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BA finishbalancer sd-10 – 9412 158
Auswuchten
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18
2
10
• Nach dem Messen den Motorwendeschalter auf Mittel-
stellung stellen (Bild 16, Pos. 11).
• Das Gerät wieder an den Reifen heranfahren und fest
andrücken. Das Rad wird schonend bis zum Stillstand
abgebremst (Bild 16).
• Zum Unwuchtausgleich das Rad so drehen, daß der Re-
flexstreifen mit der ermittelten Richtungsanzeige (rote
Leuchtdiode) in Deckung liegt (Beispiel, Bilder 12 und 15
auf 9 Uhr).
• In dieser Radstellung ein Ausgleichsgewicht in der ermit-
telten Größe (Beispiel, Bild 15 – 25 g) direkt senkrecht
über der Radmitte an der Felge anbringen (Bild 12).
• Nach dem Ausgleich einen Kontrollauf in gleicher Weise
wie beschrieben durchführen. Ist die Auswuchtung er-
folgreich durchgeführt, zeigt die Größenanzeige ”0”, und
die Richtungsanzeige wechselt sprunghaft die Position
(kein eindeutiges Signal mehr).
• Wird noch eine geringe Unwucht angezeigt, diese ent-
sprechend der neuen Anzeige korrigieren (siehe auch
Punkt 9. Auswuchtkorrektur)
7.2 Auswuchten von Antriebsrädern
(vertikal – statisch)
Wie schon erwähnt sind zum Auswuchten von Antriebsrädern
ein zweiter Meßbock und die Zusatz-Optoelektronik erforder-
lich (Bild 17).
Die Meßwerte der sich gegenüberliegenden Antriebsräder
werden in der Regel in einem Meßlauf mit direkt aufeinanderfol-
genden Messungen (Rad vor dem Gerät – Rad gegenüber) er-
mittelt.
Beim Antreiben der Räder treten oft, besonders bei gelenkten
Antriebsrädern, gegenseitige mechanische fahrzeugbedingte
Unwuchtbeeinflussungen auf.
Um diese Beeinflussungen beim Ermitteln der Meßwerte aus-
zuschalten, sollten die laufenden Räder eine geringe Drehzahl-
differenz aufweisen, damit das selektive Meßsystem des finish-
balancer sd-10 das nur für das gemessene Rad auftretende
Unwuchtsignal herausfiltert und anzeigt.
Zur Herstellung der Drehzahldifferenz und Messung der Un-
wucht wie folgt vorgehen.
• Empfindlichkeitseinstellwert – in der Regel Skalenwert
5,5 – einstellen (siehe Punkt 8.)
• Die Räder mit dem Fahrzeugmotor (zweite Bedienper-
son) im höchsten Gang auf 130 km/h hochtreiben. Diese
Geschwindigkeit während des Meßvorganges beider
Räder konstant halten (Tachometer, Drehzahlmesser).
• Das Rad vor dem Gerät mit der Antriebsscheibe des fi-
nishbalancers noch zusätzlich nachtreiben (Vorgang
wie in Bild 14 – Herstellung der Drehzahldifferenz), bis
der zugeordnete grüne Leuchtpunkt (Bild 18, Pos. 10)
aufleuchtet (Drehzahldifferenz hergestellt – günstige
Meßdrehzahl).