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Liebert Hisp - Gerät mit Freecooling

Liebert Hisp
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6
Deutsch
5.2.4 -- Optionale Alarmkarte
Vgl. Abschnitt 5.1.4.
5.2.5 -- Stand- -By--Betrieb des Gerätes
Vgl. Abschnitt 5.1.5.
5.3 --- Gerät mit Freecooling
5.3.1 -- Kontrollogik
Diese Option wird durch die Microface---Mikroprozessoren-
kontrolle verwaltet und kann eventuell für die Monitorkontroll e
aller Funktionsparametern (vgl. beiliegendes Handbuch) an
den Hiromatikregl er angeschloss e n werden. Der Algorithmus
der Kontrolle stützt auf eine einstufige Einstellung für das Hei-
zen und Kühlen mit einem Kompressor und einer Einstellung
des proportionalen---integrativen Typs für die Kühlung in der
Freecoo l ing---Betriebsweise mit Einstellung des Set---Points
und des proportionalen Bandes (P) (Abb. K).
Der Regler verwaltet alle Aktivierungsverspätungen des Kom-
pressors, wie aus den vorhergehenden beiden Fällen hervor-
geht, damit der korrekte Betrieb gewährleistet ist und die Le-
bensdauer so stark wie möglich verlängert wird.
Die Aktivierung der Freecooling---Betriebsweise erfolgt in
Abhängigkeit der (einstellbaren) Differenz zwischen der In-
nen--- und der Außentemperatur. Wenn also die zwischen den
beiden Temperaturen herrschende Differenz einen bestimm-
ten Werterreicht, so schaltet das Gerät automatisch in die Free-
cooling---Funktion: Der K ompressor wird entaktiviert und der
Analogausgang kontrolliert den 3---Punkte---Servomotor der
Regelklappe. Der Öffnungsgrad der Regelklappe wird als
Funktion der Temperaturdifferenz zwischen Außen und Innen
und als Funktion der Temperatur der in den Raum eingelasse-
nen Luft bestimmt, der nicht unter einem vorbest immten Si-
cherheitswert liegen darf.
Überschreitet die Innentemperatur das Proport i onalband um
mehr als 20% und länger als 10 Minuten, so geht das Gerät zur
Kühlung mit Kompressorüber undder Freeco oling---Betr iebist
1
/
2
Stunden lang entfähigt. Überschreitet die Innentemperatur
das Proportionalband um mehr als 50% und länger als 2 minu-
ten, so wird die Freecooling---Betriebsweise
1
/
2
Stunde lang
entaktiviert und man gelangt über den Kühlkompressor zum
Kühlbetrieb.
Set
Kühlen
Heizen °C
Freecooling---
modus
Kompressor---
kühlmodus
Dead band!P@ Pband !P@ Pband
Set
KühlenHeizen °C
Totband!P@ PBand !P@ PBand
Abb. K --- Betrieb des Kompressors, der Heizregister und der Öffnung
der Freecooling ---Reglerklappe
5.3.2 -- Start--Stop
Es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten, um das Gerät zu
starten oder zu stoppen:
Abb. a) Digitaler Eingang der Microface---Karte;
Abb. b) ON---OFF---Schalter auf der Hiromatic---
Schnittstelle (Optional)
Priorität mit Hiromatic: a) und b) werden als 2 seriengeschal-
tete Kontakte verstanden; nur wenn alle Kontakte auf ON sind,
kann das Gerät funktioniere n.
5.3.3 -- Verwal tung der Alarme
Die beiden auf dem Klemmenbrett der Schalttafel zur
Verfügung stehenden Alarmkontakte werden folgendermaßen
eingesetzt:
1) Hauptalarm:
S Niederdruck des Kompressors
S Hochdruck des Kompressors (Rückstellung auf dem
Druckwächt er)
S Defekt des Sensors
S Defekt des Speichers
S Fehlbetrieb des Ventilators
2) Allgemeine Alarmmeldung --- Anzeige verschiedener Fehl-
zustände, und darunter:
S Hohe Temperatur
S Niedere Temperatur
S Widerstandthermostat (Rückstellung auf dem Thermostat)
Anmerkungen:
S Alarm und Meldung müssen von Hand auf der Microface
rückgestellt werden.
S Ein Alarm stoppt das Gerät und aktiviert das Stand---By---
Gerät (falls vorhanden). Ist das Gerät im Einzelbetrieb
(stand alone), so stoppen die Alarme für Nieder--- oder
Hochdruck das Gerät nicht, und erlauben den Betrieb im
Freecooling, wenn die anderen Betriebsbedingungen ge-
geben sind.
S Durch die Meldung wird das Gerät nicht gestoppt.
S Im Falle eines Eingriffes des Sicherheitsthermostates der
Widerstände, muß die Rückstellung auf dem Thermostat
mit den genannten V o rgangsweisen erfolgen.
5.3.4 -- Zusätzliche Alarmkarte
Neben den Angaben für die Standardkonfiguration gibt es auf
der als optional lieferbare Alarmkarte Relaiskontakte r fol-
gende getrennte Alarme:
1) Hoch--- und Niederdruck des Kompressors
2) Hohe Temperatur
3) Niedere Temperatur
4) Alarm wegen verschmutztem Filter (falls installiert)
5) Defekt im Ventilator
Diese Alarme führen zur Ausschaltung des Gerätes unter den
gleichen Bedingungen, wie im vor hergehenden Abschnitt
beschrieben. Für die vollständige Besc hr eibung der Alarme
vergleiche man beiliegendes Handbuch für Microface.
5.3.5 -- Stand--B y--Betrieb des Gerätes
Die Verwaltung der Stand---By---Geräte ist dank der Ansch-
lußmöglichkeit der Microface---Kontrolle vollständig automa-
tisch. Ein Stand---By ---Gerät startet im Falle ein Alarm das
Hauptgerät blockiert; dies geschieht auch wenn das Haupt-
gerät ausgeschaltet wird oder aufgrund eines Fehlers des Ver-
bindungsbusses der Kontroll en ausfällt. Die Drehung der
Stand---By---Geräte im Uhrzeigersinn erfolgt automatisch alle
24 Stunden, damit die Bestandteile des Systems gleichmäßig
abgenutzt werden. Ist das System an die Hiromatic---Schnitt-
stell e angeschloss en, so kann man eine andere Verwaltung
der Drehung eingeben. Stehen mehrere Geräte gleichzeitig
mit dem gleichen Set---Point in Betrieb, so ist die für die Kon-
trolle eingesetzte Temperatur der Durchschnittswert der ge-
messenen Temperaturen. Beim Betrieb mit Kompressor ist das
Proportionalband in so viele Teile geteilt, wie Geräte zum Sy-
stem gehören, damit die gesamte zur Verfügung stehende
Kühlleistung partialisiert wird. Der Betrieb im Freecooling---
System ist homogen und erfolgt gleichzeitig auf allen Geräten.
Die Abb. L zeigt als Beispiel den Betrieb eines aus drei Geräten
bestehenden Systems.
1=Hauptgerät
2 = S t a n d --- B y --- G e r ä t
3 = S t a n d --- B y --- G e r ä t
Set °CKühlenHeizen
Freecooling---Betrieb
3
Kompressorkühlbetrieb
11
223
Dead band!P@ Pband !P@ Pband
Set °CCoolingHeizen
3
1
2
Totband!P@ PBand !P@ PBand
A b b . L --- S y s t e m a u s 3 G e s a m t g e r ä t e n , 2 d a v o n i m S t a n d --- B y ---
M i c r o f a c e --- R e g l e r

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