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Hofmann finishbalancer sd-10 - Page 4

Hofmann finishbalancer sd-10
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BA finishbalancer sd-10 – 9412 158
Allgemeines
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Bild 1 Geräteübersicht
1 Klappsitz, darunter Ablagefach
2 Gewichtefächer
3 Hauptschalter
4 Fronttafel mit Anzeige und Meßelektronik
5 Optoelektronik
6 Antriebsscheibe
7 Geberkabel zum Meßbock
8 Anschluß für Zusatz-Optoelektronik oder Fernbedienung
9 Schiebebügel (Option)
10 Meßbock
1.4 Funktionsbeschreibung
Trotz hoher Qualität der Kraftfahrzeuge können in den Radauf-
nahmeelementen eventuell noch geringe Restunwuchten vor-
handen sein, welche sich im Fahrbetrieb zu spürbarer Unwucht
addieren. Das Feinauswuchten ermöglicht es, diese Unwucht
direkt am Fahrzeug zu erkennen und auszugleichen.
In der Regel sollten die Räder eines Fahrzeuges vor dem Fein-
auswuchten (Finishbalancing) auf einer stationären Radaus-
wuchtmaschine ausgewuchtet sein. Wird eine Feinauswuch-
tung direkt durchgeführt, und es treten Unwuchten über 30 g
auf, das Rad bzw. die Räder vom Fahrzeug abnehmen und sta-
tionär auswuchten, dann erst wieder die Feinauswuchtung vor-
nehmen.
Zum Feinauswuchten wird das Fahrzeug auf Meßböcke aufge-
nommen, welche die durch die vorhandene Unwucht verur-
sachten Signale (Schwingungen des drehenden Rades) an die
Meßelektronik weitergeben.
Der Antrieb der Nichtantriebsräder erfolgt durch die Scheibe
des finishbalancers sd-10. Die Kontur und Anordnung der An-
triebsscheibe ermöglichen ein besonders schonendes Antrei-
ben bzw. Abbremsen des Rades. Der Antrieb der Antriebsräder
erfolgt über den Fahrzeugantrieb.
Am auszuwuchtenden Rad wird ein spezieller Reflexstreifen
angebracht. Dieser Reflexstreifen wird von der im Gerät einge-
bauten Infrarot-Optoelektronik erkannt und so die Drehrichtung
und die Drehzahl des Rades ermittelt.
Das angewandte Meßverfahren filtert aus den empfangenen
Signalen das reine Unwuchtsignal aus. Störsignale, hervorge-
rufen durch Schwingungen des Fahrzeugmotors, der Kardan-
welle oder sonstiger rotierender Rad- bzw. Achselemente, be-
einflussen das Meßergebnis nicht.
Die ermittelte Unwuchtgröße wird digital in Gramm, nach inter-
nem Umschalten (KD-Techniker) in Unzen angezeigt. Die Lage
der Unwucht (Winkelrichtung) wird durch kreisförmig angeord-
nete Leuchtdioden angezeigt.
Nach abgeschlossener Unwuchtmessung bleibt bei stillste-
hendem Rad der Anzeigewert erhalten und ist so lange auf Ta-
stendruck abrufbar, bis erneut ein Meßlauf durchgeführt wird.
Mit verschiedenem Zubehör (zweiter Meßbock, Zusatz-Opto-
elektronik, Fernbedienung) können Antriebsräder auch im Ein-
mannbetrieb ausgewuchtet werden.
Auf Wunsch ist der finishbalancer sd-10 mit einem Schiebebü-
gel nachrüstbar.
Der finishbalancer sd-10 ist baumustergeprüft und berufsge-
nossenschaftlich (GS-Prüfzeichen) abgenommen.

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