörige Ausgleichsgewicht
am inneren Felgenhorn entsprechend geändert wird. Es muß
nach der Korrektur dem äußeren Ausgleichsgewicht wieder ge-
genüberliegen.
Wird beim Prüfen festgestellt, daß die Größenanzeige wesent-
lich von der tatsächlichen Unwucht abweicht, stimmt der ge-
wählte Einstellwert nicht. Bei zu geringem Anzeigewert ist der
Empfindlichkeitseinstellknopf auf einen etwas höheren Wert
einzustellen, bei zu großem Anzeigewert ist die Empfindlichkeit
etwas zurückzunehmen.