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Liebert Hisp - Notkühlung (Optional); 3 Betriebsstart; Kühlkreislauf; Erstinbetriebnahme (oder Start nach einer Langen Stillstandzeit)

Liebert Hisp
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4
Deutsch
2.8 --- Notkühlung (optional)
D e r N ot k ü h l s a t z b e s t e h t a u s z w e i 2 4 --- V d c --- o d e r 48 --- V d c ---
Radialventilatoren und einer geeigneten elektrischen Schaltta-
fel. Man führe die Versorgung auf 48 oder 24 V dc im Innern der
elektrischen Schalttafel über ein abgeschirmtes Kabel mit ei-
nem Mindestquerschnitt nach Tab. 8.
3 --- B e t r i e b s s t a r t
3 . 1 --- K ü h l k r e i s l a u f
Vgl. Fig. 11 und Fig. 12.
3.2 --- Erstinbetriebnahme (oder Start
nach e iner lang en Stillstandzeit)
Vor der Inbetriebnahme des Klimagerätes empfiehlt es sich er-
neut zu kontroll ieren, daß Versorgungss pannung und ---fre-
quenz den Angaben auf dem Kennschild des Systems ents-
prechen.
Danach kann man das Gerät in Betrieb setzen, indem man den
Automatikschalter QS1 auf ON schaltet.
Man prüfe die elektrische Stromaufnahme aller Bestandteile
und vergleiche sie mit den in den Tab. 3, Tab. 4 und Tab. 5 en-
thaltenen Daten.
Man prüfe, daß keine Alarme aktiv sind; man warte ab, bis das
System die Drehzahl erreicht und tätige dann folgende Kon-
trollen:
S Man prüfe, daß die V entilatoren korrekt funktionieren;
S Man vergewissere sich darüber, daß die Temperatur
gewährleistet ist und daß der Kompresso r und die Heizre-
gister auf Verlangen funktionieren.
S Man versichere sich, d der Geschwindigkeitsregler (Va-
riex) des Ventilators des Kondensators korrekt geeicht ist
und kontrolliere den Betrieb des V e ntilators (vgl. Abschnitt
4).
3.3 --- Inbetriebnahme bei niederen
Außentemperaturen
Bei kalten Außentemperaturen (< 0ûC) wird der Start des Sys-
tems durch die Verzögerungszeit der Aktivierung des Alarms
für Niederdruck erleichtert, binnen dem die Druckwerte des
Kühlkreislaufes normale Betriebswert e erreichen.
3.4 --- Start und Stop
Für die mit MICROFACE---Kontr olle ausgerüsteten Geräte er-
folgt das Ein--- und Ausschalten über den Hauptschalt er QS1,
zu dem man nach Entfernen der unteren Tafel Zugang hat. Für
das Starten und Stoppen des Gerätes betätige man dem
Trennschalter QS1.
Für die mit HIROMATIC---Schnittstelle ausgestatteten Geräte:
S D a s S y s t e m s t a r t e n , i n d e m m a n d i e O N --- O F F --- Ta s t e a u f
dem Hiromatic drückt (Bestätigung durch SYS.ON auf
dem Display);
S Das System stoppen, indem man die ON---OFF ---Taste auf
dem Hiromatic drückt (Bestätigung durch SYS.OFF. auf
dem Display).
Merke: Den Hauptschalter QS1 nur ausschalten, wenn das
System längere Zeit lang ausgeschaltet wird.
4 --- B e t r i e b
4.1 --- Allgemeines
Das Gerät funktioniert vollständig automatisch. Es folgt eine
Erläuterung der Betriebsweise des Gerätes (vgl. auch Fig. 11
und Fig. 12 --- hlkreislauf):
Der in der Ansaugung im Raum stehende Temperatursensor
liefert dem Regler die Information über den Zustand der zu be-
handelndem Luft.
