Anbringen einer zusätzlichen Lumbal- oder Sakralunterstützung (im Lieferumfang enthalten)
„The Back“ Ottobock | 13
Kreuzbeinkeil eingesetzt. Diese Schaumformteile lassen sich jederzeit mit werkstattüblichen
Mitteln nachbearbeiten. Die Lumbalrolle wird zur Erhöhung der Lordose verwendet. Um poten-
tiellen Verletzungen und Beschwerden für den Benutzer vorzubeugen, sollte die Lumbalrolle nie
bei einer xierten oder nicht reduzierbaren Deformität der Lumbalexion verwendet werden. Der
Kreuzbeinkeil mit dem nach oben hin breiteren Rand und der achen Oberäche zum Stuhlrü-
cken ist so konstruiert, dass er einen nach vorn gerichteten Druck in Höhe der hinteren/vorderen
Lendenwirbelsäule ausübt. Seine Hauptfunktion ist es, die exible Becken-/Lendenwirbelsäule
in eine leicht nach vorn geneigte Position zu bringen. Diese Position hilft, die natürlichen Krüm-
mungen der Wirbelsäule zu erhalten.
Der Kreuzbeinkeil kann auch verwendet werden, um eine xierte oder nicht verminderbare Rück-
neigung des Beckens abzustützen. Bei dieser Anwendung sollte der Kreuzbeinkeil so positioniert
werden, dass der breitere Rand zur Sitzäche und die ache Seite zum Stuhlrücken zeigt. Diese
Position hilft, das Becken zu stützen und eine weitere Rückneigung des Beckens zu verhindern.
Hinweis!
Die Lendenrolle und der Kreuzbeinkeil sind am effektivsten, wenn sie mit einer gut
positionierten und gut angepassten Begurtung, z.B. einem Beckengurt verwendet
werden.
Zum Einbau der Lumbalrolle und des Kreuzbeinkeiles gehen Sie folgendermaßen vor:
1.
Das Fach (Zwischenraum) im Rückenpolster ist bei eingebautem “Rücken” – und während
der Benutzer im Rollstuhl sitzt – zugänglich.
2. Öffnen Sie die oberen Druckknöpfe.
3.
Es gibt drei Klettbandbefestigungstreifen von oben bis zum Boden des Faches (Zwischen-
raumes) (Abb. 9, Pos. 1). Dies ermöglicht die Positionierung der Lumbalrolle oder des Kreuz-
beinkeiles in jeder Höhe.
4.
Setzen Sie die Lumbalrolle bzw. den Kreuzbandkeil an der gewünschten Stelle im Fach ein
und drücken Sie das Hakenband (Abbildung 10, Pos. 1) auf das Flauschband um die Lum-
balrolle oder den Kreuzbeinkeil herum (Abbildung 10, Pos. 3), damit das eingesetzte Kissen
(Abbildung 10. Pos. 2) nicht verrutscht.
5. Lassen Sie den Benutzer sich zurücklehnen. Die korrekte Position und Funktion der Lumbal-
rolle oder des Kreuzbeinkeils sollte von einem Therapeuten oder Techniker ermittelt werden.
6. Nehmen Sie die Anpassungen wie benötigt vor.
7. Wenn die Anpassung beendet ist, schließen Sie die Druckknöpfe.
Der „The Back“ ist nun einsatzbereit.