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BA finishbalancer sd-10 – 9412 158
Wartung und Störungserkennung
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10. Wartung und Störungserkennung
Der finishbalancer und seine Zusatzeinheiten sind weitgehend
wartungsfrei.
• Darauf achten, daß die Steckerelemente sachgemäß
gehandhabt und behandelt werden.
• Die optischen Abtastelemente sauberhalten.
• Das Gerät nicht direktem Strahlwasser aussetzen.
Wenn der zugeordnete grüne Leuchtpunkt (Bild 34, Pos. 10
oder 7) bei drehendem Rad nicht aufleuchtet, so kann das fol-
gende Gründe haben:
– Der Reflexstreifen ist nicht angebracht oder nicht mehr
vorhanden.
– Der Reflexstreifen ist nicht in Höhe der Schlitze der
Optoelektronik angebracht.
– Die optischen Bauelemente sind verschmutzt und müssen
wie in Bild 33 gezeigt mit dem mitgelieferten Pinsel
gereinigt werden.
– Die Entfernung der optischen Abtastung bis zum Rad ist zu
groß oder zu klein.
Eine einwandfreie Funktion des finishbalancers ist bei
einer Distanz der Optoelektronik zur Reifenfläche
zwischen 3 cm und 40 cm gegeben.
Die Elektronik ist in der Lage, Störungen bzw. Fehler durch das
Zeichen E verbunden mit Codezahlen im Anzeigefeld anzuzei-
gen. Die Fehlermeldungen ”E1” – ”E4” sind wie folgt:
E1: Kein Unwuchtsignal vorhanden (Bild 34)
a) Der Meßbock vor dem Auswuchtgerät ist nicht ange-
schlossen bzw. es wird das Messen mit Taste 1 für das
Rad an der gegenüberliegenden Fahrzeugseite ver-
sucht, obwohl keine Zusatz-Optoelektronik bzw. der
Meßbock für dieses Rad angeschlossen sind.
b) Defekte Anschlußleitung (Unterbrechung)
E2: Die Bedingungen für den Kalibriervorgang mit Taste
3 sind nicht erfüllt
a) Die vorhergehende Messung mit Taste 2 liegt länger als
3 Minuten zurück.
b) Das Rad stand zwischen dem Meßlauf mit Taste 2 und
dem Kalibrierlauf mit Taste 3 nicht still.
E3: Die Drehzahldifferenz zwischen den mit dem Fahr-
zeugmotor angetriebenen Rädern ist zu groß
Diese Anzeige erfolgt nur beim Auswuchten mit ange-
schlossener Zusatz-Optoelektronik.