UNIMASTER
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– Notwendige Verlängerungen gemäß Abschnitt 7
auf Seite 7 bestimmen und an das Messelement
gemäß Abschnitt 4 anfügen.
– Sollmaß mit der Messtrommel (3) grob einstel-
len.
– UNIMASTER auf das Werkstück legen. Messuhr
(2) bei gleichzeitigem Suchen des Umkehrpun-
ktes mit der Messtrommel (4) auf Null stellen.
5 MESSEN
– Messwert ermitteln. Dieser setzt sich aus den
Längen der Verlängerungen, dem Wert der Mil-
limeterskale und der Messtrommel zusammen.
Wenn die Kontaktpunkte zentrisch in der Gerä-
teachse liegen, entspricht die Messung mit dem
UNIMASTER dem Abbe Prinzip:
– Die Vergleichsstrecke und die zu messende
Strecke liegen auf gleicher Ebene.
Bei horizontalen Messungen von über 1000 mm
kann man mithilfe von Stützrollen Messfehler, die
auf das Durchbiegen des Instruments zurückzufüh-
ren sind, verringern.
Bessel-Punkte :
Airy-Punkte:
Hält das Messinstrument so gerade wie möglich.
Hält die Parallelität der beiden Messbolzen. Für eine
höhere Messgenauigkeit empfehlen wir das Airy-
Punktstützsystem.
Beispiel
Länge der Verlängerungen 150 mm
300 mm
600 mm
Wert der Millimeterskale 237 mm
Wert der Messtrommel (1 Div. = 0,01 mm) 0,54 mm
Messwert 1287,54 mm
5.1
Messungen
mit versetzten
Kontaktpunkten
5.2
Anwendung von
Stützrollen (Optionales
Zubehör Nr. 01160001)
Diese ideale Anordnung ist nicht mehr möglich,
wenn die Kontaktpunkte versetzt wurden.
Die Messungenauigkeiten die daraus resultieren,
sind bei horizontalen Messungen größer als bei
vertikalen Messungen.
Der UNIMASTER biegt sich unter seinem eigenen
Gewicht. Wenn man die Stützrollen an den richtigen
Stellen ansetzt, kann der Anwender die durch solche
Deformierungen verursachten Fehler erheblich ver-
ringern.