28
BA finishbalancer sd-10 – 9412 158
Auswuchten
0
1
7
19
10
• Zum Messen das Gerät etwas zurückfahren (5 –7 cm),
und die Taste 2 so lange drücken, bis mindestens drei
Meßwerte angezeigt wurden, dann die Taste loslassen
(Vorgang wie im Bild 15).
Der zuletzt angezeigte Meßwert wird von der Elektronik
gespeichert und geht beim direkt anschließenden Mes-
sen des gegenüberliegenden Rades nicht verloren.
• Zum Messen des gegenüberliegenden Rades die
Bremse der Antriebsscheibe aktivieren (Motorwende-
schalter auf Pos. 0 stellen), das Gerät gegen den Reifen
drücken (Vorgang wie im Bild 16), und das Rad abbrem-
sen (Herstellung der Drehzahldifferenz), bis der zuge-
ordnete grüne Leuchtpunkt aufleuchtet (Bild 19, Pos. 7).
• Jetzt das Gerät etwas zurückfahren, und die Taste 1 so
lange andauernd drücken, bis mindestens drei Meß-
werte angezeigt wurden, dann die Taste loslassen. Der
zuletzt angezeigte Meßwert bleibt in der Anzeige erhal-
ten.
• Den Gang herausnehmen, und die Räder mit der fahr-
zeugeigenen Bremse bis zum Stillstand abbremsen.
Auch hier gilt: Während die Räder auslaufen, keine Meß-
taste drücken, da die ermittelten Meßwerte sonst verlo-
rengehen. Nach dem Radstillstand können beide ermit-
telten Meßwerte wechselweise durch Drücken der
jeweiligen Taste zur Anzeige gebracht werden.
• Den jeweiligen Unwuchtausgleich entsprechend der An-
zeige vornehmen.
• Prüflauf durchführen. Bei eventuell nötiger Korrektur
entsprechend der neuen Anzeige ausgleichen bzw. kor-
rigieren (siehe auch Punkt 9. Auswuchtkorrektur).
Hinweise:
Verschiedene Fahrzeuge sind werkseitig mit Differentialsperr-
systemen bzw. mit differentialhemmenden Systemen ausgerü-
stet (z. B. Mercedes-Benz, System ASD oder ASR).
Bei solchen Fahrzeugen ist, je nach eingebautem System, eine
Drehzahldifferenz nicht bzw. nur nach spezieller Vorgehens-
weise möglich (entsprechende Herstellerangaben – Abschalt-
einrichtungen beachten). Da diese Gegebenheit meist nur die
nichtgelenkte Antriebsachse (außer Allradfahrzeuge) betrifft,
ist hier die gegenseitige Unwuchtbeeinflussung nicht bzw. nur
in geringem Maße vorhanden. Auch wenn hier die Drehzahldif-
ferenz der zu messenden Räder nicht hergestellt werden kann,
erfolgt eine exakte Unwuchtermittlung.
Beim Auswuchten von Antriebsrädern ohne Zusatz-Optoelek-
tronik können keine Drehzahlwerte vom gegenüberliegenden
Rad gemessen werden. Folglich nimmt die Meßelektronik
keine Drehzahldifferenzmessung vor, und es leuchtet während
des Antreibens der Räder nur der grüne Leuchtpunkt (Bild 19,
Pos. 10) auf.
Für den Fall, daß die Leuchtpunkte nicht in beschriebener
Weise aufleuchten, siehe die Hinweise in Punkt 10.