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Sulzer SES - Page 53

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Der Anschluss an das elektrische Netz muss unter Beachtung der für elektrische Anlagen geltenden örtlichen und nationalen
Vorschriften des Ortes, an dem die Pumpe installiert wird, erfolgen.
5.2 AUFSTELLUNGSORT (Abb.9)
ACHTUNG!
Bereiten Sie eine Grundplatte aus Zement für das Aggregat vor, die um die verlangte Höhe erhöht ist (mindestens 300 mm).
Stellen Sie sicher, dass die Auageplatte der Pumpe fest und eben ist (alle Pumpenfüße müssen auiegen) und dass die Belastbarkeit
der Platte dem Gewicht entspricht.
Prüfen Sie, ob die Umgebung ausreichend groß ist, um die Belüftung und Bewegungsfreiheit bei Wartungsarbeiten zu gewährleisten.
Prüfen Sie, ob die Befestigungsstelle und die Befestigungsäche etwaige Schwingungsübertragungen auf die umliegenden Strukturen
verhindern können. Die Fundamentplatte sollte das fün󰀨ache Gewicht des Aggregats haben. Prüfen Sie, ob das Betonfundament
eine ausreichende Festigkeit besitzt und ob sie den einschlägigen Vorschriften entspricht.
Die Pumpe / Elektropumpe muss so nah wie möglich an der Ansaugstelle des Fördermediums installiert werden.
Der verfügbare NPSH-Wert der Hebeanlage muss stets höher sein als der NPSH-Wert der Pumpe, um den Betrieb in Kavitation
zu vermeiden, und zwar bei Installation sowohl oberhalb als auch unterhalb des Flüssigkeitsniveaus. Im Falle heißer Fördermedien
muss der NPSH-Wert neu berechnet werden, um stets den für das Ansaugen erforderlichen Druck zu gewährleisten.
Wenn Sie giftige oder gesundheitsschädliche Flüssigkeiten oder bei hohen Temperaturen pumpen, müssen Sie alle notwendigen
Vorkehrungen tre󰀨en, um etwaige Verluste und/oder Leckagen zu verhindern, die Schäden an Personen, Tieren und Sachen und
an der Umwelt verursachen können.
5.3 BEFESTIGUNG DES GRUNDGESTELLS AM BODEN (Abb.7)
i. Ankerbolzen in die entsprechenden Ö󰀨nungen im Grundgestell und in der Fundamentplatte einsetzen.
ii. Unter dem Grundgestell, in der Nähe der Ankerbolzen und in mittleren Stellungen, die erforderlichen Ausgleichsscheiben einsetzen, um das Aggregat
in der gewünschten Höhe zu positionieren. Sollte das Grundgestell Gewindeö󰀨nungen aufweisen, anstelle der Ausgleichsscheiben eine Schraube
für die Nivellierung verwenden.
iii. Eine erste Ausrichtung zwischen Pumpe und Motor vornehmen.
iv. Das Verankern der Ankerbolzen mit einem geeigneten Produkt durchführen (ießfähiger Ankermörtel)
v. Nach dem Verankern der Ankerbolzen mit einem ersten Festziehen der Muttern der Ankerbolzen fortfahren.
vi. Erneut die Ausrichtungen zwischen Aggregat und Rohrleitungen und zwischen Pumpe und Motor prüfen und gegebenenfalls die erforderlichen
Korrekturen vornehmen.
vii. Ankermörtel verwenden, um das Grundgestell „einzubetten”. Dieses muss gemeinsam mit der Fundamentplatte eine sehr steife Grundplatte für die
Pumpe bilden. Gegebenenfalls vor dem Gießen des Mörtels eine Schalung aus dem gleichen Mörtel um das Grundgestell herum bauen.
ANSCHLUSS DER ROHRLEITUNGEN (Abb.9)
ACHTUNG!
Der maximale Betriebsdruck der Pumpe darf nicht höher sein als der Nenndruck PN der Pumpe.
