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HBM C6A - Allgemeine Einbaurichtlinien; Einbaubeispiele

HBM C6A
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C6A
36
A0638−2.3 en/de/frHBM
5.2 Allgemeine Einbaurichtlinien
Die Kräfte müssen möglichst genau in Messrichtung wirken. Torsions- und
Biegemomente, außermittige Belastungen und Querkräfte können zu Mess-
fehlern führen und bei Überschreitung der Grenzwerte den Aufnehmer zerstö-
ren.
Zu den Querbelastungen und Seitenkräften gehören auch die entsprechenden
Komponenten der eventuell schräg eingeleiteten Messgrößen. Mit außermitti-
ger Kraft bzw. Last braucht man nicht zu rechnen, wenn sowohl der Unterbau
als auch die auf dem Aufnehmer bzw. einem Einbauteil liegende planparallele
und gehärtete Platte (z. B. HR
C
42...46) im rechten Winkel zur Aufnehmer-
achse liegen und hinreichend unnachgiebig (dick und starr) sind.
Auch Wärmedehnungen der Konstruktion zwischen mehreren Auflagerpunk-
ten mit starrem Einbau der Aufnehmer können Querbeanspruchungen verur-
sachen. Abhilfe kann gegebenenfalls mit HBM-Einbauhilfen (Kapitel
5.3,Abb. 5.11) geschaffen werden.
Als Einbauhilfen liefert HBM zu den Aufnehmern der Typenreihe C6A:
Lastknopf ZL
Kugelkalotte ZK
Pendelstütze EPO3
Die Einbauhilfen verhindern die Einleitung von Quer− und Schrägbelastungen
in den Aufnehmer.
5.3 Einbaubeispiele
Die hier beschriebenen und dargestellten Einbauvorschläge erheben keinen
Anspruch auf Vollständigkeit, sondern sollen Hinweise geben auf die vielseiti-
gen Anwendungsmöglichkeiten der Aufnehmer C6A.
So sind für jeden Anwendungsfall exakte Konstruktionen und Berechnungen
durchzuführen, bei denen z. B. die Dicke der Druckplatte (siehe Tabelle auf
Seite 38) oder auch der Durchmesser, die Zugfestigkeit usw. von Zugankern
ermittelt werden muss.

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