Der Regler vergleicht die erhaltene Information mit den Set
Point ---Werten (= programmierte mindeste ns gewünschte In-
nentemperatur und Differential, indem man die Klimaanlage
auf die Luftbehandlung schaltet, und hierzu folgendermaßen
vorgeht:
4 . 2 --- K ü h l u n g (vgl.Fig.8)
Der Kompressor und die Ventilatoren werden aktiviert, wenn
die Temperatur im z u klimatisierenden Raum den vorbestimm-
ten Wert überschreitet. Die durch den Radialventilator ange-
saugte Luft gelangt über das hintere Gitter in das Gerät (un-
teres Gitter r Geräte mit Freecooling---Option). Das kalte
Kühlmitt el fließt durch den Ver dampfer und kühlt sodie Luft, die
ihn durchfließt. Die behandelte Luft wird über die
Förderö ffnung in den klimatisierten Raum geleitet. Die dem
Raum entzogene Wärme und die durch den Betrieb der Moto-
ren erzeugte Wärme werden über den Kondensator entsorgt,
welcher sich im angetriebenen Kondensator befindet und
dank dem V entilator mit Außenluft beschlagen wird.
Die Ventilatorgeschwindigkeit wird kontinuierlich verstellt (V a-
riex, vgl. Abschnitt 4.5) als Funktion des Kondensat ion-
sdruckes. Für die Betriebslogik des Reglers vergleiche man
Abschnitt 5.
4.3 --- Heizung (Optional)
Die Heizung der Luft erreicht man durch sich im Luftstrom be-
findliche armierte Heizregister, die je nach der in der Logik ein-
gegebenen Kontrolle betätigt werden.
Das manuelle ckstellen des Sicherheitsthermostats auf den
Widerständen erfolgt durch Zugang über das Luftfördergitter
des Verdampfers.
4.4 --- Kühlung mit Freecooling (Optional)
Wenn die Außenlufttemperatur um einige Grade unter der In-
nenraumtemperatur liegt, so kann diese Differenz ausgenutzt
werden, um das Innere des Raumes durch direkten Außenluf-
teinlaß abzukühlen, d.h. ohne daß man dabei den Kompressor
einsetzt. Auf diese Weise erreicht man eine beträchtliche Ener-
gieeinsparung.
Sobald die vorgesehenen Bedingungen eintreten, öffnet der
durch die Microface---Kontrolle verwaltete Servobefehl die be-
wegliche Regelklappe, d ie den Kreis der beiden inneren und
äußeren Luftströme trennt. Die durch den Vent ilator ange-
saugte Außenluft, die in das Inneren des Raumes fließt, dringt
auf diese Weise durch eine Überdruckregelklappe heraus, der
in den Wänden des Raumes selber (Option) installiert ist und
über ein entsprechendes, äußeres Regenschutzgitter abge-
deckt ist.
Der Öffnungsgrad der Regelklappe wird als Funktion des bei-
zubehaltenden Set---Po int---Wertes und der Temperatur der
einzulassenden Luft bestimmt (vgl. Abschnitt 5).
4.5 --- Einstellung der
Ventilatorgeschwindigkeit des
Kondensators
Ein Sensor ist so angeordnet, daß er konstant den Kondensa-
tionsdruck des Kühlgases mißt. Aufgrund dieser Information
regelt eine elektronische Anlage (Variex) die Ventilato rdreh-
geschwindigkeit,damit der Kondensationsdruck innerhalb der
zugelassenen Wer te bleibt. Auf diese Weise erreicht man, ne-
ben einer Optimierung des Kompressorenbetriebes auch eine
starke Verringerung des Schallpegels (vor allem nachts), man
erleichtert den Start des Kompressors bei niederen Temperatu-
ren und erreicht eine Energieeinsparung. Für die Einstellung
des Geschwindigkeitsreglers vergleiche man Abschnitt 8.
4.6 --- Notkühlung (Optional)
Diese Option ist für alle Anwendungen möglich, in denen es
wichtig ist, den Luftumlauf im Innern des Raumes auch dann
zu gewährleisten, wenn die elektrische Stromversorgung vom
Netz unterbrochen wird. Die Geräte können über die 48(oder
24 ) --- V d c --- N o t b a t t e r i e n v e r so r g t w e r d e n .
Die Eingriffsart des Notsystems ist von der Stellung des Auto-
matikschalters QS1 abhängig:
S QS1 = ON Sind keine Unterbrechungen der Hauptversor-
gung vorhanden, so bleibt das Notsystem inaktiviert. Fehlt
die Spannung auf der Hauptversorgungslinie, so wird die

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