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HBM C6A - Gehäuse; Messvorgang, Ausgangssignal; Störgrößen

HBM C6A
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33
C6A
A0638−2.3 en/de/fr HBM
3.2 Gehäuse
Das Gehäuse schützt die Applikation vor Feuchtigkeit und aggressiven Me-
dien. Über das Gehäuse darf keine Last bzw. Kraft in den Aufnehmer eingelei-
tet werden.
Der Kabelkasten ist mit einer speziellen Vergussmasse ausgegossen und darf
nicht geöffnet werden.
3.3 Messvorgang, Ausgangssignal
Durch die in Messrichtung wirkende Kraft wird die Messfeder und damit die
DMS elastisch verformt. Die DMS ändern proportional zu ihrer Längenände-
rung ihren ohmschen Widerstand. Die Wheatstone-Brücke wird dadurch ver-
stimmt. Liegt eine Brückenspeisespannung an, liefert die Schaltung ein Aus-
gangssignal, das proportional der Widerstandsänderung ist und damit auch
proportional der aufgebrachten Kraft.
Der elektrische Anschluss des Aufnehmers ist in Sechsleiter-Schaltung aus-
geführt (siehe Seite 43).
3.4 Störgrößen
Torsion, Biegung und Querlast sind Störgrößen und daher zu vermeiden. Ge-
gebenenfalls kann mit HBM-Einbauhilfen (Kapitel 5.3 ) Abhilfe geschaffen
werden.
Die Temperatureinflüsse auf das Nullsignal (DMS-Brücke und Gehäuse) so-
wie auf den Kennwert sind kompensiert.
Änderungen des Umgebungsdrucks wirken wie additive (subtraktive Kräfte).
Diese fallen gegenüber großen Nennlasten kaum ins Gewicht.

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