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Kehlnahtverbindungen
Eine Kehlnaht entsteht, wenn die Werkstücke senkrecht zueinanderstehen. Die Naht sollte die Form eines
Dreiecks mit gleichlangen Seiten und einer leichten Kehle haben (Abb. Y, Z).
Schweißverbindungen in der Innenecke
Die Vorbereitung dieser Schweißverbindung ist sehr einfach und wird bis zu Stärken von 5 mm durch-
geführt. Das Maß „d“ muss auf das Minimum reduziert werden und soll in jedem Fall kleiner als 2 mm
sein (Abb. Y).
Y
Z
Bei stärkeren Materialien ist sie jedoch nicht mehr zweckmäßig. In diesem Fall ist es besser, eine Verbin-
dung wie in Abbildung X vorzubereiten, bei der die Kante einer Platte angeschrägt wird.
Überlappungsschweißverbindungen
Die gebräuchlichste Vorbereitung ist die mit geraden Schweißkanten. Die Schweißung lässt sich durch
eine normale Winkelschweißnaht lösen. Die beiden Werkstücke müssen, wie in Abbildung AB gezeigt,
so nah wie möglich aneinander gebracht werden.
AB
z MMA-Schweißen
Stellen Sie sicher, dass der Hauptschalter
5
auf Position „O“ („OFF“) gestellt ist bzw. dass der
Netzstecker
3
nicht in die Steckdose eingesteckt ist.
Schließen Sie den Elektrodenhalter
34
und die Masseklemme
4
am Schweißgerät an, wie in
Abbildung AC gezeigt. Beachten Sie hierzu auch die Angaben des Elektrodenherstellers.
Legen Sie gemäß der Vorgaben geeignete Schutzkleidung an und bereiten Sie ihren Arbeitsplatz
vor.
Schließen Sie die Masseklemme
4
an das Werkstück an.
Klemmen Sie die Elektrode in den Elektrodenhalter
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.
Schalten Sie das Gerät ein, indem Sie den Hauptschalter
5
auf Position „I“ („ON“) stellen.
Wählen Sie den Modus „MMA“ durch Betätigen der Wahltaste Schweißmodus
35
, bis das
Indikatorlämpchen neben „MMA“ leuchtet.