Die Rohrleitungen müssen für den maximalen Betriebsdruck der Pumpe geeignet sein.
ACHTUNG!
Die Ansaug- und Druckleitungen dürfen keine durch das Eigengewicht und/oder Wärmeausdehnungen verursachten Belastungen
auf die Pumpen / Elektropumpen übertragen, es besteht die Gefahr von Leckagen, Brüchen oder Pumpenzerstörung.
Die Rohrleitungen dürfen keine Belastungen auf die Pumpe übertragen, die die zulässigen überschreiten.
Die Pumpen dürfen keine Vibrationen auf die Rohrleitungen übertragen, deshalb müssen schwingungsdämpfende Kupplungen an
der Saugseite und, wenn es moeglich ist, an der Druckseite, eingesetzt werden.
ACHTUNG!
Druckseitig ein Rückschlagventil einbauen.
Sowohl saugseitig als auch druckseitig ein Absperrventil einbauen.
Die Saugleitung muss perfekt luftdicht sein und sie darf nicht horizontal verlegt werden, sondern muss stets zur Pumpe hin aufsteigen. Bei Betrieb
unterhalb des Flüssigkeitsniveaus dagegen muss die Saugleitung zur Pumpe hin absteigen. Daher müssen etwaige Anschlusskegel exzentrisch und
ausgerichtet sein, um Blasenbildung beim Ansaugenlassen oder beim Betrieb zu vermeiden.
Die Pumpe sollte auch durch Einsetzen eines Filters an der Saugleitung geschützt werden; insbesondere in der ersten Anwendungszeit setzen die
Leitungen Schlacken frei, die die Dichtungen der Pumpe beschädigen können. Die Filtermaschen müssen kleiner als 2 mm sein und der Filter muss einen
freien Durchgangsbereich mit mindestens der dreifachen Größe des Leitungsquerschnittes aufweisen, um zu hohe Druckverluste zu vermeiden.
Es wird empfohlen, die Rohrleitungen, Anschlüsse, Ventile und alle sonstigen Teile vor dem Anschließen der Pumpe zu reinigen.
Der Durchmesser der Rohrleitung muss so bescha󰀨en sein, dass die Geschwindigkeit des Fördermediums den Wert von 1,5 - 2 m/s beim Ansaugen
und den Wert von 3 - 3,5 m/s beim Fördern nicht überschreitet. In jedem Fall darf der Rohrleitungsdurchmesser nicht kleiner als der Durchmesser der
Pumpenö󰀨nungen sein. Die Saugleitung muss hermetisch sein und für die Katalogdaten muss sie die Mindestdurchmesser laut Tabelle aufweisen.
Nach dem Durchführen der aufgeführten Kontrollen die Rohrleitungen der Pumpe anschließen.
ANLAGEN, BEI DENEN EIN WASSERSCHLAGRISIKO BESTEHT
Der Wasserschlag ist eine hydraulisches Phänomen, das auftritt, wenn eine Flüssigkeit in einem Kanal einer starken Veränderung der Geschwindigkeit
ausgesetzt ist (zum Beispiel als Ergebnis eines plötzlichen Ö󰀨nens oder Schließens eines Ventils).
Das Auftreten eines Wasserschlags verursacht einen starken Systemüberdruck, der zu erheblichen Geräteschäden führen kann (Pumpe, Motor, Ventile,
Rohrleitungen etc.).
Die wichtigsten Vorsichtsmaßnahmen zur Vermeidung eines Wasserschlags sind:
- Vermeiden plötzlicher und schneller Manöver;
- Nutzung progressiver Start- und Stoppsysteme;
- Installation eines Rückschlagventils direkt am Pumpenauslass;
- Installation von Lüftungsö󰀨nungen, die ein Entfernen von unter Druck stehenden Luftkissen an geeigneten Positionen ermöglichen;
Behalten Sie bitte das Handbuch fuer kuenftingen Hinweise - Weitere Informationen auf www.sulzer.com
- Übersetzung der Originalbetriebsanleitung
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